D-Marin erweitert sein italienisches Marina-Netzwerk: Mit den Standorten Livorno, Punta Faro, Olbia Marina und Molo Brin verbindet der internationale Marina-Betreiber künftig vier attraktive Wassersportregionen – von der Toskana über die nördliche Adria bis nach Sardinien. Für Skipper bedeutet die Erweiterung vor allem mehr Auswahl bei der Törnplanung. Die vier Marinas unterscheiden sich deutlich in Lage, Größe und Ausrichtung – vom zentral gelegenen Stadthafen bis zum Ausgangspunkt für längere Mittelmeerreisen.
D-Marin zählt zu den führenden Premium-Marina-Betreibern im Mittelmeerraum. Das Unternehmen betreibt inzwischen 28 Marinas in neun Ländern mit mehr als 14.000 Liegeplätzen. Zum Konzept gehören moderne Hafeninfrastruktur, digitale Dienstleistungen sowie möglichst einheitliche Qualitätsstandards für Motor- und Segelyachten.
Marina Livorno: Toskana und Inselwelt vor der Haustür
Mit 815 Liegeplätzen bildet die Marina Livorno den neuen D-Marin-Stützpunkt an der toskanischen Küste. Der Hafen eignet sich sowohl für einen längeren Aufenthalt als auch als Ausgangspunkt für Törns zu den Inseln des Toskanischen Archipels.
Elba, Capraia und die übrigen Inseln des Nationalparks liegen ebenso im möglichen Törngebiet wie Korsika und die weiter südlich gelegenen Reviere des westlichen Mittelmeers. Ein praktischer Vorteil ist die innenstadtnahe Lage: Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, Versorgungsbetriebe und die historische Altstadt von Livorno sind vom Hafen aus schnell erreichbar.
Vor dem Einlaufen sollten Skipper beachten, dass Livorno ein bedeutender Handels- und Fährhafen ist. Entsprechend aufmerksam müssen Schiffsverkehr, Verkehrstrennungsgebiete, Hafenfunk und die Anweisungen der örtlichen Hafenbehörden verfolgt werden.

Punta Faro: Startpunkt für Nordadria, Venedig und Kroatien
Die Marina Punta Faro liegt bei Lignano Sabbiadoro an der nördlichen Adria. Sie bietet sich als Ausgangspunkt für Fahrten entlang der italienischen Adriaküste, in Richtung Triest und Slowenien sowie für die Überfahrt nach Istrien und in die kroatische Inselwelt an.
Auch Venedig und die Lagune lassen sich von hier aus in die Törnplanung einbeziehen. Dabei sollten Skipper Tiefgang, Fahrwasser, Gezeiten und örtliche Befahrensregeln besonders sorgfältig berücksichtigen.
Die Marina verfügt über Werft- und Servicekapazitäten und eignet sich damit nicht nur als Zwischenstation, sondern auch als längerfristiger Heimathafen. Gerade für Eigner aus Deutschland und Österreich ist die nördliche Adria zudem vergleichsweise schnell auf dem Landweg erreichbar.
Olbia Marina: Für große Yachten und Törns entlang der Costa Smeralda
Die Olbia Marina verfügt über 270 Liegeplätze und kann nach Angaben von D-Marin Yachten bis zu einer Länge von 150 Metern aufnehmen. Hinzu kommt eine besonders leistungsfähige Tankanlage an Sardiniens Nordküste.
Von Olbia aus lassen sich unter anderem die Costa Smeralda, der Maddalena-Archipel und die Straße von Bonifacio erreichen. Wer nach Korsika weiterfahren möchte, sollte die teilweise starken Wind- und Strömungsverhältnisse in der Meerenge berücksichtigen.
Durch die Nähe zum Flughafen Olbia eignet sich der Standort außerdem für Eigner und Crews, die ihre Yacht regelmäßig per Flugzeug erreichen oder Crewwechsel organisieren möchten.

Molo Brin: Liegeplatz mitten in Olbia
Molo Brin liegt direkt im historischen Hafen von Olbia und bietet damit vor allem kurze Wege in die Innenstadt. Restaurants, Geschäfte und weitere Versorgungsmöglichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe.
Der Standort eignet sich besonders für Skipper, die einen zentralen Liegeplatz suchen und den Hafen als Ausgangspunkt für Tagesfahrten oder mehrtägige Törns an Sardiniens Nordostküste nutzen möchten.
Vor der Buchung sollten Eigner prüfen, welcher der beiden Olbia-Standorte hinsichtlich Yachtgröße, gewünschter Infrastruktur, Ruhe am Liegeplatz und geplanter Aufenthaltsdauer besser geeignet ist.

