SeaHelp News

Test & Technik

E-Autos als Trailer-Zugfahrzeuge?

Sind E-Autos als Zugfahrzeuge, beispielsweise für Bootstrailer, geeignet? Worauf sollten Fahrzeugführer beim Gespannbetrieb achten? SeaHelp machte den Test und hängte einen zwei Tonnen schweren Trailer (Gesamtgewicht), beladen mit einem H-Boot, an einen Porsche Macan Elektro Turbo. Mit einem E-Auto einen zwei Tonnen schweren Trailer ziehen? Und das auf einer längeren Strecke im Stadtverkehr und auf der Autobahn? Kann das gut...

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© Leopard Catamarans

Die Zukunfts auf dem Wasser ist elektrisch: auf der diesjährigen International Multihull Show im französischen La Grande Motte wurde Joool vorgestellt, ein hybrides Antriebs- und intelligentes Energiesystem, entwickelt vom Team “Alternatives Energies” in Frankreich. Verbaut wird das System unter anderem im neuen Leopard-Segelkatamaran 46 “Electric Drive”. SeaHelp sah sich das System einmal genauer an und und stach ab Port Santa...

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Porsche Macan - Frauscher x Porsche 850 Fantom Air

Die Kooperation von Porsche mit der österreichischen Frauscher Bootswerft geht in die zweite Runde: Nach dem offenen Daycruiser 850 Fantom Air kommt nun die Frauscher x Porsche 850 Fantom als klassisches Runabout mit geschlossenem Vordeck und Kajüte. Auch das neue Sportboot verfügt über den vollelektrischen Antrieb aus dem Porsche Macan Turbo. SeaHelp sprach anlässlich der Premiere des neuen Bootes auf...

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Personal location beacon (PLB)

Während in unserem letzten Beitrag auf die Funktionsweise einer Emergency position-Indicating radiobeacon station (EPIRB) eingegangen wurde, geht es bei diesem Beitrag um PLB´s (Personal Locator Beacons), kleine, tragbare Geräte, die entwickelt wurden, um in abgelegenen oder gefährlichen Situationen Rettungsaktionen nach Personen auszulösen. Warum sind die PLB´s besser für den Notfall geeignet als Smartphones, und was zeigt ein direkter Vergleich zu...

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MANs ME-LGIM-Motor: Dual-Fuel-Antrieb für Methanol und herkömmlichen Kraftstoff, basierend auf der bewährten ME-Serie, bietet CO2-neutralen Schiffsbetrieb und hohe Effizienz.© MAN Energy Solutions

Methanol ist nach einem kürzlich veröffentlichten Bericht des Maritimen Clusters Norddeutschland (MCN) aufgrund der hohen Potenziale im Bereich Dekarbonisierung der Schifffahrt und Schutz der Umwelt auf einem guten Weg, sich als eine der wichtigsten Brennstoff-Optionen neben LNG und Ammoniak sowie biobasierten Kraftstoffen wie FAME zu etablieren. SeaHelp unterstützt umweltverträglichere Antriebe auf dem Wasser, indem wir regelmäßig über aktuelle Entwicklungen in...

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Sicherheit für den Ernstfall: Diese Rettungsmittel sind an Bord

Eine Signalpistole oder auch Raketen seien einmal wirkungsvoll in den Titanic-Zeiten gewesen, schreibt Weltumsegler und Buchautor Bobby Schenk in unserer News vom 16.6.2024, heute könne man diese viel effektiver durch leistungsstarke LED-Scheinwerfer oder diverse Funksignale ersetzen. Am wirkungsvollsten und verbreitetsten sind heutzutage Seenot-Funksignale von EPIRBS - Emergency position-Indicating radiobeacon stations, oder auf Deutsch: Notfunkbaken. Aber wie funktionieren diese Funkbaken, die...

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Segelboot Tiwal 2XL - reichlich Platz

Das kleinste neu auf der kommenden boot in Düsseldorf vorgestellte Segelboot von Tiwal misst gerade einmal 3,80 Meter. Das Besondere daran: das Boot ist aufblasbar und lässt sich problemlos in zwei Taschen verstauen. SeaHelp-Mitglieder erhalten beim Kauf der pfiffigen Freizeit-Jolle aus Frankreich kostenloses Zubehör wie Bootsplane, Wandergepäckträger-Pads oder eine Hochdruckpumpe kostenlos dazu. Natürlich werden „echte“ Segler über das neue aufblasbare...

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Motorboot mit 48V Aries-i50 Elektroantrieb von Molabo

Die kleine Firma Molabo aus Ottobrunn leitete mit dem innovativen E-Motor Aries nicht mehr und nicht weniger als einen Paradigmenwechsel bei Bootsantrieben ein: erstmals ist es nun möglich, eine sichere und zuverlässige 48-Volt-Niedervolt-Spannung mit Safe-to-Touch-Technologie anstelle einer bisher üblichen 400-V-Hochspannung zum Motorbootfahren zu nutzen. Nun ist die mehrfach ausgezeichnete 48-Volt-Technologie auch als kostengünstigere 25 kW Power-Smart-Variante erhältlich. Molabo, gegründet 2016...

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Yacht-Tuning von Stephan Bernhart / YACHT-PERFORMANCE

Marine-Motor-Softwarespezialist Stephan Bernhart aus Kaltental-Blonhofen hat es sich seit 2008 zur Aufgabe gemacht, Motoryachten mehr Leistung und Drehmoment einzuhauchen. Sein Unternehmen Yacht-Performance ist nach eigenen Aussagen Vorreiter in der maritimen Software-Programmierung (Software-Tuning). Sea-Help traf den „Performance Konstrukteur“, wie er sich selbst gern nennt, zum Gespräch. Durch das in den letzten 15 Jahren gesammelte Know-How und eine direkte Programmierung über das...

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&copy Joool Energy<\/span>","post_title":"Neu: <\/span><\/span>Innovatives Electric-Hybrid-Antriebssystem f\u00fcr Segelkatamarane","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"joool-electric-hybrid-antrieb","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-05-27 20:31:53","post_modified_gmt":"2025-05-27 18:31:53","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/www.sea-help.eu\/?p=63784","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":62802,"post_author":"11","post_date":"2025-04-12 08:54:38","post_date_gmt":"2025-04-12 06:54:38","post_content":"Die Kooperation von Porsche mit der \u00f6sterreichischen Frauscher Bootswerft geht in die zweite Runde: Nach dem offenen Daycruiser 850 Fantom Air<\/a> kommt nun die Frauscher x Porsche 850 Fantom als klassisches Runabout mit geschlossenem Vordeck und Kaj\u00fcte. Auch das neue Sportboot verf\u00fcgt \u00fcber den vollelektrischen Antrieb aus dem Porsche Macan Turbo. SeaHelp sprach anl\u00e4sslich der Premiere des neuen Bootes auf der diesj\u00e4hrigen boot in D\u00fcsseldorf mit J\u00f6rg Kerner, Baureihen-Entwickler Porsche E-Macan, \u00fcber die Zukunft auf dem Wasser.<\/strong>\r\n\r\nEin Vorreiter f\u00fcr nachhaltige Mobilit\u00e4t zu sein, ist das erkl\u00e4rte Ziel von Porsche und eine Ambition, die sich nicht allein auf Renn- und Stra\u00dfenfahrzeuge beschr\u00e4nkt. Gemeinsam mit der renommierten Frauscher-Bootswerft aus \u00d6sterreich hat der Sportwagenhersteller ein Elektroboot entwickelt, das mit Porsche-typischer E-Performance auch auf dem Wasser<\/a> \u00fcberzeugen soll \u2013 ab sofort in zwei verschiedenen Ausf\u00fchrungen.\r\n\r\nW\u00e4hrend es zweit\u00fcrige Porsche Sportwagen unter anderem als Coup\u00e9 und Cabrio gibt, l\u00e4sst Frauscher die Wahl zwischen Runabout und Air \u2013 also zwischen geschlossenem Vordeck, klassischem Look, Kaj\u00fcte unterm Vorschiff oder einem Mittelsteuerstand mit Sitz- und Liegegelegenheiten auch am Bug. Nach der offenen eFantom wird nun auch die geschlossene Variante Frauscher x Porsche 850 Fantom<\/a> als Teil der auf 25 St\u00fcck limitierten First Edition angeboten.\r\n\r\n \r\n\r\n\"Frauscher<\/a> \u00a9 Frauscher \/ Porsche<\/span>[\/caption]\r\n\r\n \r\n\r\n\u201eDie eFantom steht wie unsere Sportwagen f\u00fcr ein exklusives Erlebnis und au\u00dfergew\u00f6hnliche Performance. Als eleganter Daycruiser mit innovativem, leistungsstarkem Antrieb setzt sie in der maritimen Welt neue Ma\u00dfst\u00e4be. Diesen Weg setzen wir gemeinsam mit Frauscher und der neuen 850 Fantom fort\u201c<\/em>, sagt Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand f\u00fcr Finanzen und IT der Porsche AG.\r\n\r\n \r\n\r\n \r\n\r\n \r\n\r\nBeide 8,67 Meter langen und 2,49 Meter breiten Elektroboote \u00fcberzeugen mit beeindruckender Beschleunigung, sportlichem Durchzugsverm\u00f6gen, souver\u00e4ner Leistung, zeitlosem Design und luxuri\u00f6ser Ausstattung. Alles Attribute, die ebenso auf den Porsche Macan zutreffen, der mit dem Anspruch angetreten ist, das sportlichste Modell in seinem Segment zu sein und aus dem der Antrieb f\u00fcr die eFantom stammt. Porsche nutzt f\u00fcr den Technologietransfer von der Stra\u00dfe aufs Wasser die st\u00e4rkste Variante des vollelektrischen SUV \u2013 den Hinterachs-Motor des Macan Turbo.\r\n\r\nSeaHelp sprach anl\u00e4sslich der Premiere des neuen Bootes auf der diesj\u00e4hrigen boot in D\u00fcsseldorf mit J\u00f6rg Kerner, Baureihen-Entwickler Porsche E-Macan, \u00fcber E-Mobility auf dem Wasser und warum sich E-Motoren hervorragend als Bootsantriebe eignen.<\/strong>\r\n\r\n \r\n\r\n\"J\u00f6rg<\/a> J\u00f6rg Kerner (Baureihen-Entwickler Porsche E-Macan)\u00a9 muencheberg.media<\/span>[\/caption]\r\n\r\n \r\n

