Aktuelle Meldungen des kroatischen Tourismusministeriums: Gute Voraussetzungen für rasche Grenzöffnungen nach COVID-19

Wenn es um Mitteilungen an die Öffentlichkeit geht, verhalten sich die kroatischen Ministerien eher restriktiv. Um so interessanter dürfte es zu bewerten sein, dass sich der kroatische Tourismusministerium unter der Leitung von Tourismusminister Gari Cappelli in den letzten Tagen gleich zwei Meldungen publizierte, die sich mit der Grenzöffnung seines Landes für Touristen nach einem Rückgang der durch SARS-CoV-2 verursachten COVID-19 Pandemie befassen. Wir möchten unseren Lesern die jeweiligen Meldungen nicht vorenthalten und haben sie in die deutsche Sprache übersetzt. Übrigens: Am heutigen Freitag werden auf einer Pressekonferenz der nationalen Katastrophenschutzbehörde weitere Maßnahmen vorgestellt, unter denen ein möglichst sicherer Tourismus in Kroatien nach COVID-19 wieder durchstarten kann. Wir berichten selbstverständlich davon.

Meldung 1: Großes Interesse an Grenzöffnungen, sagt der Tourismusminister

Tourismusminister Gari Cappelli sagte am Donnerstag, dass in vielen Ländern großes Interesse an einer Öffnung der Grenzen für Touristen bestehe und dass intensive Gespräche darüber im Gange seien.

Über 100.000 Anfragen an Kroatien

Vor einer Kabinettssitzung sprach Cappelli vor der Presse und sagte, dass in den vergangenen drei Tagen über 100.000 Anfragen aus Italien gekommen seien, da seine Einwohner Buchungen für August hätten, die sie nicht stornieren wollten.

Italiener hoffen

„Die Italiener hoffen immer noch, nach Kroatien zu kommen. Slowenen, Österreicher, die Tschechen sogar noch mehr“, sagte er und fügte hinzu, dass es für Juli und August keine größeren Stornierungen gab, während die Hälfte der Buchungen für Juni abgesagt wurde.

Er sagte, auch diese Gäste könnten noch „wieder ins Spiel kommen“, wenn die Grenzen in den nächsten zwei bis drei Wochen geöffnet würden.

Auf die Frage, wie die Grenzen innerhalb der EU geöffnet würden, sagte Cappelli, dies werde bilateral vereinbart werden.

Grenzöffnung zu Bosnien und Herzegowina

Er sagte, die Öffnung der Grenze zu Bosnien und Herzegowina sei in Planung, und kündigte an, dass präzise Coronavirus-Maßnahmen für Gastfreundschaft und Tourismus, die seiner Meinung nach mehr als fair seien, bei der Pressekonferenz der nationalen Katastrophenschutzbehörde am Freitag vorgestellt würden.

Meldung 2: Telefonkonferenz mit italienischem Tourismusminister

Der kroatische Tourismusminister Gari Cappelli führte am Donnerstag eine Telefonkonferenz mit seinem italienischen Amtskollegen Dario Franceschini durch, und die beiden Minister diskutierten Maßnahmen und Pläne für den Tourismus und Möglichkeiten, Reisen zu ermöglichen, so das Ministerium in einer Pressemitteilung.

Gemeinsame Rahmenbedingungen noch COVID-19

Cappelli sagte unter anderem, dass Italien einer der wichtigsten Tourismusmärkte Kroatiens sei und dass aufgrund der aktuellen Situation die Zusammenarbeit aller EU-Länder jetzt mehr denn je erforderlich sei, insbesondere zwischen den Tourismusführern, um bessere finanzielle Rahmenbedingungen für den Tourismus zu definieren und Standards und Verfahren festzulegen, die auf die Aufrechterhaltung eines Gleichgewichts zwischen Gesundheit und Stabilisierung des Tourismusmarktes in Europa abzielen.

„Wir haben vorgeschlagen, ein gemeinsames Reiseprotokoll auf EU-Ebene zu erstellen, mit gegenseitig harmonisierten Regelungen, wobei die einzelnen Länder bilaterale Vereinbarungen treffen können. Unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen in den einzelnen Ländern könnten wir überlegen, wann wir die Grenzen öffnen und wie wir den gesamten Prozess effizienter und schneller gestalten können“, sagte Cappelli.

Hygienevorschriften wichtig

Minister Franceschini unterstrich, dass alle Länder darüber nachdenken, wie sie die bestmöglichen Lösungen zur Aktivierung und Stabilisierung des Tourismusmarktes, sowohl im Inland als auch international, finden können. Er betonte, wie wichtig es sei, auf EU-Ebene eine gemeinsame Lösung für weitere Maßnahmen zu finden, die zur Sicherheit im Tourismus beitragen würden, die sich in erster Linie auf Hygienevorschriften und Ähnliches beziehen würden.

Nach den Daten des eVisitor-Systems machten italienische Touristen im Jahr 2019 rund 1,2 Millionen Ankünfte und 5,5 Millionen Übernachtungen in Kroatien aus. Gemessen an der Zahl der Übernachtungen lagen die italienischen Besucher nach Deutschen, Slowenen, Österreichern und Polen an fünfter Stelle.

Nach Angaben der Zentralbank werden die Einnahmen durch Touristen aus Italien im Jahr 2019 auf etwa 1 Milliarde Euro geschätzt.

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