Benzin und Diesel in Slowenien billig: Das neue „Tankparadies“ nicht nur für Urlauber

Kraftstoffpreise in Slowenien
Günstige Kraftstoffpreise in Slowenien: 1,54 pro Liter Diesel und Benzin – davon kann man andernorts nur träumen. Es bleibt zu hoffen, dass die Maßnahme über Ostern hinaus verlängert wird.

Slowenien hat am 15. März 2022 die Kraftstoffpreise „eingefroren“, für die nächsten 30 Tage kostet ein Liter Normalbenzin höchstens 1,503 Euro, ein Liter Diesel höchstens 1,541 Euro. Davon profitieren vor allem Urlauber auf dem Weg nach Kroatien, denn sowohl in Österreich als auch in Kroatien liegen die Preise für Otto- und Dieselkraftstoffe deutlich höher. Wer seinen Osterurlaub in Kroatien plant, dürfte damit zumindest noch bei der Anreise nach Kroatien von der Deckelung der Kraftstoffpreise profitieren.

Günstig Tanken auf Weg nach Kroatien

Die Ankündigung des slowenischen Wirtschaftsministers Zdravko Pocivalsek dürfte zwar die Urlauber auf dem Weg nach Kroatien freuen, aber nicht die grenznahen Tankstellen in Österreich oder Italien, denn wie die Medien berichten, setzte schon am ersten Tag nach der Deckelung der Kraftstoffpreise ein wahrer Tanktourismus in Richtung Slowenien ein, der den grenznahen Tankstellen in Österreich und Italien erhebliche Umsatzeinbußen beschert.

Kraftstoffpreise sollen „beruhigt“ werden

Mit der Maßnahme soll Benzin sechs Cent und Diesel 13 Cent unter den in Slowenien üblichen Preisen für Benzin und Diesel auf Niveau der zweiten Märzwoche liegen. Ziel der Maßnahme ist es, die Situation auf dem Kraftstoffmarkt zu beruhigen, wie das slowenische Wirtschaftsministerium weiter mitteilte.

Kraftstoffmärkte volatil

Wegen der Ukraine-Krise verhalten sich die Preise an den Kraftstoffmärkten europaweit recht volatil, kennen aber derzeit nur eine Richtung: Nach oben. Auch andere Länder denken über eine Deckelung der Kraftstoffpreise nach, Ungarn hat bereits seit dem 15. November die Preise für Benzin und Diesel auf jeweils 479,99 Forint pro Liter, das sind je nach Wechselkurs ca. 1,31 Euro. Quelle: globalpetrolprices.com

Keine Besserung in Sicht

Wann sich die Lage an den Kraftstoff Märkten wieder beruhigt, lässt sich derzeit noch nicht mit Gewissheit sagen, da ein möglicher Ausfall russischer Lieferungen einerseits auf die Preise für Benzin und Diesel drückt, andererseits aber auch in den Raffinerien durch die Umstellung auf andere Vorprodukte einen erheblichen Aufwand an Umstellungsarbeiten verursacht.

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