Wie wichtig ist dieses Boot f\u00fcr Porsche?<\/h3>\r\nJ\u00f6rg Kerner:<\/strong> F\u00fcr uns ist ganz wichtig, dass wir auch mit diesem Boot zeigen, dass wir nachhaltig an der Kooperation mit Frauscher Interesse haben und daran festhalten. Man muss hier wissen, dass es sich um den Antrieb der Hinter-Achse vom Macan Turbo handelt; die E-Maschine ist die Hinterachs-Maschine vom Macan Turbo. Die sitzt in einem eigenen, angepassten Geh\u00e4use, aber die ganzen aktiven Teile sind identisch, genauso wie der Wechselrichter und die Batterie und die ganze Ladegeschichte ist eins zu eins aus dem Fahrzeug. Ich glaub, das ist einfach einmalig, dadurch kann man nat\u00fcrlich auch auf die Batterie acht Jahre Garantie geben.\r\n

Was sind die Vorz\u00fcge eines E-Antriebs auf dem Wasser?<\/h3>\r\nJ\u00f6rg Kerner:<\/strong> Ich meine, ein Elektromotor grunds\u00e4tzlich hat nat\u00fcrlich genau die Eigenschaften, die ein Boot ben\u00f6tigt, relativ hohes Moment bei geringer Drehzahl, um mit guter Performance anzufahren. Auch wenn man mit solchen Booten Wasserski fahren m\u00f6chte, braucht man ein gutes Take-Off-Verhalten, das passt einfach exzellent zur Elektromobilit\u00e4t. Wenn man auf Verbrennungsmotoren schaut, und diese mit E-Motoren vergleicht, dann sieht man, dass Verbrenner erstmal hochlaufen, da ist das E-Boot schon -zig Meter weit weg. Das Grundprinzip beim E-Motor ist einfach extrem gut \u2013 und wir wollen die neueste Technologie auch auf dem Wasser.\r\n

Wodurch wird die Leistung der E-Antriebs begrenzt?<\/h3>\r\nJ\u00f6rg Kerner:<\/strong> Die Hauptlimitierung des Moments ist der Z-Antrieb. Wenn wir einen gr\u00f6\u00dferen verbauen w\u00fcrden, w\u00fcrde einfach der Wirkungsgrad deutlich schlechter, und es geht halt dann extrem auf die Reichweite. Deshalb glauben wir, dass diese Mischung eigentlich genau die richtige ist. Es macht einfach irgendwann auch keinen Sinn mehr, weil, es wird einfach sehr stark auf die Reichweite gehen, und wir glauben dass es so jetzt der beste Kompromiss ist. F\u00fcr uns war es wichtig, das neueste Produkt zu nehmen, um einen nachhaltigen Antriebsstrang zu zeigen. Wir haben jetzt das zweite Boot zusammen gemacht, und das zeigt, wie stark das Interesse an einer Zusammenarbeit ist.\r\n

Sind E-Antriebe die Zukunft auf dem Wasser?<\/h3>\r\nJ\u00f6rg Kerner:<\/strong> Ob es eines Tages nur noch elektrische Antriebe auf dem Wasser geben wird, ist eine schwierige Frage. Die Frage bekomme ich auch oft f\u00fcr die Stra\u00dfe gestellt. Ich glaub einfach, wenn man das einmal von der sozialen Akzeptanz her sieht, von der Verantwortung, die wir f\u00fcr unsere Umwelt haben, dann ist das genau der richtige Weg. Auf dem Wasser muss man nat\u00fcrlich eines ganz klar sagen, da ist das Thema Reichweite und das Thema Lade-Infrastruktur.\r\n\r\nAber ich nehme mal das Beispiel Gardasee, da st\u00f6ren sich doch einige Leute sehr an den lauten Ger\u00e4uschen der Verbrennungsmotoren, da hat man nat\u00fcrlich mit den E-Booten eine ganz andere Akzeptanz. Ich bin der Meinung, dass man selbst etwas tun sollte, bevor es regulatorisch jemand anderes tut. Man sollte immer einen Schritt voraus sein, dann muss auch niemand etwas verbieten, sondern man kann zeigen, dass es geht.\r\n\r\nBleiben wir beim Beispiel Gardasee \u2013 wenn ich richtig informiert bin, dann kommen da in diesem Jahr drei neue Schnell-Lades\u00e4ulen, wenn man da zwei oder drei von diesen S\u00e4ulen installiert hat, dann hat man eigentlich eigentlich schon genug, um den ganzen s\u00fcdlichen Teil des Gardasees ohne Einschr\u00e4nkung nutzen zu k\u00f6nnen. Man geht ja doch mal gern geschwind ein Kaffeele trinken an der Promenade, wenn man w\u00e4hrenddessen sein Boot l\u00e4dt, hat man nicht mal genug Zeit, um in Ruhe seinen Cappuccino auszutrinken und sein St\u00fcck Kuchen zu essen, so schnell geht das. Von daher glaube ich, dass wir das Thema Einschr\u00e4nkungen schnell gel\u00f6st bekommen.\r\n\r\nEs ist so \u00e4hnlich wie auf der Stra\u00dfe. Ganz wichtig: es muss Spa\u00df machen, Ver\u00e4nderungen kriegst du \u00fcber die neue Technologie erst hin, wenn es Spa\u00df macht. Und dass E-Mobilit\u00e4t Spa\u00df machen kann, haben wir auf der Stra\u00dfe hinl\u00e4nglich bewiesen. Auf dem Wasser ist das nur eine Frage der Zeit. Wir sind da auf einem super Weg, auch dank der sch\u00f6nen Kooperation mit Frauscher.\r\n
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INFO FRAUSCHER x PORSCHE 850 FANTOM<\/h2>\r\nIm Boot leistet die PSM-Maschine bis zu 400 kW. Sie sitzt im Rumpf des Bootes und l\u00e4sst sich \u00fcber einen Z-Antrieb direkt steuern. Die Steuerger\u00e4te sind wassergesch\u00fctzt in einer Box mit Porsche Schriftzug untergebracht. Der Wirkungsgrad des Motors ist dank modernster Leistungselektronik optimiert und erm\u00f6glicht durch den Einsatz von Siliziumkarbid im Pulswechselrichter besonders hohe Schaltfrequenzen.\r\n\r\nAus dem Macan stammt auch die Hochvolt-Batterie mit einer Bruttokapazit\u00e4t von 100 kWh. Drahtseild\u00e4mpfer als Aufh\u00e4ngung absorbieren die immensen St\u00f6\u00dfe, die bei Wellengang und hoher Geschwindigkeit unweigerlich entstehen. Die neue 850 Fantom bietet Platz f\u00fcr bis zu sieben Passagiere. An die Badeplattform am Heck schlie\u00dft sich eine weitr\u00e4umige Liegefl\u00e4che mit komfortablen Polstern an. Das Studio F. A. Porsche in Zell am See und Style Porsche in Weissach waren ma\u00dfgeblich an der Gestaltung des Cockpits beteiligt. In der Kaj\u00fcte laden gro\u00dfz\u00fcgige Sitz- und Liegegelegenheiten zum Verweilen ein. Die erste Frauscher x Porsche 850 Fantom, vorgestellt in D\u00fcsseldorf, ist in der Porsche Farbe Oakgreen Metallic Neo lackiert und mit einer Polsterung in Tr\u00fcffelbraun mit Nahtpaket 930 in Orange ausgestattet.\r\n\r\n<\/div>\r\n \r\n\r\nhttps:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6MAsNS13w6s[\/embed]","post_title":"E-Mobility auf dem Wasser: <\/span><\/span>Porsche und Frauscher pr\u00e4sentieren weiteres Elektro-Sportboot","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"frauscher-x-porsche-850-fantom","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-04-12 08:54:38","post_modified_gmt":"2025-04-12 06:54:38","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/www.sea-help.eu\/?p=62802","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":62441,"post_author":"11","post_date":"2025-03-31 08:23:01","post_date_gmt":"2025-03-31 06:23:01","post_content":"W\u00e4hrend in unserem letzten Beitrag auf die Funktionsweise einer Emergency position-Indicating radiobeacon station (EPIRB) eingegangen wurde, geht es bei diesem Beitrag um PLB\u00b4s (Personal Locator Beacons), kleine, tragbare Ger\u00e4te, die entwickelt wurden, um in abgelegenen oder gef\u00e4hrlichen Situationen Rettungsaktionen nach Personen auszul\u00f6sen. Warum sind die PLB\u00b4s besser f\u00fcr den Notfall geeignet als Smartphones, und was zeigt ein direkter Vergleich zu einer EBIRB?<\/strong>\r\n\r\nEine Funkbake zur Kennzeichnung der Notposition (engl. Emergency position-Indicating radiobeacon station<\/a>, oder kurz: EPIRB<\/a>), geh\u00f6rt heute f\u00fcr jeden Langfahrtsegler zur Seenot-Sicherheits-Grundausstattung<\/a>.\r\n\r\nDie Ger\u00e4te, welche auf deutsch auch \u201eFunkbake zur Kennzeichnung der Seenotposition\u201c (oder kurz: Notfunkbake) genannt werden, sind, vereinfacht gesagt, zun\u00e4chst nichts weiter als eine Funkstelle des Mobilfunkdienstes, deren Aussendungen die Such- und Rettungsarbeiten von Booten auf See erleichtern sollen.\r\n\r\nIn der Regel werden bei EPIRBs kleine Funksender eingesetzt, beispielsweise als Rettungsger\u00e4t-Funkstelle, mit deren Hilfe Satelliten oder Search-and-Rescue-Einsatzkr\u00e4fte Flugzeuge, Schiffe oder Sportboote in Not orten und retten k\u00f6nnen. Befindet man sich jedoch auf unterschiedlichen Booten auf See, ist oft eine PLB sinnvoll, die personengebunden ist.\r\n\r\n \r\n\r\n\"EPIRBs \u00a9 NOAA - US National Oceanographic and Atmospheric Association<\/a><\/span>[\/caption]\r\n\r\n \r\n\r\nAuch bei Outdoor-Aktivit\u00e4ten wie Wandern, Bergsteigen, Skifahren oder Camping in Gebieten ohne Mobilfunk-Anbindung, f\u00fcr Piloten und Luftsportler als zus\u00e4tzliche Sicherheit oder bei Arbeiten an abgeschiedenen Orten (Expeditionen, wissenschaftliche Arbeiten oder Bauprojekte) machen die kleinen, tragbaren sogenannten Personal Locator Beacons oft Sinn.\r\n