Sieben kostenlose Nächte für Dauerlieger
Ein zusätzlicher Vorteil für Inhaber eines Jahresliegeplatzes ist das D-Marin-Programm „Happy Berth Days“. Teilnehmer können bis zu sieben Nächte ohne zusätzliche Liegeplatzgebühr in anderen teilnehmenden D-Marin-Marinas verbringen. Darüber hinaus werden vergünstigte Konditionen für längere Aufenthalte angeboten.
Die Marina Olbia soll Anfang 2027 in das Programm aufgenommen werden. Vor dem Törn empfiehlt sich dennoch eine rechtzeitige Reservierung, da die Verfügbarkeit von Liegeplatzgröße, Saison und Auslastung der jeweiligen Marina abhängt.
„Italien bietet Eignern ein außergewöhnliches Revier zum Entdecken. Unsere Marinas sollen es ihnen ermöglichen, diese Vielfalt komfortabel und unkompliziert zu erleben“, sagt Matthias Gehring, Chief Commercial Officer von D-Marin.
Das erweiterte italienische Netzwerk wird auch auf dem Cannes Yachting Festival und dem Salone Nautico di Genova vorgestellt.
D-Marin Informationen und Liegeplatzanfragen: d-marin.com, info@d-marin.com.
SeaHelp-Service in Italien: Diese Stützpunkte sind erreichbar
SeaHelp ist derzeit vor allem in der nördlichen Adria sowie am Gardasee mit eigenen Einsatzbooten vertreten. Für die vier genannten D-Marin-Standorte bedeutet das: Punta Faro liegt unmittelbar im SeaHelp-Einsatzgebiet Lignano. Für Livorno sowie die beiden Standorte in Olbia weist SeaHelp derzeit keine eigenen örtlichen Einsatzstützpunkte aus.
SeaHelp-Stützpunkt Lignano
- Standort: Marina Punta Faro
- Einsatzgebiet: Begrenzung auf italienisches Hoheitsgebiet(12 Seemeilen)
Binnengewässer bis 3 Seemeilen ins Landesinnere
Der Standort ist insbesondere für flache Lagunen- und Küstengewässer ausgerüstet. Typische Einsätze sind Schlepphilfe bei Motorausfall, Starthilfe, Treibstoffversorgung, Ersatzteillieferungen, Hilfe bei Leinen im Propeller sowie das Freischleppen nach leichter Grundberührung.
SeaHelp-Stützpunkt Monfalcone
- Standort: Monfalcone
- Einsatzgebiet: italienische Adria, von PORTO DI S.MARGHERITA (12° 52′ E) bis Triest
Der Stützpunkt unterstützt insbesondere Skipper im Seegebiet zwischen der italienisch-slowenischen Grenze, Triest, Grado und den angrenzenden Küstenabschnitten. Welche Hilfe konkret möglich ist, hängt von Wetter, Entfernung, Bootstyp und Einsatzsituation ab.
SeaHelp-Stützpunkt Gardasee
- Standort: Lungolago Vittorio Olcese, 16/18, 25010 Campione BS, Italien
- Einsatzgebiet: Gardasee
Der Stützpunkt verfügt über ein speziell ausgerüstetes Einsatzboot. Zu den möglichen Hilfeleistungen zählen Schlepphilfe, technische Ersthilfe, Starthilfe, Treibstoffservice sowie Unterstützung bei kleineren Havarien.
24h NOTRUF EUROPA: 0043 50 43 112
In einem Notfall können die Einsatzboote von SeaHelp mittels der praktischen SeaHelp-App, oder unter der kostenlosen Notrufnummer für Europa 0043 50 43 112 (bzw. unter der alternativen Notrufnummer für Europa 00385 919 112 112 gerufen werden.
Am schnellsten lässt sich Hilfe über die SeaHelp-App anfordern. Dabei werden die aktuellen GPS-Koordinaten des Bootes an die Einsatzzentrale übertragen. Zusätzlich sollten Skipper Bootsname, Bootstyp, Art des Schadens, Zahl der Personen an Bord sowie mögliche Gefahren durch Wind, Wellen oder Küstennähe bereithalten.
Download SeaHelp-App:
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