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Neuer SeaHelp-Kooperationspartner Kirt-Steiermark hilft bei medizinischen Notfällen und Problemen an Bord

Adria, Highlights (SeaMagazine), Kroatien, News, Top-Meldungen

Ein Thema, dass man liebend gern verdrängen möchte: Was passiert, wenn an Bord ein medizinischer Notfall auftritt? Der nächste Arzt praktiziert in der Regel eine halbe Ewigkeit entfernt, außerdem müsste das Boot zunächst einmal einen Hafen anlaufen. Ein Unterfangen, dass sich in der von Hektik geprägten Situation an Bord nicht immer ganz leicht darstellt, vor allem dann nicht, wenn der Notfall ausgerechnet den Skipper betrifft. SeaHelp hat, nicht zuletzt aufgrund der Einsatzerfahrung der vergangenen Jahre das Problem erkannt und mit dem österreichischen Verein „Kranken- und Intensivtransporte Steiermark” einen Kooperationspartner gefunden, der sich dieser Problematik annimmt und eigenverantwortlich medizinische Leistungen zunächst einmal in der Adriaregion anbietet, um SeaHelp Mitglieder bei den kleinen und großen Notfällen an Bord unterstützen.

Frau Dr. Astrid Preininger, verantwortlich für die ärztliche Leitung und SeaHelp-Chef Wolfgang Dauer stimmen letzte Details der Kooperation ab.

Da aller Anfang jedoch schwer ist, haben SeaHelp und K.I.R.T. (so die Abkürzung) vereinbart, das erste Jahr, also die Saison 2019, als sogenannte Betaphase exklusiv für SeaHelp-Mitglieder zu absolvieren, um möglicherweise ab 2020 nach erfolgreichem Abschluss dieses ersten Abschnitts der Produkteinführung und den daraus gewonnenen Erkenntnissen notwendige Leistungen verbindlich zusichern zu können.

Das heißt im Klartext: Ab sofort können sich SeaHelp-Mitglieder in medizinischen Notfällen an die HelpLine wenden, die dann je nach Erfordernis, einen Notfallsanitäter beziehungsweise einen Arzt mit in das Telefonat einbezieht bzw. einen Rückruf organisiert.

Dazu unterhält der Kooperationspartner eine 24-Stunden-Hotline exklusiv für SeaHelp-Mitglieder. Vorrangig soll die telefonische, wenn möglich auch videobasierte Konsultation eines kompetenten Mediziners oder Sanitäters die Zeit sinnvoll überbrücken, die erforderlich ist, um Patienten vom Schiff an Land zu transportieren, wo der den örtlich zuständigen Rettungskräften übergeben wird. Bekanntlich entscheidet maßgeblich das Verhalten potentieller Helfer in den ersten Minuten nach einem medizinischen Zwischenfall über den weiteren Verlauf der Erkrankung.

Die medizinische Seite des Einsatzes wird komplett unabhängig von den üblichen SeaHelp-Leistungen durchgeführt, d. h., die von SeaHelp initiierten Maßnahmen laufen weiter wie gewohnt weiter, parallel dazu besteht allerdings  ab dem Zeitpunkt des Anrufs die Möglichkeit eines Kontakts zu einem Notfallsanitäter bzw. Arzt, der bei den Maßnahmen der Ersten Hilfe die Anwesenden an Bord tatkräftig unterstützt, bis diese den örtlichen medizinischen Kräften übergeben werden.

Ausgehend von der Tatsache, dass bei bestimmten medizinischen Indikationen sowohl der Faktor Zeit als auch die richtige Erstversorgung eine erhebliche Rolle spielen, ist SeaHelp davon überzeugt, dass die Unterstützung durch ausgebildete Fachkräften in solchen Situationen den Helfern an Bord mehr Sicherheit vermittelt, das Richtige zu tun. Der Service soll und kann in keinem Fall den Arzt vor Ort ersetzen, sondern lediglich dazu beitragen, die Zeit bis zum Eintreffen der örtlich zuständigen Rettungskräfte bereits sinnvoll zu nutzen.

Doch nicht nur in Notfällen, auch bei den kleinen, aber oft unangenehmen Zwischenfällen an Bord steht der Kooperationspartner Kirt mit Rat und Tat zur Seite: Hat ein Besatzungsmitglied wichtige Medizin vergessen, kann auf Wunsch ein Privatrezept ausgestellt und direkt zu einer mit dem Verein kooperierenden Apotheke gefaxt bzw. gemailt werden, so es dort zur Abholung der Medikamente bereit liegt. Außerdem kann der Verein zusätzlich auf ein Netzwerk niedergelassener Ärzte entlang der kroatischen Küste zurückgreifen, die auf entsprechende Krankheitssymptome spezialisiert sind und die Patienten möglichst in ihrer jeweiligen Landessprache effizient behandeln können. Kurzum, bei allen medizinischen Problemen an Bord kann ein Anruf bei der SeaHelp-Hotline die Skipper der Lösung dieser medizinischen Probleme ein Stück weit näherbringen.

Der Kirt kann aber noch mehr: Er unterstützt Mitglieder bei einem möglichen Krankenhausaufenthalt in Kroatien bis hin zu einem professionellen Rücktransport in einem selbst für Intensivpatienten ausgestattetem Krankentransportfahrzeug neuester Generation. Kostenpflichtige Leistungen, die über den kostenlosen Notfallservice (exklusiv für alle SeaHelp-Mitglieder) hinausgehen, werden selbstverständlich seitens des Vereins als solche vor Inanspruchnahme entsprechend kommuniziert.

Besser ausgestattet als so manche Arztpraxis: Das sogar für Intensivtransporte zugelassene Fahrzeug des Vereins für Kranken- und Intensivtransporte Steiermark, mit dem optional Transporte ins Heinmatland durchgeführt werden können (gegen Gebühr).

Unser Kooperationspartner: Der Verein für Kranken- und Intensivtransporte Steiermark (die Kirt) hat es sich zur Aufgabe gemacht , kranke und verunfallte Personen mittels Krankenwagen qualitativ zu versorgen und europaweit zu transportieren. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, Intensivtransporte im In- und Ausland, mit und ohne vorangegangene Versorgung durchzuführen. Er verfügt über einen Pool an Intensivmedizinerinnen und Intensivmedizinern, Notärzten und Notärztinnen sowie nach österreichischen Standards ausgebildete Notfallsanitäter, die das Team unterstützen. Patienten werden während des Transports nach entsprechenden Qualitätsstandard versorgt und überwacht. Für SeaHelp-Mitglieder hat der Verein einen Bereitschaftsdienst rund um die Uhr eingerichtet, um in Notfällen die bordeigenen Erste-Hilfe-Maßnahmen zu unterstützen bzw. bei weniger dringlichen Hilfeleistungen medizinischen Support zu bieten, wie beispielsweise auch Rezept-Service oder die Vermittlung zu einem deutschsprachigen Arzt des jeweiligen Fachgebiets in Kroatien. Homepage: www.kirt-st.at.



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