EPIRB\u00b4s sind gr\u00f6\u00dfer und schwerer als PLB\u00b4s und sind einem bestimmten Schiff zugeordnet<\/h2>\r\nEine Personal Locator Beacon (PLB) funktioniert dabei \u00e4hnlich wie ein bereits beschriebenes EPIRB-System, es gibt aber auch einige Unterschiede. So haben die (gr\u00f6\u00dferen und schwereren) EPIRBs beispielsweise eine standardisierte Sendeleistung und sind f\u00fcr den Betrieb \u00fcber gro\u00dfe Entfernungen ausgelegt, um im offenen Meer pr\u00e4zise Signale zu senden - optimiert f\u00fcr die Erkennung \u00fcber Satelliten und Flugzeuge. Die Betriebsdauer betr\u00e4gt mindestens 48 Stunden kontinuierlicher Signal\u00fcbertragung nach Aktivierung.\r\n\r\nPLBs bieten zwar ebenfalls eine globale Abdeckung, senden jedoch nicht so lange wie EPIRB\u00b4s und k\u00f6nnen auch eine etwas geringere Sendeleistung als EPIRBs besitzen. Dann sind sie f\u00fcr k\u00fcrzere Entfernungen ausgelegt, was bei maritimen Eins\u00e4tzen in entlegenen Gew\u00e4ssern einen Nachteil darstellen kann (moderne PLB\u00b4s k\u00f6nnen jedoch die gleich hohe Sendeleistung wie EPIRBs haben, ein Vergleich lohnt). Gemeinsam ist beiden Systemen, dass es sich jeweils um einen elektronischen Sender handelt, der Rettungskr\u00e4fte auf eine lebensbedrohliche Situation des Besitzers aufmerksam macht.\r\n\r\nEin PLB ist zun\u00e4chst ein kleines tragbares Ger\u00e4t, das bei Aktivierung ein Notsignal aussendet, das von einem globalen Satellitensystem empfangen werden kann. Dieses leitet die Nachricht dann an Bodenempf\u00e4nger und das entsprechende Rettungsleitzentrum (RCCS) weiter. Diese RCCs schicken dann ein Such- und Rettungsteam (SAR), um der in Not geratenen Person zu helfen (siehe dazu bereits Beitrag \u00fcber EPIRB\u00b4s).\r\n

PLB\u00b4s werden heute oft schon in Mann-\u00fcber-Bord-Ausr\u00fcstung (MOB) wie Rettungswesten, aber auch bei verschiedenen Wassersportarten verwendet<\/h2>\r\nDie viel kleineren, handlicheren PLB-Ortungsger\u00e4te sind eine relativ neue Erg\u00e4nzung der Rettungsoptionen f\u00fcr Wassersportler und diejenigen, die Aktivit\u00e4ten au\u00dferhalb der Zivilisation nachgehen. PLBs werden inzwischen oft in Mann-\u00fcber-Bord-Ausr\u00fcstung (MOB) wie Schwimmwesten, aber auch bei Wassersportarten wie Kite- oder Windsurfen verwendet.\r\n\r\nEs gibt verschiedene Arten und Modelle von PLB-Notfallbaken, von sehr einfach bis sehr fortgeschritten. Die einfacheren PLB`s besitzen lediglich einen 406-MHz-Sender, hierbei handelt es sich zumeist um die preiswerteren Versionen. Modelle mit einem 406-MHz-Sender plus einem 121,5-MHz-Zielsender (Homing) sind etwas teurer, k\u00f6nnen die Retter jedoch schneller und zielgenauer in die N\u00e4he des jeweiligen Standorts schicken.\r\n\r\nAlle neueren PLB`s verf\u00fcgen heute jedoch \u00fcber einen internen GPS-Empf\u00e4nger (Global Positioning System<\/a>), dieser erm\u00f6glicht es dem Ger\u00e4t, den aktuellen Standort mit der Notrufmeldung zu senden.\r\n\r\nDie Notfallkommunikation erfolgt, indem ein Notfallsignal an das COSPAS-SARSAT-Satellitensystem<\/a> gesendet wird, das weltweit betrieben und unabh\u00e4ngig vom Mobilfunk ist. Dieses Signal enth\u00e4lt eine eindeutige Identifikationsnummer (Hex-ID), die auf den jeweiligen Benutzer registriert ist (im Gegensatz zu EPIRBs, deren Code einem speziellen Schiff zugeteilt ist).\r\n

PLB\u00b4s sind unabh\u00e4ngigkeit von Mobilfunknetzen \u2013 einer der Vorteile von PLB\u00b4s gegen\u00fcber Smartphones<\/h2>\r\nIn der Unabh\u00e4ngigkeit von Mobilfunknetzen ist auch der gr\u00f6\u00dfte Vorteil von PLB\u00b4s gegen\u00fcber Smartphones zu sehen: Smartphones sind auf Mobilfunk- oder WLAN-Netzwerke angewiesen, die in abgelegenen Gegenden oft nicht vorhanden sind \u2013 ein Notruf mit dem Handy ist hier oft nicht m\u00f6glich.\r\n\r\nEine Ausnahme bilden moderne Apple-Ger\u00e4te wie das iPhone (ab iPhone 14) und die Apple Watch Ultra Modelle, die \u00fcber eine Satelliten-Notruf-Funktion verf\u00fcgen. Diese erm\u00f6glicht es den Nutzern, auch ohne Mobilfunkempfang einen Notruf abzusetzen und Rettungskr\u00e4fte zu alarmieren. Laut Apple ist diese Funktion bei Aktivierung eines entsprechenden Ger\u00e4ts zwei Jahre lang kostenfrei nutzbar und stellt einen bedeutenden Fortschritt dar, da sie insbesondere in entlegenen Gebieten eine zus\u00e4tzliche Sicherheitsoption bietet.\r\n\r\nWeitere Vorteile einer PLB gegen\u00fcber einem modernen Handy ist die lange Batterie-Lebensdauer: Batterien eines PLB halten oft f\u00fcnf bis sieben Jahre im Standby-Modus und erm\u00f6glichen nach Aktivierung eine Betriebsdauer von 24 Stunden oder mehr. Dar\u00fcber hinaus sind PLB\u00b4s speziell f\u00fcr Notfallsituationen entwickelt und getestet, Wetter (insbesondere extreme Temperaturen), Feuchtigkeit oder St\u00f6\u00dfe machen den Ger\u00e4ten nicht viel aus.\r\n\r\nZudem sind die PLB\u00b4s ganz einfach zu bedienen: es gibt keine komplexen Apps oder Men\u00fcs, die man ausw\u00e4hlen muss \u2013 die einfache Aktivierung, zumeist durch einen Knopfdruck, gen\u00fcgt. Durch den Satellitenempfang und die Ortung via GPS k\u00f6nnen in k\u00fcrzester Zeit exakte Koordinaten an die Retter geliefert werden \u2013 Smartphones k\u00f6nnen demgegen\u00fcber nur relativ ungenaue oder gar keine Standortdaten liefern, insbesondere bei schwachem Empfang.\r\n\r\nSchlie\u00dflich sind f\u00fcr PLB\u00b4s keine Abos oder Mobilfunkvertr\u00e4ge n\u00f6tig; nach der Registrierung (auf eine Person oder nach MMSI) fallen keine weiteren Geb\u00fchren an. Speziell f\u00fcr Wassersportler (Surfer, Kiter, Jollensegler, SUP, Paddler oder Ruderer) interessant sind die PLB\u00b4s, da sie neben der Wasserdichtigkeit auch einen gewissen Auftrieb besitzen, also nicht untergehen k\u00f6nnen, und zumeist praktische Halteclips besitzen.\r\n

