14-Tage-Inzidenz: Kroatien und Slowenien weiterhin im unrühmlichen „Club der Tausender“

Europa Coronavirus Neuinfektionen - 14-Tage-Inzidenz: Kroatien und Slowenien mit Rekordwerten
Kroatien ist derzeit das Land, dass in Europa am stärksten vom Coronavirus betroffen ist, wenn es nach der 14-Tage-Inzidenz pro 100.000 Coronavirus-Neuinfektionen geht.

Schaut man auf die 14-Tage-Inzidenz der Coronavirus-Neuinfektionen in Europa, nimmt Kroatien derzeit (Stand Sonntag, 13.12.2020) den unrühmlichen ersten Rang mit 1197,9 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner ein (Quelle ECDC). Luxemburg liegt mit 1196,6 Neuinfektionen auf dem zweiten Platz, gefolgt von Litauen (1177,7) und Slowenien (1019,6).

Deutschland: Lockdown ab Mittwoch

Um die Zahlen richtig einordnen zu können: Österreich verzeichnete am Stichtag 482,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, Italien 432,8 Neuinfektionen und Deutschland 334,9 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohnern in 14 Tagen. Das nahm die deutsche Bundesregierung am Sonntag zum Anlass, ab kommenden Mittwoch bis zum 10. Januar einen kompletten Lockdown zu verhängen, der erst gelockert werden soll, wenn die Coronavirus-Neuinfektionen unter der Zahl 50 liegen sollen. Auch fast alle Geschäfte müssen schließen.

Kroatien: Strengere Grenzkontrollen

Ob die bisher getroffenen Maßnahmen in Anbetracht der Feierlichkeiten um Weihnachten und Neujahr ausreichen, bleibt abzuwarten. An den Grenzen wird derzeit offensichtlich strenger kontrolliert, selbst EU-Bürger dürfen nur mit einem negativen PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden, in das Land einreisen. Diese Regelung gilt allerdings nicht für Grenzgänger.

PCR-Test auch für Kroatien, die aus Ausland zurückkehren

Die Verpflichtung zum PCR-Test oder zur Selbstisolierung gilt auch für alle kroatischen Bürger, die in den Ferien nach Kroatien kommen wollten, aber auch für alle Kroaten, die aus fast allen Ländern der Welt über Weihnachten planen, nach Kroatien zurückzukehren, um das Fest in ihren Angehörigen zu feiern. Neue Maßnahmen werden in der kommenden Woche erwartet.

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