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Kroatische Zollvorschriften online

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Die kroatische Zollbehörde hat auf ihrer Internetseite die Regularien der Verzollung veröffentlicht. Da die Texte bisher erst in Kroatisch und Englisch vorliegen, hat Sea-Help sie ins Deutsche übersetzt, um so allen betroffenen Eignern im deutschen Sprachraum die Möglichkeit zu geben, sie in ihrer Muttersprache zu lesen.
Hier die Übersetzung:

Das Verfahren bei Freizeit-Schiffen, die unter die befristete Importvorschrift der Republik Kroatien vor dem 1. Juli 2013 fallen

Für Schiffe, die unter die befristete Importvorschrift der Republik Kroatien für EU-Bürger vor dem 1. Juli 2013 fallen, unabhängig, unter welcher Flagge sie fahren, gilt die genannte Vorschrift weiterhin bis spätestens zum Ende der Gültigkeit dieser befristeten Importvorschrift (festgelegt von der zuständigen Zollbehörde).

Wenn der Zeitraum der befristeten Importvorschrift erlischt, müssen die EU-Bürger ihrer Pflicht hinsichtlich der Vorschrift gemäß der EU-Gesetzgebung auf einem der drei folgenden Wege nachkommen:

  • das Schiff für den freien Verkehr freigeben, oder
  • es in ein Drittland (außerhalb der EU) zurück exportieren, oder
  • es (gemäß der T1 Transitvorschrift) in einen anderen Mitgliedsstaat transportieren

Um das Schiff für den freien Verkehr freizugeben, muss eine Zollerklärung vorgelegt werden.

Wenn die Schiffe, die unter die befristete Importvorschrift vor dem 1. Juli 2013 fallen, für den freien Verkehr freigegeben werden, muss die Zollbehörde, außer in den unten genannten Fällen, Einfuhrzoll und Mehrwertsteuer berechnen und erheben.

  • Einfuhrzoll darf nicht erhoben werden, wenn der Anmelder ein Dokument vorlegt, welches den Gemeinschaftsstatus des Schiffes belegt. Der zollrechtliche Gemeinschaftsstatus wird belegt durch das T2L-Dokument (welches auch nachträglich durch einen der 27 EU-Mitgliedsstaaten auf Antrag des Eigners ausgestellt werden kann) oder durch Vorlage eines Dokumentes, das den Präferenzursprung der Waren bestätigt (EUR 1-Formular, ausgestellt spätestens am 30. Juni 2013).
  • Mehrwertsteuer darf in den folgenden Fällen nicht erhoben werden:
  • falls der Anmelder nachweist, dass die MwSt. bereits in einem der Mitgliedsstaaten berechnet und erhoben wurde; oder
  • falls die erste Inbetriebnahme des Schiffes mehr als 8 Jahren vor dem EU-Beitritt der Republik Kroatien erfolgte; oder
  • falls der Betrag der fälligen Mehrwertsteuer unter 160,00 KN (ca. 22 €) liegt.

Schiffe, die unter die befristete Importvorschrift in der Republik Kroatien durch die Bürger von Drittländern vor dem 1. Juli 2013 fallen, werden von der Vorschrift in einem der oben beschriebenen Wege befreit. Falls sie für den freien Verkehr freigegeben werden, gelten dieselben Regeln wie für die Schiffe von EU-Eignern.

Sollten die Bürger von Drittländern die befristete Importvorschrift durch den Reexport des Schiffes aus EU-Zollgebiet beenden und später für die befristete Importvorschrift in der EU wieder anmelden, wird dieses gewährt aufgrund der Erfüllung sämtlicher Bedingungen für die befristete Importvorschrift. Dieses ist jedoch für EU-Bürger keine Option mehr.

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Eigentümerschaft des Schiffes und die Flagge, unter der es fährt, keinen Beweis des Gemeinschaftsstatus dieses Schiffes darstellt, kann jedes Schiff, das in EU-Territorium einreist, von den kroatischen Zollbehörden bzw. der Zollbehörde eines jeden Mitgliedsstaates kontrolliert werden. Daher sollten EU-Bürger stets den Nachweis an Bord mit sich führen, dass die Zollgebühren und/oder die Mehrwertsteuer für das entsprechende Schiff in einem der Mitgliedsstaaten ordnungsgemäß entrichtet wurden. Der Nachweis beinhaltet das T2L-Dokument oder die Originalrechnung, den Nachweis der Steuerbehörde bzw. ein Dokument, dass belegt, dass die MwSt. bezahlt wurde.



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