Wer sich eine PLB zuzulegen will, sollte auf einiges achten<\/h2>\r\nWer mit dem Gedanken spielt, sich eine PLB zuzulegen, sollte darauf achten, dass das Ger\u00e4t klein und kompakt ist, dass es starke Schl\u00e4ge aush\u00e4lt, ohne auszul\u00f6sen, und dass es sich um ein im Notfall einfach zu bedienendes Ger\u00e4t handelt. Weitere \u00dcberlegungen sind, dass man das Ger\u00e4t sicher und einfach befestigen k\u00f6nnen sollte.\r\n\r\nEines der derzeit kompaktesten am Markt erh\u00e4ltlichen PLB\u00b4s ist das nur 77 x 51 x 32,5 mm messende und lediglich 116 g wiegende RescueMe PLB1 von Ocean Signal. Dieser Seenotsender bietet im Notfall gleich drei M\u00f6glichkeiten, um den Standort zu \u00fcbertragen bzw. auf sich aufmersam zu machen: neben dem 406 MHz-Signal (Satellit) gibt es ein Homing Signal auf 121,5 kHz sowie ein LED-Blitzlicht mit hoher Intensit\u00e4t.\r\n\r\nDie RescueMe PLB1 von Ocean Signal wird einfach an der Rettungsweste oder einem G\u00fcrtel befestigt; die Antenne wird beim Einsatz herausgezogen. Vorteil des Ger\u00e4tes: es kann zur Not auch nur mit einer Hand bedient werden. Eine Abdeckung sch\u00fctzt die Taste zur Aktivierung und verhindert eine versehentliche Ausl\u00f6sung.\r\n\r\nDie Batterie-Lebensdauer wird vom Hersteller auf sieben Jahre beziffert, das Ger\u00e4t soll bis zu 15 m wasserdicht sein, die Arbeitstemperatur wird mit einer Range von -20\u00b0 C bis +55\u00b0C angegeben.\r\n

Was ist bei der Sendeleistung zu beachten?<\/h2>\r\nZu den Fakten (und den Unterschieden) bei PLB\u00b4s und EPIRB\u00b4s befragten wir Steve Moore, Produktmanager bei der Ocean Signal Ltd<\/strong>.\r\n\r\n\u201eDie Sendeleistung ist wichtig f\u00fcr die Reichweite, muss aber auch begrenzt sein, damit ein EPIRB oder PLB f\u00fcr die vorgeschriebene Zeit senden kann\u201c<\/em>, sagt Steve Moore. Ein EPIRB m\u00fcsse 48 Stunden senden und ein PLB m\u00fcsse nach der Aktivierung 24 Stunden senden k\u00f6nnen. Die verschiedenen Frequenzen, die von EPIRBs und PLBs gesendet werden, dienten v\u00f6llig unterschiedlichen Zwecken und w\u00fcrden sich daher auch in der Ausgangsleistung unterscheiden.\r\n\r\n\u201eDie prim\u00e4re \u00dcbertragung f\u00fcr ein EPIRB und PLB ist das 406-MHz-Satellitensignal Cospas-Sarsat. Die auf dieser Frequenz gesendeten Daten enthalten die Identit\u00e4t des \u201eBeacons\u201c und die GNSS-Positionsinformationen und werden von Instrumenten an Bord von Satelliten in geostation\u00e4ren und niedrigen Erdumlaufbahnen empfangen. Atmosph\u00e4rische und Seegangsbedingungen haben nur minimale Auswirkungen auf diese \u00dcbertragung\u201c<\/em>, sagt Steve Moore.\r\n\r\nDie Frequenz 121,5 MHz sei dagegen lediglich \u201eein Zielsignal, das Such- und Rettungsdienste innerhalb des lokalen Suchbereichs\u201c leiten w\u00fcrde. Richtungsempf\u00e4nger seien hier im Allgemeinen an Rettungsfahrzeugen (Hubschraubern und Rettungsbooten) angebracht. Dieses Signal werde zwar von den atmosph\u00e4rischen Bedingungen und dem Seegang beeinflusst, werde aber lokal zusammen mit sichtbaren und infraroten Blitzlichtern zur endg\u00fcltigen Ortung eines Unfallopfers verwendet.\r\n\r\nDie Ocean Signal EPIRB3 und PLB3 enthielten im \u00fcbrigen auch DSC- und AIS-Sender, die Signale im VHF-Frequenzband (im Allgemeinen als Sichtlinienbereich bezeichnet) senden w\u00fcrden, die von jedem Schiff in Reichweite empfangen werden k\u00f6nnten, das mit einem DSC-Radio oder AIS-Empf\u00e4nger ausgestattet sei, erg\u00e4nzt der Produktmanager von Ocean Signal.\r\n\r\n\u00dcbrigens:<\/strong> eine Programmierung ist im Preis von ca. 400 Euro bei diesem Ger\u00e4t mit inbegriffen (MMSI-Nummer). Weitere Anbieter von PLB\u00b4s sind etwa Garmin, Onwa und McMurdo. Erh\u00e4ltlich sind die Ger\u00e4te bei allen g\u00e4ngigen Wassersport-Ausr\u00fcstern und Online-H\u00e4ndlern.\r\n

Bei der PLB \u2013 wie auch bei den EPIRB\u00b4s gilt: der Besitzer sollte sich vorher mit der Funktionsweise besch\u00e4ftigen<\/h2>\r\nBei der PLB \u2013 wie auch bei den bereits beschriebenen EPIRB\u00b4s \u2013 sollte sich der Benutzer vor Beginn seines T\u00f6rns bzw. Ausfluges mit der Funktionsweise des Ger\u00e4tes besch\u00e4ftigen, denn es handelt sich um kein Spielzeug \u2013 auch ein versehentliches Ausl\u00f6sen bedeutet unweigerlich die Ausl\u00f6sung einer Rettungskette. Jeder Nutzer sollte deshalb die Bedeutung einer PLB, die Grundz\u00fcge des Funktionierens und die Art der Ausl\u00f6sung kennen.\r\n\r\nDazu geh\u00f6rt beispielsweise auch, dass bei einem versehentlichen Ausl\u00f6sen nicht nur die PLB sofort wieder ausgeschaltet werden muss, sondern zus\u00e4tzlich auch (nach M\u00f6glichkeit) unverz\u00fcglich die entsprechenden Rescue-Center zu informieren sind, dass kein Notfall vorliegt.\r\n

Einen direkten Vergleich zwischen PLB und EPIRB soll die nachfolgende Tabelle veranschaulichen:<\/h3>\r\n

Vergleich

PLB (Beispiel RescueMe PLB1 von Ocean Signal)

EPIRB (Beispiel RescueMe EPIRB2 von Ocean Signal)

Anwendung

  • soll Rettungskräfte auf eine lebensbedrohliche Situation in der Luft, auf dem Wasser oder in abgelegenen Gebieten aufmerksam machen

  • personengebunden Registrierung

  • wird auf See verwendet, um Such- und Rettungsdienste (SAR) in Not oder bei einem Notfall zu alarmieren, wird auf Schiffen installiert

  • Registrierung über ein bestimmtes Boot 

Einsatz

weltweit auf See oder an Land (je nach Frequenz)

auf See / Hochsee

GPS-Empfänger

66-Kanal GPS 

72-Kanal GPS

Auslösung

manuell (Knopfdruck)

automatisch im Wasser oder manuell

Batterie-Lebensdauer

Jahre

10 Jahre

Standortübertragung

  • 406 MHz  Satelliten-Kommunikation für globale Abdeckung

  • 121,5 kHz Homing Signal zur Lokalisierung durch Rettungskräfte

  • AIS-Transmitter, LED Blitzlicht mit hoher Intensität

  • 406 MHz  Satelliten-Kommunikation für globale Abdeckung

  • 121,5 kHz Homing Signal zur Lokalisierung durch Rettungskräfte

  • Infrarot LED-Blitzlicht: Hohe Intensität für bessere Sichtbarkeit in der Dunkelheit

Sendedauer

24 h bei -20°C

48 h bei -20°C

Reichweite/Leistung

406MHz Transmitter

  • Transmit Power 5W

  • Typische Frequenz 406.031 MHz ±1KHz

  • Modulation Phase ±1.1

  • Radians (16K0G1D)

  • Encoding Biphase L

  • Rate 400 bps

  • Transit Power (EIRP) 12W

  • Frequenz 406.031 MHz ±1KHz

  • Modulation Phase ±1.1

  • Radians (16K0G1D)

  • Encoding Biphase L

  • Rate 400 bps

AIS Transmitter

  • Transmit Power (EIRP) 1Watt ±3dB

  • Frequenz 161.975/162.025MHz ±500Hz

  • Baud rate 9600baud

  • Synchronisation UTC

  • Messages Message 1 (Position)

  • Message 14 (Status)

  • Repetition interval 8 messages/minute

  • Message 14 sent twice every 4 minutes

  • Transmit Power (EIRP) 1Watt ±3dB

  • Frequenz 161.975/162.025MHz ±500Hz

  • Baud rate 9600baud

  • Synchronisation UTC

  • Messages Message 1 (Position)

  • Message 14 (Status)

  • Repetition interval 8 messages/minute

  • Message 14 sent twice every 4 minutes

121.5MHz Transmitter

  • Transmit Power (PERP) 25-100mW

  • Frequency 121.5 MHz

  • Modulation Factor 0.85-1.0

  • Modulation Duty Cycle >35%

  • Frequency Stability ±50ppm

  • Duty Cycle 98%

  • Modulation Swept Tone AM (3K20A3X)

  • Transmit Power (PERP) 50mW ±3dB

  • Frequency 121.5 MHz

  • Modulation Factor 0.85-1.0

  • Modulation Duty Cycle >35%

  • Frequency Stability ±50ppm

  • Frequency Stability ±50ppm

  • Duty Cycle >98%

Arbeitstemperatur

-20° C - +55°C

-20° C bis +55° C

Abmessungen

7,7 cm x 5,1 cm x 3,25 cm

41 cm (Höhe) x 10,1 cm (Durchmesser) mit Antenne

Wasserdicht

JA

JA, bleibt beim Schwimen aufrecht

Gewicht

116 g

422 g

Preis

ca. 400 Euro

ca. 800 Euro

Registrierung

  • als personenbezogene PLB mit englischer Programmierung oder mit Programmierung der MMSI-Nummer

