Erst vor kurzem berichteten wir über Brände von Booten in kroatischen Häfen und Marinas. Nun gab es erneut ein Feuer-Drama, dieses mal gerieten sechs Fischerboote in Omišalj auf Krk in Brand.
Normalerweise kennen viele Kroatien-Besucher die 3.000 Seelen-Gemeinde Omišalj wegen des internationalen Flughafens von Rijeka. Doch auch als Urlaubsdestination ist der von den Römern bereits im 3. Jahrhundert als Fulfinium gegründete Ort beliebt. Ihre strategische Bedeutung bezog er aus der Lage auf einem 80 m hohen Felsen, von dem die Kvarner-Bucht auch heute noch gut zu überblicken ist. Aus der Zeit ihrer Gründung stammen die Überreste einer frühchristlichen Basilika.
Doch am gestrigen Tag war Omišalj wegen eines Feuers in aller Munde, das nach Angaben von morski.hr in den frühen Morgenstunden ausgebrochen war, und gleich mehrere Boote in Brand gerieten ließ. Der Zugang zum Brandort sei eingeschränkt gewesen, was die Löscharbeiten erschwert habe. Dichter Rauch habe sich schnell über dem Brand-Gebiet ausgebreitet.
Sechs Fischerboote sind in Brand geraten – die Brandursache ist bisher unklar
Morski.hr bezieht sich auf „inoffizielle Angaben“, nach denen bei dem Feuer sechs Fischerboote in Brand geraten sein sollen; das Feuer habe aufgrund des starken Windes zudem auf den nahegelegenen Wald auf der anderen Straßenseite übergegriffen.
Das vom Brand betroffene Gebiet besteht hauptsächlich aus Ferienhäusern. Die Feuerwehr habe versucht, ein Übergreifen der Flammen auf Wohnhäuser zu verhindern, so der Bericht weiter. Die Wetterbedingungen hätten die Situation zusätzlich verschärft. Zur Brandursache könne der Aussage eines Reporters von HRT zufolge erst nach der polizeilichen Untersuchung des Brandortes und dem Abschluss der Löscharbeiten durch die Feuerwehr Näheres gesagt werden.
In Kvarner und Kvarnerić wurden- und werden starke Bora-Windböen mit Geschwindigkeiten von 100 bis 120 Kilometern pro Stunde gemessen; im Laufe des Tages werden noch höhere Windgeschwindigkeiten erwartet.
Hrt.hr zitierte in einem Bericht vom 31. März Goran Grubišić, Leiter der Feuerwehr der Stadt Krk. Grubišić gab darin an, gestern um 10:34 Uhr die Meldung über das Feuer erhalten zu haben. Daraufhin habe er die Bereitschaftsschicht losgeschickt und die örtliche Feuerwehr Njivice alarmiert, er sei „mit drei Fahrzeugen und sieben Feuerwehrleuten vor Ort“ gewesen.
Ein Teil des Feuers habe nach hrt.hr auf die umliegenden Bäume übergegriffen, habe aber durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehrleute gelöscht werden können. Nach dem Einsatz habe „keine Gefahr“ (mehr) „für die Häuser“ bestanden; die Lage sei „unter Kontrolle“ gewesen. Ein Boot habe „Probleme“ gemacht, da es nicht betreten werden konnte; der Wind habe es zudem „in eine unerwünschte Richtung“ getrieben, sagte Grubišić.










