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Unterwasser-Drohne: Gladius Mini – ideal für die Adria

Drohnenflüge bieten die Möglichkeit, die einmalige Landschaft Kroatiens und natürlich auch anderer Urlaubsländer dauerhaft festzuhalten. Doch der Luftraum ist längst nicht mehr genug…! Neuestes Must-have: Unterwasserdrohnen. Sie können bis zu 100 Meter tief tauchen, liefern atemberaubende Aufnahmen vom Meeresgrund in beachtenswerter Qualität und lassen sich relativ einfach bedienen – vorausgesetzt, das Kabel verheddert sich nicht unter Wasser.

Ihre sinnvollen Einsatzmöglichkeiten gehen jedoch weit über den sommerlichen Zeitvertreib an Bord hinaus. Ob zur bequemen Kontrolle einer Ankerboje, dem Check des Unterwasserschiffes oder für Charterunternehmen, die die Rückkehrer ihrer Flotte genauer von unten prüfen wollen, kann sich der Einsatz solch einer Unterwasserdrohne nutzen. SeaHelp nahm die Gladius Mini von Chasing Innovation einmal näher unter die Lupe.

Das Package der Gladius Mini, praktischerweise gleich in „SeaHelp-Gelb“, besteht aus der Drohne an sich, einem bis zu 100 Meter langen Übertragungskabel sowie einer Sende- und Empfangsstation mit Steuerungseinrichtung. Damit lassen sich zwei mobile Anwendungen verbinden, über die man quasi „live“ nachvollziehen kann, was die Gladius filmt und wohin sie steuert. Startklar für das filmische Unterwasser-Abenteuer ist man in fünf bis zehn Minuten, mit dem Manövrieren der Unterwasserdrohne ist man auch ohne besondere Übung schnell vertraut. Lediglich zwischen Hindernissen, wie beispielsweise Festmachern in den Marinas besteht die Gefahr, dass die eigentlich sehr wendige Drohne sich verheddert.

Die Bildqualität, die über das Kabel an die Oberfläche gelangt, ist überraschend gut. Aber natürlich nur dann, wenn das Wasser eine entsprechende Sicht erlaubt. Bei nur leicht sandigem Untergrund wie beispielsweise vor der kroatischen Küste funktioniert es, im Bereich Italien oder an Nord- und Ostsee dürfte man allerdings ebenso wenig Freude daran haben wie in heimischen Badeteichen oder Flüssen.

Für das Manövrieren unter Wasser sind insgesamt fünf kleine Elektromotoren zuständig, man kann sowohl nach rechts, links, oben oder unten zielgenau steuern, wer möchte, hat zusätzlich die Möglichkeit, das kleine Mini-U-Boot quasi unter Wasser unabhängig von der Strömung zu fixieren oder nach hinten oder vorn abzukippen, um bestimmte Objekte anzuvisieren. Ist es zu dunkel, sorgen zwei Scheinwerfer für Licht, das im näheren Umfeld die Bildqualität deutlich verbessert.

Einsetzen lässt sich die Gladius Mini vielfältig: Als reines Spaßobjekt dürfte sie viel zu schade sein, auch wenn die Erkundung des Meeresbodens gerade im sauberen Wasser der Adria besonders viel Freude bereitet. Einziger Nachteil: Die aufgenommenen Fotos und Videos lassen sich zwar sofort betrachten, aber nur sehr mühevoll vom Speicher der Gladius auf den PC oder das Smartphone übertragen. Grund dafür dürfte eine spezielle Verschlüsselung sein, die sich effektiv nur im heimischen Wlan aufheben lässt. An Bord hatten wir im Test damit so unsere Schwierigkeiten. Aber vielleicht erreicht uns von den Fachleuten von Chasing Innovation ja noch der entscheidende Tipp.

Unsere Meinung: gut 1.500 Euro sind eine Menge Geld für das Filmen unter Wasser. Doch wenn sicherheitsrelevante Aspekte wie die Kontrolle der Anker bzw. der Ankerbojen und des Unterwasserschiffes hinzukommen, könnte es für viele Skipper, die in klaren Gewässern unterwegs sind, doch eine lohnenswerte Investition darstellen. Über die Bildqualität kann man sich in einigen Videos im SeaHelp-Revierführer selbst überzeugen.

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