  • Erstprogrammierung einer MMSI ist beim Kauf im Preis inbegriffen

  • personenbezogene Registrierung erfolgt direkt durch den Nutzer in UK

  • MMSI-Nummer

  • Erstprogrammierung ist im Preis inbegriffen

  • ID Code der EBIRB wird dem Boot zugewiesen

","post_title":"welches Ger\u00e4t ist f\u00fcr den Notfall besser geeignet? <\/span><\/span>Personal Locator Beacon (PLB) contra Smartphone und EPIRB","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"plb-vs-epirb-sicherheit-notfall","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-03-31 08:23:01","post_modified_gmt":"2025-03-31 06:23:01","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/www.sea-help.eu\/?p=62441","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":61669,"post_author":"11","post_date":"2025-01-01 10:29:06","post_date_gmt":"2025-01-01 09:29:06","post_content":"Methanol ist nach einem k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten Bericht des Maritimen Clusters Norddeutschland (MCN) aufgrund der hohen Potenziale im Bereich Dekarbonisierung der Schifffahrt und Schutz der Umwelt auf einem guten Weg, sich als eine der wichtigsten Brennstoff-Optionen neben LNG und Ammoniak sowie biobasierten Kraftstoffen wie FAME zu etablieren. SeaHelp unterst\u00fctzt umweltvertr\u00e4glichere Antriebe auf dem Wasser, indem wir regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber
aktuelle Entwicklungen<\/a> in diesem Bereich berichten.<\/strong>\r\n\r\nNoch vor wenigen Jahren waren Motoren, die Methanol verarbeiten konnten, kaum vorhanden. Doch jetzt \u00f6ffnen sich etablierte Motorenhersteller zunehmend f\u00fcr diesen Brennstoff und erschlie\u00dfen aktiv diesen Markt, glaubt man einer Studie des Maritimen Clusters Norddeutschland, kurz MCN. Zudem gebe es danach vermehrt Motoren, die im Retrofit oder vor Ablieferung an den Endkunden von herstellerunabh\u00e4ngigen Fachfirmen umgebaut werden w\u00fcrden.\r\n\r\nMethanol (IUPAC), auch Methylalkohol (veraltet Holzgeist oder Holzalkohol), ist eine organisch-chemische Verbindung mit der Summenformel CH4O (Halbstrukturformel: CH3OH) und der einfachste Vertreter aus der Stoffgruppe der Alkohole. Unter Normalbedingungen ist Methanol eine klare, farblose, entz\u00fcndliche und leicht fl\u00fcchtige Fl\u00fcssigkeit mit alkoholischem Geruch. Es mischt sich mit vielen organischen L\u00f6sungsmitteln und in jedem Verh\u00e4ltnis mit Wasser.\r\n\r\n \r\n\r\nhttps:\/\/youtu.be\/aKriMNnXmGs[\/embed]\r\n\r\nMANs ME-LGIM-Motor: Dual-Fuel-Antrieb f\u00fcr Methanol und herk\u00f6mmlichen Kraftstoff, basierend auf der bew\u00e4hrten ME-Serie, bietet CO2-neutralen Schiffsbetrieb und hohe Effizienz. \u00a9 MAN Energy Solutions<\/a><\/small><\/small>\r\n\r\n \r\n

Mit der Technologie Methanol to Gasoline (MtG) wird aus Methanol Kraftstoff<\/h2>\r\nMit 60 Millionen Tonnen Jahresproduktion (Stand: 2012) ist Methanol eine der meisthergestellten organischen Chemikalien. Die technische Methanol-Herstellung erfolgt haupts\u00e4chlich katalytisch aus Kohlenstoffmonoxid und Wasserstoff. Methanol und seine Folgeprodukte werden neben der stofflichen Verwendung auch als Energietr\u00e4ger eingesetzt: mit der Technologie Methanol to Gasoline (MtG) wird aus Methanol Kraftstoff.\r\n\r\nAktuell gibt es weltweit viele Unternehmen und Institutionen, die im Bereich der Methanol-Motoren t\u00e4tig sind. Das mache es f\u00fcr die Akteure in der Schifffahrtsindustrie zunehmend schwer, den \u00dcberblick zu behalten, heisst es bei MCN. Aus diesem Grund beauftragte die Organisation mit Sitz in Hamburg das Ingenieurb\u00fcro GasKraft Engineering mit der Erstellung einer Markt\u00fcbersicht \u00fcber alle relevanten Akteure im Bereich der Methanol-Verbrennungsmotoren.\r\n\r\nDas Ergebnis sei ein \u201eumfassender tabellarischer \u00dcberblick mit Akteuren, die Schiffsmotoren als Haupt- oder Nebenaggregate bereits anbieten, anbieten werden oder in diesem Bereich forschen sowie die wichtigsten Motorendaten\u201c, hei\u00dft es bei MCN.\r\n

Der Markt f\u00fcr gr\u00fcne Brennstoffe ist in Bewegung, der Grundstein bei den Motorenherstellern ist gelegt<\/h2>\r\nIn der \u00dcbersicht f\u00e4nden sich neben den wesentlichen Parametern der dargestellten Motoren auch die recherchierten Brennstoff-Verbr\u00e4uche bei verschiedenen Lastpunkten. In einigen Punkten seien die Daten durch rechnerische Absch\u00e4tzungen erg\u00e4nzt worden, um \u201egenau so viele Informationen bieten zu k\u00f6nnen, wie dies im Basic-Design-Stadium notwendig\u201c sei.\r\n\r\n\u201eDer Markt f\u00fcr gr\u00fcne Brennstoffe ist in Bewegung. Obwohl das Angebot an (bald) verf\u00fcgbaren Methanol-Motoren im Vergleich zu den Vorjahren erheblich gewachsen ist, ist es noch \u00fcberschaubar genug, um in einer klaren \u00dcbersicht dargestellt zu werden\u201c<\/em>, erl\u00e4utert Henning Edlerherr, Projektmanager der MCN-Gesch\u00e4ftsstelle Niedersachsen.\r\n\r\nVoraussichtlich werde sich dies in den n\u00e4chsten Jahren rapide ver\u00e4ndern. Der Grundstein sei bei den Motorenherstellern jedenfalls gelegt.\r\n\r\nDie Markttransparenzstudie Methanol-Motoren, erstellt im Zeitraum vom 17. Oktober bis 31. Dezember 2023, wurde am 8. April 2024 bei einer Online-Veranstaltung erstmals der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert. Die von den Erstellern Prof. Dr.-Ing. Hinrich Mohr und Dr.-Ing. Ren\u00e9 Wolf, beide GasKraft Engineering, zusammengetragene Studie kann per E-Mail kostenlos angefordert werden:\r\n\r\nHenning Edlerherr, ni@maritimes-cluster.de. Kontakt Maritimes Cluster Norddeutschland e. V.: Wexstra\u00dfe 7, 20355 Hamburg, Sandra Rudel, Tel. +49-40-227 01 94 98, sandra.rudel@maritimes-cluster.de.","post_title":": <\/span><\/span>Methanol-Motoren sind auf dem Vormarsch","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"methanol-motor-man-energy-solutions","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2025-01-01 10:29:06","post_modified_gmt":"2025-01-01 09:29:06","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/www.sea-help.eu\/?p=61669","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":61534,"post_author":"11","post_date":"2024-12-25 10:24:32","post_date_gmt":"2024-12-25 09:24:32","post_content":"Eine Signalpistole oder auch Raketen seien einmal wirkungsvoll in den Titanic-Zeiten gewesen, schreibt Weltumsegler und Buchautor Bobby Schenk in unserer News vom 16.6.2024, heute k\u00f6nne man diese viel effektiver durch leistungsstarke LED-Scheinwerfer oder diverse Funksignale ersetzen. Am wirkungsvollsten und verbreitetsten sind heutzutage Seenot-Funksignale von EPIRBS - Emergency position-Indicating radiobeacon stations, oder auf Deutsch: Notfunkbaken. Aber wie funktionieren diese Funkbaken, die jeder Langfahrtsegler an Bord haben sollte, eigentlich?<\/strong>\r\n\r\nEine Funkbake zur Kennzeichnung der Notposition (engl. Emergency position-Indicating radiobeacon station, oder kurz: EPIRB<\/a>), geh\u00f6rt heute f\u00fcr jeden Langfahrtsegler zur Seenot-Sicherheits-Grundausstattung. Die Ger\u00e4te, welche auf Deutsch auch \u201eFunkbake zur Kennzeichnung der Seenotposition\u201c (oder kurz: Notfunkbake) genannt werden, sind vereinfacht gesagt zun\u00e4chst nichts weiter als eine Funkstelle des Mobilfunkdienstes, deren Aussendungen die Such- und Rettungsarbeiten von Booten auf See erleichtern sollen (siehe auch unseren Artikel \"Rettungsmitteln an Bord<\/a>\").\r\n\r\nIn der Regel werden bei EPIRBs kleine Funksender eingesetzt, beispielsweise als Rettungsger\u00e4t-Funkstelle, mit deren Hilfe Satelliten oder Search-and-Rescue-Einsatzkr\u00e4fte neben rettungsbed\u00fcrftigen Personen oder Flugzeuge auch Schiffe \u2013 oder Sportboote, um die es in diesem Beitrag ausschlie\u00dflich geht \u2013 geh\u00f6ren. Doch wie funktionieren die praktischen, mittlerweile schon in sehr kompakten Bauformen erh\u00e4ltlichen Ger\u00e4te eigentlich?\r\n\r\n \r\n\r\n\"EPIRBs<\/a> \u00a9 NOAA - US National Oceanographic and Atmospheric Association<\/a><\/span>[\/caption]\r\n\r\n \r\n

