Winter 2012

Schneechaos in Kroatien:

Erste Hilfe von SeaHelp Schneechaos in Kroatien

 

wer im Augenblick die Bilder von den SeaHelp-Einsatzbooten in Dalmatien betrachtet, möchte meinen, der Pannendienst der kroatischen Adria habe eine weitere Station am sibirischen Baikalsee eröffnet. Doch im Hintergrund sieht man nicht etwa die Stadt Irkutsk, sondern das schneebedeckte Zadar. Dort wo im Sommer die Urlauber unter der Hitze stöhnen, erstreckt sich eine geschlossene Schneedecke von gut 30 Zentimetern. Doch auch das hindert die Boote des Pannendienstes nicht am Auslaufen. „Immerhin hat man in der Adria noch keine Eisberge gesichtet“, berichtet SeaHelp-Einsatzleiter Marko Orlic nicht ganz ohne eine Portion Ironie. Der Pannendienst hat indes reagiert: „Wir bieten Skippern, die in Sorge um ihr Boot oder ihre Yacht sind, entsprechende Hilfe an“, erklärt Wolfgang Dauser von SeaHelp.

Dabei kann er auf das flächendeckende Netzwerk von SeaHelp-Stationen entlang der kroatischen Küste zurückgreifen.
Noch schlimmer als in Zadar traf es die Bewohner von Imorksi im Hinterland von Makarska: 90 Prozent der Bevölkerung konnte wegen der enormen Schneemassen die Häuser nicht mehr verlassen. Im südlichen Dalmatien wurde der Notstand ausgerufen. Das öffentliche Leben ist so gut wie komplett zusammengebrochen. Über 3000 Haushalte sind derzeit von der Stromversorgung abgeschnitten, täglich werden es mehr.

Extreme Starkwinde machten auch der Region um die Insel Krk zu schaffen:
Windböen von bis zu 205 Stundenkilometern maß die Wetterstation an der Brücke vom Festland auf die Insel, die zeitweilig für den Verkehr gesperrt werden musste. Für Skipper, die ihre Boote und Yachten derzeit in Kroatien überwintern lassen, kann die Extremwetterlage schwerwiegende Folgen haben. SeaHelp-Chef Wolfgang Dauser: „Besonders gefährlich sind die gefrorenen Leinen, die in Verbindung mit der starken Bora, die derzeit dort herrscht, brechen wie Glas. Dann können die Boote im Hafen umhertreiben und Schaden anrichten.“ Aber auch nicht fachgerecht behandelte Planen halten, wie die SeaHelp-Einsatzkräfte entlang der Küste berichten, den Schneemassen und den Starkwinden nicht stand. Neben den äußerlich sichtbaren Schäden macht die extreme Kälte der Technik an Bord zu schaffen. Wer sein Boot nicht fachgerecht für die Überwinterung vorbereitet hat, bekommt die Folgen spätestens im Frühjahr zu spüren:
Frostschäden durch eingefrorenes Kühlwasser und defekte Druckwasserleitungen werden die Werkstätten in den Marinas wohl noch eine gewisse Zeit beschäftigen. SeaHelp bietet besorgten Eignern, die derzeit aufgrund der widrigen Straßenverhältnisse auch nicht zu ihrem Schiff kommen, besondere Hilfe an: „Wir können zumindest die Leinen und Planen überprüfen und für erste Hilfe sorgen, wenn wir Schäden feststellen. Dazu können sich die entsprechenden Schiffseigner bei uns melden und Marina, Liegeplatznummer und Name des Schiffes angeben.

Unsere Mitarbeiter schauen dann, ob alles in Ordnung ist. Notfalls können Sie das Schiff zusätzlich befestigen oder von den Schneemassen räumen.“ Da derzeit die Zahl solcher Anfragen schon enorm gestiegen ist, bittet SeaHelp, sich per Mail an die Zentrale in Ebensee zu wenden: Unter office@sea-help.eu bzw. unter 0043 6133 6272 10 hat man ein offenes Ohr für die derzeitigen Sorgen und Nöte der Skipper.

Bilder aus Punat:

Bilder vom 06.02.2012

 

Erste Folgen der Kälte & Stürme in Punat:

Bilder vom 09.02.2012

Bilder aus Baska (by Miroslav Svetec):

Bilder vom 09.02.2012


Bilder aus Zadar:

Bilder vom 06.02.2012


Bilder aus Vodice:

Bilder vom 04.02.2012


 

SeaHelp hilft Skippern in Sorge um ihre Yachten im
kroatischen Kälte-Winter



Derzeit überschlagen sich die Hiobsbotschaften wegen der anhaltenden Kälte in Verbindung mit starken Stürmen und Schneefall aus dem gesamten Bereich der kroatischen Küste. Schenkt man dem Wetterbericht Glauben,
dürfte diese Extremwetterlage auch noch einige Zeit andauern.
Mittlerweile ist in Teilen Kroatiens der Notstand ausgerufen worden, einige Gebiete sind sogar von der Strom- und Wasserversorgung abgeschnitten.  Für die Skipper, die in Österreich oder Deutschland fernab von ihren Booten und
Yachten über die derzeitigen Geschehnisse in Kroatien nur aus den Medien informiert werden und nicht wissen, ob
Planen und Festmacher den Wetterkapriolen  standhalten, bietet SeaHelp, der Pannendienst der Adria, einen besonderen Service an: die SeaHelp-Yachtbetreuung.
Dabei schauen die SeaHelp-Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen nach den zur Yachtbetreuung angemeldeten
Objekten. Während der derzeitigen Schlechtwetterperiode kümmern sich die Einsatzleiter natürlich vermehrt um  „ihre“ Yachten, denn Sie fühlen sich letztendlich natürlich dafür verantwortlich. Weitere Informationen zum Thema und ein Anmeldeformular findet man unter http://www.sea-help.eu/images/PDFs/Yachtbetreuung.pdf Aufgrund der extremen Wetterlage und der Tatsache, das einige Regionen Kroatiens derzeit zur unter erheblichen Schwierigkeiten erreichbar sind, bietet SeaHelp seinen Mitgliedern an, auch kurzfristig noch einen sogenannten Betreuungsvertrag abzuschließen, der quasi mit Eingang bei SeaHelp sofort in Kraft tritt. SeaHelp-Chef Wolfgang Dauser bringt es auf den Punkt: „Wer heute einen Vertrag mit uns abschließt, der kann sicher sein, das die erfahrenen Einsatzleiter bereits unmittelbar danach an der Yacht nach dem Rechten schauen.“  Aufgrund der Extremwetterlage reicht
der Eingang des Vertrages bei SeaHelp, auch wenn die Zahlung erst später erfolgt. „Service und Dienst an unseren Mitgliedern steht bei SeaHelp immer im Vordergrund“, so Wolfgang Dauser weiter.

Für  die Yachtbetreuung ist eine Mitgliedschaft bei SeaHelp erforderlich. Doch auch hier hat der Dienstleister SeaHelp für Skipper, die die Sorge um ihre Yacht plagt, eine Lösung parat. „Wer eine Mitgliedschaft abschließt
und die Yachtbetreuung gleich mit bucht, dem wird auch sofort geholfen“, verspricht SeaHelp-Chef Wolfgang Dauser. „Und zwar unbürokratisch!“ 

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