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Ein ganz „normales“ Wochenende
SeaHelp im Winter

Adria, Kroatien, Mitgliedschaft, News, Regionen, Sicherheit

Was macht Sea-Help eigentlich im Winter? Unbeteiligten drängt sich schnell der Eindruck auf, das die ganze Flotte sich noch im „Winterschlaf“ befindet und erst ab Mai wieder so richtig tätig wird. Doch weit gefehlt, auch im Winter müssen die Einsatzkräfte parat stehen und eingreifen, wenn die Situation das erfordert. Hinzu kommt natürlich noch der obligate Frühjahres-Check, bei dem das Einsatzgerät und die Ausrüstung entsprechend kontrolliert, erneuert und gegebenenfalls repariert wird, um für die etwas stressigere Sommersaison gerüstet zu sein. Hier wurden einfach mal zwei Tage aus dem SeaHelp-Logbuch ausgewählt, die zeigen, dass die Gelben Engel auch in der kalten Jahreszeit schützend ihre Hand über die Skipper legen

Deutschland, Ostsee, Flensburger Innenförde: Zwei Angler mit einem kleinen, nicht motorisierten Schlauchboot wollten im hüfthohen Wasser der Innenförde auf Scholle und Dorsch gehen, doch als sie aus der Windabdeckung einer Landzunge herauskamen, trieb es sie unweigerlich auf die offene See. Nachdem sie mehr als eine halbe Stunde versucht hatten, mit den kleinen Paddeln zurückzurudern, gaben sie ihr Vorhaben auf und riefen um Hilfe. René Haar vom dortigen SeaHelp-Stützpunkt leistete schnelle Hilfe und zog die gestressten Angler mit seinem Einsatzboot wieder an Land. Das an Bord des kleinen Plastikschlauchboots Rettungswesten und Anker fehlten, sei nur der Ordnung halber erwähnt. Für Dorsch & Co. in der Ostsee war es ein guter Tag, für die Angler konnte man das so nicht unbedingt behaupten. Hier geht es zum Beitrag im Flensburger Stadtanzeiger: http://www.flensburger-stadtanzeiger.de/blaulicht/angler-aus-stuermischer-foerde-gerettet.html

Kroatien, Mali Losinj: Dass die Winter in Kroatien insbesondere in Küstennähe mit plötzlich auftretendem starken Nebel mit Sichtweiten von weniger als zwei oder drei Metern überraschen können, schien zwei aus Zagreb stammenden Anglern, die vor Mali Losinj ihr Glück versuchen wollten, nicht bekannt zu sein. Völlig überfordert und nur mangelhaft ausgerüstet trieben sie orientierungslos vor der Küste und riefen in ihrer Not SAR zur Hilfe. Die kroatischen Seenotretter delegierten den Einsatz an den SeaHelp-Stützpunktleiter Stanko Kovacevic, der umgehend mit seinem Einsatzboot ausrückte. Dank GPS und Radar konnten die beiden älteren Petrijünger schließlich ausfindig gemacht werden und samt Boot in die Bucht Atatore zurückgeschleppt werden. Statt selbst zu angeln, wäre ein Besuch des gleichnamigen Fisch-Restaurants in der Bucht sicherlich preiswerter und auch entspannter gewesen für die beiden Angler auf Abwegen.

 



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