Eine EPIRB kann automatisch \u2013 durch Wasserkontakt oder manuell ausgel\u00f6st werden<\/h2>\r\nEine Notfunkbake wird entweder manuell oder automatisch aktiviert. Generell sind EPIRBs so gebaut, dass sie bei Wasserkontakt aktiviert werden. Nach der Ausl\u00f6sung sendet die Bake ein Alarmierungssignal auf einer oder mehreren standardisierten Notfrequenzen, bei neueren Notfunkbaken<\/a> immer auf 406 MHz. F\u00fcr die manuelle Ausl\u00f6sung muss zuerst eine Sicherung entfernt werden und ein Knopf gedr\u00fcckt werden, um ein versehentliches Ausl\u00f6sen zu verhindern.\r\n\r\nEPIRBs mit automatischer Ausl\u00f6sung k\u00f6nnen auch ein Wasserdruckausl\u00f6ser-Geh\u00e4use besitzen. Beim Sinken eines Schiffes wird die Bake aus dem Geh\u00e4use geschleudert, steigt an die Wasseroberfl\u00e4che und beginnt mit der Aussendung des Notsignals. Um einwandfrei funktionieren zu k\u00f6nnen, muss sie frei schwimmen k\u00f6nnen. Trotzdem sollte auch dieses Ger\u00e4t manuell bedienbar sein (falls es zu einem Notfall an Bord kommt, zum Beispiel bei Feuer an Bord oder bei einem Piratenangriff).\r\n\r\nDas Notsignal wird von Satelliten des COSPAS\/SARSAT-Systems empfangen und an eine (meist unbemannte) Bodenstation (local user terminal, LUT) weitergeleitet. Von dort aus gelangt es in eine Rettungsleitstelle (rescue coordination center, RCC), wie beispielsweise die Seenotleitung Bremen der DGzRS in Deutschland<\/a> oder die US Coast Guard in den USA<\/a> (YouTube US Coast Guard Training<\/a>). Diese wertet das Signal aus und leitet dann sofort Ma\u00dfnahmen zur Suche und Rettung ein.\r\n\r\n \r\n\r\n\"EPIRB<\/a> EPIRB Notsignal wird von Satelliten des COSPAS SARSAT Systems empfangen.Wikipedia<\/a><\/span>[\/caption]\r\n\r\n \r\n

Moderne EPIRBs empfangen Satelliten-Signale und sind Teil des GMDS-Systems<\/h2>\r\nModerne Notfunkbaken sind f\u00fcr den Empfang durch Satelliten konstruiert und (in der Schifffahrt) Bestandteil des Global Maritime Distress and Safety Systems (GMDSS<\/a>). Zus\u00e4tzlich zum Alarmierungssignal senden sie meist noch ein Peilsignal auf 121,5 MHz aus, das den SAR-Flugzeugen oder -Schiffen das Einpeilen auf die Notposition erm\u00f6glicht (auch homing genannt).\r\n\r\nAchtung: \u00e4ltere Notfunkbaken senden ausschlie\u00dflich auf 121,5 MHz und sind f\u00fcr den Empfang durch vorbeifliegende Flugzeuge ausgelegt. Sie sind nicht Bestandteil des GMDSS und werden heute nicht mehr empfohlen. Dar\u00fcber hinaus gibt es Notfunkbaken f\u00fcr den unmittelbaren K\u00fcstenbereich, die \u00fcber UKW ein Notsignal direkt an die n\u00e4chste K\u00fcstenfunkstelle senden.\r\n\r\nNotfunkbaken sind in der Regel in einer Signalfarbe gehalten, maximal 30 cm gro\u00df, frei im Handel verf\u00fcgbar, und kosten je nach Ausf\u00fchrung und Anwendungsgebiet mehrere hundert bis einige tausend Euro. Hochwertige Baken zeichnen sich dabei u. a. durch einen integrierten GNSS-Empf\u00e4nger aus. GNSS steht dabei f\u00fcr Global Navigation Satellite System, ein Sammelbegriff f\u00fcr die Verwendung bestehender und k\u00fcnftiger globaler Satellitensysteme zur Positionsbestimmung und zur Navigation.\r\n

Bei EPIRBs m\u00fcssen Batterien regelm\u00e4\u00dfig getauscht werden, ggf. auch unterwegs von einem Fachbetrieb<\/h2>\r\nDieser GNSS-Empf\u00e4nger<\/a> erm\u00f6glicht es, im Notfall neben Informationen wie der Identit\u00e4t des Senders und der Art des Notfalls auch die eigene Position im Notsignal mitzusenden, was die f\u00fcr die Suche und Rettung ben\u00f6tigte Zeit deutlich verk\u00fcrzen kann. Die Lebensdauer einer (modernen) Notfunkbake betr\u00e4gt etwa zehn Jahre. Zu beachten sind die Herstellerhinweise f\u00fcr die Wartung (die sich zumeist auf den Batteriewechsel beziehen). Bei neueren EPIRBs sollten die Batterien mindestens f\u00fcnf Jahre halten.\r\n\r\nSatellitengest\u00fctzte Notfunkbaken sind gem\u00e4\u00df SOLAS-Vertrag<\/a> f\u00fcr seegehende Fahrzeuge in internationaler Fahrt ab einer Gr\u00f6\u00dfe von 300 BRZ sowie f\u00fcr alle Fahrgastschiffe vorgeschrieben. Im Gegensatz dazu ist ihre Verwendung in der Sportschifffahrt freiwillig und \u2013 u. a. aufgrund ihres hohen Preises \u2013 im K\u00fcstenbereich nur wenig verbreitet.\r\n\r\nGrundlage f\u00fcr das Funktionieren der EPIRBs ist das in den 1980er-Jahren entwickelte COSPAS\/SARSAT-System<\/a>. Es umfasst heute unter anderem sechs polumlaufende Wettersatelliten (low earth orbiting search and rescue, LEOSAR), die die international vereinbarte Notfrequenz 406 MHz abh\u00f6ren. Signale, die auf dieser Frequenz empfangen werden, werden zwischengespeichert und so bald wie m\u00f6glich an eine Bodenstation weitergeleitet.\r\n

Signale werden je nach Ort in Sekunden bis Stunden erfasst<\/h2>\r\nNach sp\u00e4testens vier Stunden wird die Bake von einem der Satelliten erfasst. Wenn die sendende Notfunkbake ihre Position durch einen integrierten GNSS-Empf\u00e4nger selbst ermitteln kann, wird diese Information im Notsignal mitgesendet, so dass die Ortung mit einer hohen Genauigkeit (100 m) m\u00f6glich ist. Notfunkbaken f\u00fcr 406 MHz senden im Notsignal eine Identit\u00e4tsinformation mit, so dass viele Falschalarme schon vor der Einleitung einer Rettungsaktion durch R\u00fcckfragen gekl\u00e4rt werden k\u00f6nnen.\r\n\r\nZus\u00e4tzlich zu den polumlaufenden Satelliten gibt es im COSPAS\/SARSAT-System seit 1996\/1997 auch geostation\u00e4re Satelliten (geostationary search and rescue, GEOSAR<\/a>), die ebenfalls Signale auf 406 MHz empfangen. Vorteil dieses Systems: geostation\u00e4re Satelliten haben st\u00e4ndig gro\u00dfe Teile der Erdoberfl\u00e4che \u201eim Blick\u201c und k\u00f6nnen daher Notsignale, die zwischen ca. 70\u00b0 n\u00f6rdlicher und s\u00fcdlicher Breite gesendet werden, innerhalb weniger Sekunden empfangen und an eine der f\u00fcr sie vorgesehenen Bodenstationen weiterleiten.\r\n\r\nViele der Satelliten der Globalen Navigations-Satellitensysteme (GNSS) GPS, GLONASS und GALILEO sind mit einem MEOSAR (Medium-Earth Orbit Search-and-Rescue) Zusatzmodul f\u00fcr den Empfang von Notrufsignalen (406 MHz) und die Weiterleitung der Notrufsignale an die entsprechenden Bodenstationen (MEOLUT) ausger\u00fcstet.\r\n

Der g\u00e4ngigste EPIRB-Typ sendet auf 406,025 und 406,028 MHz und wird vom COSPAS\/SARSAT-System empfangen<\/h2>\r\nIm Handel sind aktuell mehrere Arten von Notfunkbaken erh\u00e4ltlich, die sich durch das verwendete Alarmierungssystem und mehr oder weniger Zubeh\u00f6r unterscheiden. Ein weitverbreiteter Typ von Notfunkbaken, der auch Bestandteil des GMDSS ist, sendet auf 406 MHz (genauer: 406,025 MHz und 406,028 MHz). Ihr Signal kann von allen Satelliten des COSPAS\/SARSAT-Systems empfangen und weitergeleitet werden.\r\n\r\nDie meisten solcher Baken senden zus\u00e4tzlich ein schwaches Signal auf 121,5 MHz als Homingsignal aus. Notfunkbaken f\u00fcr 406 MHz werden in zwei Kategorien eingeteilt: Ger\u00e4te der Kategorie I k\u00f6nnen automatisch oder manuell ausgel\u00f6st werden, w\u00e4hrend solche der Kategorie II nur manuell ausgel\u00f6st werden k\u00f6nnen. Zus\u00e4tzlich k\u00f6nnen Notfunkbaken mit Search-and-Rescue-Radar-Transpondern (SART<\/a>) ausgestattet sein, die auf 9-GHz-Radarsignale antworten.\r\n\r\nCOSPAS\/SARSAT-Baken werden beim Erwerb registriert und einem bestimmten Schiff zugeordnet. Nach ihrer Aktivierung sendet die Notfunkbake ein pers\u00f6nliches Identifikationsmerkmal, wie beispielsweise ihre Seriennummer oder die Maritime Mobile Service Identity (MMSI) des Schiffes (eine weltweit eindeutige Rufnummer des Schiffes im GMDSS), sowie ihre Position, falls ein GNSS-Empf\u00e4nger integriert ist.\r\n

