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SeaHelp rät:
Ostern auf Staus an der kroatisch-slowenischen Grenze achten

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Wer plant, die Osterfeiertage in Kroatien zu verbringen, sollte sich unter Umständen auf längere Wartezeiten an der Grenze zu Slowenien einstellen. Der Grund: Die verschärften Kontrollen an den Außengrenzen des Schengen-Raums, zu denen auch die Grenze zwischen Slowenien und Kroatien zählt, wurden auf Empfehlung der EU zur Terrorismusbekämpfung durchgeführt, um die Rückkehr von Kämpfern aus Syrien und dem Irak in den Schengen-Raum zu verhindern.

Slowenien setzte die Maßnahmen sofort um, die Folge waren kilometerlange Staus mit erheblichen Wartezeiten bei der Ausreise von Slowenien nach Kroatien. Wohlgemerkt: Aus dem Schengen-Raum heraus wurde verstärkt kontrolliert. Wie damit die Einreise gewaltbereiter Kämpfer wirkungsvoll verhindert werden soll, bleibt wohl das Geheimnis der slowenischen Regierung. Auch SeaHelp-Mitarbeiter und Mitglieder wurden von der Maßnahme Slowenien überrascht und standen stundenlang im Stau.

Mittlerweile sollten die Kontrollmaßnahmen in Absprache mit EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos zwar wieder ausgesetzt worden sein, doch ob das auch für die Rückreisewelle nach Ostern gilt, steht noch in den Sternen. Vorsorglich rät SeaHelp, genügend Zeit für die Anreise und Rückreise einzuplanen und sich über die üblichen Medien zur Situation an der Grenze zu informieren. Auch auf dieser Homepage werden wir, wenn möglich, Urlauber kurzfristig über die Stausituation informieren.

Was sich offenbar noch nicht bis nach Brüssel herumgesprochen hat: Kroatien gewinnt als Urlaubsland der Österreicher und Deutschen immer mehr an Bedeutung. Die müssen zwangläufig bei der Anreise und Rückreise Slowenien als Transitroute nutzen. Die überhöhte Straßenmaut in Slowenien sorgte schon für hinreichend Unruhe bei den Kroatien-Urlaubern, die jetzt erfolgte Urlauber-Schikane in Form von mehr oder weniger unsinnigen Ausreisekontrollen gießt weiter Öl ins Feuer. Hier wäre ein schnelles Eingreifen der EU mit einer abschließenden Klärung wünschenswert. Bei jedem Urlauber, der vor der Grenze wartet, steigt die EU-Verdrossenheit an. Hoffentlich versteht man das auch in Brüssel bei den Dienstwagen berechtigten Bürokraten, die für längere Strecken auf das Flugzeug ausweichen dürfen – selbstverständlich auf Kosten der EU-Steuerzahler.



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