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Nominierung: „Blauen Band vom Vjesnik 2014“ (Plava vrpca Vjesnika)
Sea-Help: Skipper-Rettung in letzter Sekunde

Adria, News

 

 

Reportage: Internet Televizije Sindikata Pomoraca Hrvatske

Schnelle Hilfe in Notfällen ist eines der Markenzeichen von Sea-Help, dem nautischen Pannendienst. Eigens dafür wird derzeit die gesamte Sea-Help Flotte erneuert. Wie richtig die Entscheidung war, künftig auf die neuen, schnellen Technomarine-Einsatzboote mit ihren beiden bärenstarken 300 PS Suzuki-Außenbordern zu setzen, zeigte sich am 18. Juli 2014, als galt, das 65-jährige Sea-Help Mitglied Alojz Mahkovic aus Litija (Slowenien) vor dem sicheren Tod zu bewahren: In gut sechs Minuten waren die Sea-Help Einsatzkräfte mit einem Notarzt-Team an Bord am Einsatzort und konnten die bereits eingeleiteten lebensrettenden Maßnahmen dank professioneller Hilfe durch Frau Dr. Alemka Žic erfolgreich abschließen und den Slowenen retten. Doch das, was sich auf dem Wasser abspielte, ist in der Regel nur die eine Seite der Medaille: Auch das schnelle, überlegte Handeln und die Organisation in der Sea-Help Einsatzzentrale im Hintergrund machten es überhaupt möglich, dass alle Maßnahmen Hand in Hand abgestimmt mit der örtlichen Ambulanz so schnell greifen konnten.

Vjesnik_2014

 

Der gerettete Alojz Mahkovic, der nach eignem Bekunden den 18. Juli 2014 künftig als seinen zweiten Geburtstag feiern will, kehrte kürzlich noch einmal vollständig genesen an den Unglücksort zurück, um sich bei seinen Rettern persönlich zu bedanken. Außerdem hat er sie für die Lebensrettungsmedaille der kroatischen Seefahrer-Gewerkschaft nominiert. Damit wurden nach Stanko Kovacevic, der bereits dreimal für diese Auszeichnung vorgeschlagen wurde, nun auch die Sea-Help Mitarbeiter Marin Žic und Ivan Mrljak für die Auszeichnung benannt. Die endgültige Entscheidung, ob ihnen die begehrte „Plava vrpca“ verliehen wird, fällt in den nächsten Wochen. Sea-Help Mitarbeiter Ivan Mrljak konnte beim Wiedersehen in Punat nicht dabei sein: Er gehört ebenfalls dem Bergrettungsdienst Kroatiens an und musste wegen Hochwasseralarms in der Region Karlovac bis tief in die Nacht Bewohner aus überfluteten Häusern retten.

Vjesnik_2014_1Marin Žic i Alojz MahovicMarin Žic und der gerettete, Alojz Mahkovic beim Wiedersehen in Punat.

Was an dem besagten 18. Juli passierte, schildert die Ehefrau des Geretteten, Jana Mahkovic: „Mit unserem Boot ankerten wir in einer Bucht in der Nähe von Stara Baška. Alojz schwamm und tauchte, und ich, unsere Tochter und drei Enkel lagen an Bord. Plötzlich kam es den Kindern merkwürdig vor, dass der Opa so lange taucht. Bei näherem Hinsehen stellte ich fest, dass er eigentlich bewusstlos mit dem Gesicht nach unten im Meer trieb. Meine Tochter und ich sprangen ins Meer und zogen ihn bis zum Boot heran. Schnell danach halfen uns einige Menschen, die in der Bucht anwesend waren, ihn an den Bord zu heben. In Panik überlegte ich, mit wem ich Kontakt aufnehmen und wen ich um Hilfe bitten könnte. Dabei fiel mir plötzlich auf: In unseren Bootsunterlagen war die Rufnummer von Sea-Help verzeichnet, die ich sofort wählte. Die Sea-Help Mitarbeiter reagierten sofort. Sie nahmen das gerade in Punat angekommene Einsatzteam der ärztlichen Notstation an Bord und machten sich dann alle zusammen mit dem Einsatzboot auf den Weg zu uns.“

Marin Žic am Ruder des Sea-Help Einsatzbootes musste im Nachhinein eingestehen, dass er erstmals bei diesem Einsatz die volle Leistung des Boots abgerufen hatte. Mit seinen 600 PS erreichte er eine Geschwindigkeit von 48 Seemeilen pro Stunde und schaffte es, gerade noch rechtzeitig am Einsatzort einzutreffen.

Zwischenfälle wie dieser können jedem widerfahren. Wichtig in solchen Situationen ist allerdings besonnenes Handeln. Sea-Help Chef Wolfgang Dauser: „Jedes Sea-Help Mitglied bekommt von uns einen Aufkleber mit der Notfall-Rufnummer. Dieser Einsatz zeigt, wie wichtig es ist, ihn auch gut sichtbar anzubringen, denn im Wettlauf mit der Zeit zählt jede Sekunde.“

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Ivan Mrljak und Marin Žic an ihrem Arbeitsplatz im neuen Sea-Help Einsatzboot.

Nicht das erste mal fur Sea-Help: Stanko Kovačević



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