Angegebene Kontaktdaten helfen, Falschalarme vor Rettungseins\u00e4tzen zu kl\u00e4ren<\/h2>\r\nDurch die Registrierung bekommt die Rettungsleitstelle schon durch das Notsignal wichtige Informationen, wie beispielsweise die Art des betroffenen Schiffes (z. B. Yacht oder Tanker). Beim Kauf angegebene Kontaktdaten, beispielsweise von Verwandten, erm\u00f6glichen es der Leitstelle au\u00dferdem, viele Falschalarme zu kl\u00e4ren, bevor eine Rettungsaktion eingeleitet wird. Zu beachten ist, dass der angegebene Kontakt sich nicht mit auf dem Schiff, sondern an Land befinden sollte und in die T\u00f6rnplanung eingeweiht sein sollte (wann \/ wo \/ wer ist an Bord?).\r\n\r\nModerne EPIRBs f\u00fcr die Seeschifffahrt senden \u00fcbrigens gleichzeitig zwei Notsignale aus: neben dem Notsignal \u00fcber das COSPAS\/SARSAT-Satellitennetzwerk<\/a> ist das zus\u00e4tzlich auch ein Notsignal \u00fcber das AIS. Das \u00fcber AIS ausgesendete Notsignal wird von den in der n\u00e4heren Umgebung befindlichen Schiffen empfangen.\r\n\r\nAlle Schiffe, die mit einem entsprechenden AIS-Empf\u00e4nger ausger\u00fcstet sind (bei SOLAS-pflichtigen Schiffen ist das vorgeschrieben, aber zunehmend ist AIS auch auf gr\u00f6\u00dferen Freizeitschiffen verbreitet) k\u00f6nnen das AIS-Funksignal empfangen und sehen die Position des Havaristen unmittelbar auf ihrem Kartenplotter.\r\n\r\nAIS-EPIRBs m\u00fcssen zwingend mit einem GNSS-Empf\u00e4nger ausger\u00fcstet sein. Vorteil: die \u00dcbermittlung per AIS der aktuellen Position von in Seenot geratenen Schiffen, Rettungsbooten oder Personen kann den Rettungseinsatz beschleunigen.\r\n

F\u00fcr K\u00fcstengebiete gibt es Notfunkbaken, die per DSC auf UKW-Kanal 70 alarmieren<\/h2>\r\nF\u00fcr den unmittelbaren K\u00fcstenbereich sind Notfunkbaken erh\u00e4ltlich, die einen Notalarm per Digital Selective Calling (DSC<\/a>) auf UKW-Kanal 70 aussenden. Ihr gro\u00dfer Nachteil ist die geringe Reichweite von maximal 30 Seemeilen bis zur n\u00e4chsten K\u00fcstenfunkstelle. Eine UKW-Seefunkanlage bietet die gleiche Funktion, mit dem zus\u00e4tzlichen Vorteil, dass nach der Alarmierung auch Kontakt mit einer K\u00fcstenstation oder anderen Schiffen per UKW-Sprechfunk hergestellt werden kann.\r\n\r\nEine UKW-DSC-EPIRB bietet h\u00f6chstens dann einen Zusatznutzen, wenn sie zus\u00e4tzlich mit einem integrierten Radartransponder ausgestattet ist, um den SAR-Einsatzkr\u00e4ften das Auffinden zu erleichtern. Ein UKW-DSC-EPIRB darf nur auf Schiffen eingesetzt werden, welche ausschlie\u00dflich Seegebiet A1 befahren (Einteillung der Weltmeere durch die IMO, International Maritime Organization, in vier Seegebiete).\r\n\r\nSeegebiet A1 ist das Gebiet innerhalb der Sprechfunkreichweite mindestens einer UKW-K\u00fcstenfunkstelle, die ununterbrochen f\u00fcr DSC-Alarmierungen (Kanal 70\/156,525 MHz) zur Verf\u00fcgung steht. Typischerweise hat das Gebiet eine Ausdehnung von 30\u201340 sm (56\u201374 Kilometer) zur K\u00fcste.\r\n

EPIRBs m\u00fcssen kostenpflichtig bei der Fernmeldebeh\u00f6rde registriert und mit einer individuellen MMSI codiert werden<\/h2>\r\nF\u00fcr Deutsche Yachten gilt:<\/strong> die EPIRB muss bei der Bundesnetzagentur<\/a> angemeldet werden (kostenpflichtig). Das Ger\u00e4t wird dann in der sogenannten Frequenzzuteilungsurkunde f\u00fcr das Schiff eingetragen.\r\n\r\n\u00d6sterreichische Staatsb\u00fcrger:<\/strong> m\u00fcssen ihre Ger\u00e4te bei der \u00d6sterreichischen Fernmeldebeh\u00f6rde<\/a> registrieren lassen.\r\n\r\nJede EPIRB wird bei der Registrierung mit einer MMSI (Maritime Mobile Service Identity) codiert, eine eindeutig individuelle Nummer, die einer entsprechenden Seefunkstelle zugeordnet ist.\r\n\r\n\u00dcbrigens:<\/strong> ob eine EPIRB f\u00fcr ein bestimmtes Fahrtgebiet vorgeschrieben ist oder nicht, bestimmt das Recht des Flaggenstaates. Schreibt das nichts Entsprechendes vor, gilt das Recht des Landes, in dem die Yacht unterwegs ist. Im Zweifel sollte eine Funkbake zur Kennzeichnung der Seenot-Position jedoch immer an Bord sein, wenn das offene Meer befahren wird.\r\n\r\nUnd:<\/strong> die EPIRB sollte Teil der Boots-Einweisung vor Fahrtbeginn sein, denn das Ger\u00e4t ist kein Spielzeug \u2013 auch ein versehentliches Ausl\u00f6sen bedeutet unweigerlich die Ausl\u00f6sung der gesamten Rettungskette. Jeder an Bord sollte deshalb die Bedeutung der Funkbake, die Grundz\u00fcge des Funktionierens und die verschiedenen Arten der Ausl\u00f6sung kennen.\r\n\r\nDazu geh\u00f6rt beispielsweise, zu wissen, dass eine durch Wasserkontakt ausgel\u00f6ste Bake erneut manuell aktiviert werden muss, wenn sie aus dem Wasser genommen wird, etwa weil sich die Crew in einem Rettungsboot befindet und die Boje mit ins Rettungsboot genommen wurde. Au\u00dferdem ist bei einem versehentlichen Ausl\u00f6sen nicht nur die EPIRB sofort auszuschalten, sondern auch zwingend unverz\u00fcglich das zust\u00e4ndige Rescue-Center dar\u00fcber zu informieren, dass kein Notfall vorliegt.","post_title":"Lebensrettende Technologie auf See: <\/span><\/span>Wie funktioniert eigentlich eine Emergency Position-Indicating Radiobeacon Station (EPIRB)?","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"epirb-notfunkbaken-notfall-funktion","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-12-25 10:24:32","post_modified_gmt":"2024-12-25 09:24:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/www.sea-help.eu\/?p=61534","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":61286,"post_author":"11","post_date":"2024-12-15 09:34:00","post_date_gmt":"2024-12-15 08:34:00","post_content":"Das kleinste neu auf der kommenden boot in D\u00fcsseldorf vorgestellte Segelboot von Tiwal misst gerade einmal 3,80 Meter. Das Besondere daran: das Boot ist aufblasbar und l\u00e4sst sich problemlos in zwei Taschen verstauen. SeaHelp-Mitglieder erhalten beim Kauf<\/a> der pfiffigen Freizeit-Jolle aus Frankreich kostenloses Zubeh\u00f6r wie Bootsplane, Wandergep\u00e4cktr\u00e4ger-Pads oder eine Hochdruckpumpe kostenlos dazu.<\/span><\/strong>\r\n\r\nNat\u00fcrlich werden \u201eechte\u201c Segler \u00fcber das neue aufblasbare Segelboot aus Frankreich schmunzeln. Eine Jolle, 3,80 m lang und nur 52 kg schwer, auf der zwei Erwachsene und zwei Kinder Platz haben k\u00f6nnen sollen, das in zwei Taschen passt und in nur 25 Minuten zusammengebaut werden kann?\r\n\r\nSo verspricht es jedenfalls die Werft \u2013 oder sollte man besser sagen: der Hersteller? \u2013 Tiwal aus der 1 rue des Fr\u00e8res Lumi\u00e8re im franz\u00f6sischen Plescop. Die Tiwal 2XL<\/strong><\/a> sei \u201ef\u00fcr Familien entwickelt\u201c worden, \u201edie gemeinsam Spa\u00df am Segeln haben m\u00f6chten\u201c.\r\n

