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Unwetterwarnung via App: SeaHelp-Mitglieder blieben von Schäden verschont

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1.777 Kilometer misst die kroatische Küste, nimmt man die 1.185 Inseln dazu, sind es nach offiziellen Messungen sogar mehr als 6.000 Kilometer. Das hier insbesondere in den Sommermonaten immer wieder plötzlich lokale Unwetter aufziehen können, die beim allmorgendlichen Blick auf den Seewetterbericht noch nicht vorhersehbar waren, sollte selbst relativ unerfahrenen Skippern bekannt sein. Wenn man jedoch auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte man vorsichtshalber zu den üblichen Vorkehrungen immer zusätzlich die SeaHelp-App auf dem Smartphone geladen haben, denn die warnt mit Push-Nachrichten und einem deutlich vernehmbaren Schiffshorn vor solchen meteorologischen Ereignissen.

Die SeaHelp-Mitarbeiter in der Zentrale in Punat haben ständig die Entwicklung des Seewetters im Blick, zusätzlich berichten natürlich auch noch die Einsatzkräfte entlang der kroatischen Küste über die kurzfristige Entwicklung des Wetters. Sind Unwetter im Anmarsch, erfolgt über die SeaHelp-App die entsprechende Wetterwarnung.

Wie wirkungsvoll die SeaHelp-Wetterwarnung wirklich ist, zeigte sich am letzten Wochenende (2. und 3. August 2019), als frühzeitig via App gewarnt wurde: SeaHelp-Mitglieder blieben von den Wetterkapriolen weitestgehend verschont, Skipper, die die App nicht installiert hatten, sorgten allerdings einmal mehr für Hochbetrieb an den Einsatzstützpunkten.  

Schiff auf Grund gelaufen

Am Havarieort immer die gleichen Ausreden. Die reichen von „Der Anker hat nicht gehalten“ über „Nach dem Abendessen war  das Boot nicht mehr da“ bis hin zu „Von jetzt auf gleich saßen wir auf den Steinen“ oder „das Wetter war aber so nicht vorhergesehen“. Eine SeaHelp-Mitarbeiterin, die die Einsätze koordiniert, bringt es allerdings auf den Punkt: „Doch, man hätte rechtzeitig reagieren können, wenn man die App installiert hätte. Eine SeaHelp-Wetterwarnung kann man kaum übersehen, geschweige denn überhören.“

Ein Schaden am Schiff geht gehörig ins Geld, manchmal kommen zusätzlich noch Personen zu Schaden. Auf jeden Fall ist der Urlaub meist gelaufen. Die SeaHelp-App für Android- und iOS-Geräte hingegen kostet keinen Cent (bzw. Lipar), bringt aber zusätzlich jede Menge Sicherheit und kann sowohl von Mitgliedern als auch von Nicht-Mitgliedern genutzt werden. Ihre vielfältigen Funktionen erlauben es beispielsweise zusätzlich zur Wetterwarnung, im Falle einer Havarie über den integrierten Notruf-Button Hilfe herbeizuholen. Dabei werden die aktuellen Koordinaten gleich mit an die SeaHelp-Zentrale übersandt. 

Neu in diesem Jahr und auch schon reichlich genutzt: In medizinischen Notfällen an Bord kann über die App sofort ein deutschsprachiger Arzt erreicht werden, der in vielen Fällen bei der Ersten Hilfe unterstützt, bis ein örtlich zuständiger Arzt die Person übernehmen kann. Dieser Service wird vom SeaHelp-Kooperationspartner Kirt Steiermark verantwortlich ausgeführt und befindet sich zur Zeit in der Erprobungsphase.



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