Segeln soll zum Kinderspiel f\u00fcr jedermann werden, verspricht der Hersteller<\/h2>\r\nDie Segeljolle ist mit einem 8,2m\u00b2 messenden Gro\u00dfsegel und einer 1,8m\u00b2 gro\u00dfen Fock (von North Sails) ausgestattet und soll jedem Crewmitglied \u201eerm\u00f6glichen, sich aktiv am Segeln zu beteiligen\u201c. Segeln soll so \u201ezum Kinderspiel f\u00fcr jedermann\u201c werden.\r\n\r\nMit seinen aufblasbaren Fl\u00fcgeln und dem breiten Deck soll die Jolle viel Platz und eine hohe Stabilit\u00e4t bieten. Weitere Eigenschaften: einfache Handhabung, (angeblich) \u201esehr gute\u201c Segeleigenschaften, das Boot ist leicht, und es ist transportf\u00e4hig.\r\n\r\n \r\n\r\n\"Segelboot<\/a> \u00a9 Tiwal <\/span>[\/caption]\r\n\r\n \r\n\r\n\u201eDieses Modell ist die Antwort auf eine immer wiederkehrende Nachfrage von Kunden, die ein Boot f\u00fcr die ganze Familie suchen, das kompakt bleibt und sich leicht \u00fcberallhin mitnehmen l\u00e4sst\u201c,<\/em> erkl\u00e4rt Emmanuel Bertrand, CEO und Mitbegr\u00fcnder von Tiwal. \u201eSowohl Kinder als auch Erwachsene k\u00f6nnen an den Man\u00f6vern teilnehmen und haben gemeinsam Spa\u00df am Segeln.\u201c<\/em>\r\n

Ein unverstagter Karbonmast tr\u00e4gt 10 Quadratmeter Segelfl\u00e4che, verteilt auf Fock und Gro\u00df<\/h2>\r\nDas Boot besitzt einen aufblasbaren, V-f\u00f6rmigen Rumpf aus doppelwandigem Hochdruck-Textil und eine Aluminiumstruktur, die einen unverstagten Karbonmast, ein Steckschwert wie bei einem Opti und ein Ruder mit Pinne tr\u00e4gt. Am Mast befestigt sind Fock und Gro\u00dfsegel, welches bei viel Wind auch leicht gerefft werden k\u00f6nnen soll.\r\n\r\nEntwickelt wurde das Hosentaschen-Boot in Kooperation mit North Sails \u2013 im Fokus habe die \u201eeinfache Man\u00f6vrierbarkeit\u201c gestanden, hei\u00dft es bei Tiwal. Mit diesem Boot wird man vielleicht keine Regatten gewinnen k\u00f6nnen, aber wer ein \u201eToy\u201c f\u00fcr seine Motoryacht sucht, mit dem man in einer stillen Ankerbucht einmal just for fun das Steuerrad der Motoryacht gegen die Pinne eines emissionslosen Segelbootes tauschen kann, f\u00fcr den k\u00f6nnte dieses kleine innovative, aufblasbare Segelboot eine gute Wahl sein, getreu dem Motto: Segeln soll Spa\u00df machen \u2013 und muss nicht immer teuer sein.\r\n\r\n \r\n\r\n \r\n\r\n \r\n

Die Szene der im Pkw einfach zu transportierenden Klein- und Kleinstboote w\u00e4chst, hier drei weitere Beispiele im Bereich Schlauch-, Falt- und Kanu-Segelboote.<\/h2>\r\n

DinghyGo<\/h3>\r\nDie Szene der Fans aufblasbarer Segeljollen w\u00e4chst zusehends: DinghyGo soll etwa bis zu sechs Personen Spa\u00df auf dem Wasser bieten k\u00f6nnen. Das Boot, welches ein wenig an ein motorisiertes Schlauchboot (ohne Motor) erinnert, soll nach Herstellerangaben durch Mittelschwert und Klappruder auch sportlich hoch am Wind gesegelt werden, man soll es aber auch rudern oder einfach mit einem Au\u00dfenborder fahren k\u00f6nnen. Das teilbare Orca-Rigg wird durch ein Vorstag gest\u00fctzt, und das 4.8 Quadratmeter-Segel soll durch eine verstellbare Baumh\u00f6he leicht gerefft werden k\u00f6nnen. Info: dinghygo.de<\/a>.\r\n\r\n \r\n\r\nhttps:\/\/www.youtube.com\/watch?v=IHtEauD7ynQ[\/embed]\r\n\r\n \r\n

paper8<\/h3>\r\nZwar nicht aufblasbar, aber flach zusammenfaltbar ist paper8 von PaperOtto aus Italien, ein faltbares Segelboot aus Holz mit (nach Herstellerangaben) \u201ehervorragenden Segeleigenschaften\u201c. Durch einen einfachen Faltmechanismus soll es der Segler einfach transportieren und lagern k\u00f6nnen, der segelklare Aufbau soll nur \u201eca. 15 Minuten\u201c dauern. Gesegelt werden soll das Boot, welches in der Rumpfform ein wenig an einen gro\u00dfen Opti erinnert und insgesamt nicht mehr als 50 kg wiegen soll, von bis zu vier Personen; zusammengefaltet soll es \u201enicht gr\u00f6\u00dfer als ein Surfboard\u201c sein. Info: paper8.de<\/a>.\r\n\r\n \r\n\r\nhttps:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8eCZiSQjt34[\/embed]\r\n\r\n \r\n

aqu@muse<\/h3>\r\nNoch leichter ist die aquamuse, ein nur 25 kg wiegendes Segel-Kanu aus Japan. Das passt zwar nicht in das Auto, daf\u00fcr aber auf jedes Autodach. Es ist nur 4,27 Meter lang (LWL 4,03 Meter), 1,05 Meter breit \u2013 und macht doch jede Menge Spa\u00df. Grund daf\u00fcr ist das 3,52 Quadratmeter gro\u00dfe Dreieckssegel, welches an einem unverstagten Karbonmast h\u00e4ngt. Mit dem l\u00e4sst sich das Fun-Kanu (ausgestattet mit Mittelschwert und Klappruder) auch gut hoch am Wind segeln.\r\n\r\n \r\n\r\n \r\n\r\n \r\n\r\nGezeichnet hat dieses Spa\u00dfboot, das auch einfach ohne Rigg kniend gepaddelt werden kann, niemand Geringerer als Ichiro Yokoyama, der ehemalige Chefdesigner der Nippon-Challenge beim America`s Cup. Aktuell werden die kleinen Kanus von dem japanischen Unternehmen Rivr\u00e9 am Biwa-See produziert. Kontakt: ocdr.de<\/a> | Info: rivre.co.jp<\/a>\r\n
Sonderaktion:<\/strong> SeaHelp-Mitglieder<\/a> erhalten beim Kauf der pfiffigen neuen Freizeit-Jolle Tiwal 2XL<\/strong> aus Frankreich ein kostenloses Zubeh\u00f6r wie Bootsplane, Wandergep\u00e4cktr\u00e4ger-Pads oder eine Hochdruckpumpe kostenlos dazu. Und so funktioniert es: einfach eine Kopie des SeaHelp-Mitgliedsausweises<\/strong> an severine@tiwal.com<\/a> mailen, wenn ein Boot bei einem H\u00e4ndler gekauft wird, dann wird das kostenlose Wunsch-Zubeh\u00f6r der Sendung beigef\u00fcgt.<\/div>\r\n

Technische Spezifikationen Tiwal 2XL:<\/h2>\r\nL\u00e4nge: 3,80m\r\nBreite: 1,56m\r\nStruktur: eloxiertes Aluminium\r\nGro\u00dfsegel: 8,2m\u00b2 (North Sails)\r\nFock: 1,8m\u00b2 (North Sails)\r\n5-teiliger Mast: Carbon C90\r\nGewicht des Bootes: 52kg\r\nmax. Gewicht: 240kg\r\n2 Taschen: jeweils 145 x 40 x 35cm\r\nKapazit\u00e4t: 2 Erwachsene & 2 Kinder\r\nCE-D\r\nPreis: 7.917 EUR netto\r\n\r\nPremiere des Bootes wird auf der boot 2025 in D\u00fcsseldorf<\/a> sein. Info \/ Kontakt: marie@tiwal.com<\/a>, Tel. +33 (0)6 43 32 49 37<\/a>.","post_title":"SeaHelp-Mitglieder sparen: <\/span><\/span>Segeln muss nicht immer teuer sein - Tiwal","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"tiwal-2xl-segelboot-aufblasbar","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-12-15 09:34:00","post_modified_gmt":"2024-12-15 08:34:00","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/www.sea-help.eu\/?p=61286","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":60848,"post_author":"11","post_date":"2024-11-14 14:45:46","post_date_gmt":"2024-11-14 13:45:46","post_content":"Die kleine Firma Molabo aus Ottobrunn leitete mit dem innovativen E-Motor Aries nicht mehr und nicht weniger als einen Paradigmenwechsel bei Bootsantrieben ein: erstmals ist es nun m\u00f6glich, eine sichere und zuverl\u00e4ssige 48-Volt-Niedervolt-Spannung mit Safe-to-Touch-Technologie anstelle einer bisher \u00fcblichen 400-V-Hochspannung zum Motorbootfahren zu nutzen. Nun ist die mehrfach ausgezeichnete 48-Volt-Technologie auch als kosteng\u00fcnstigere 25 kW Power-Smart-Variante erh\u00e4ltlich.<\/strong>\r\n\r\nMolabo<\/a>, gegr\u00fcndet 2016 in Ottobrunn bei M\u00fcnchen, legte von Anfang an den Fokus auf Innovation, Nachhaltigkeit und Leistung. Das Ziel des kleinen bayerischen Unternehmens: es sollten fortschrittliche elektrische Antriebe mit 48-Volt-Technologie f\u00fcr den Einsatz in der Marinebranche entwickelt und produziert werden. Dabei sah und sieht das Unternehmen seine Mission vor allem darin, nachhaltige Mobilit\u00e4t mit ber\u00fchrsicheren Niedervolt-Elektrol\u00f6sungen zu erm\u00f6glichen.\r\n\r\n \r\n\r\n\"Motorboot<\/a> \u00a9 MOLABO GmbH<\/span>[\/caption]\r\n\r\n \r\n\r\nDas Ergebnis kann sich sehen lassen: der Elektroboots-Motor Aries i50<\/a> liefert mit einer Dauerleistung von 50 kW eine beeindruckende Performance und bietet eine ausgezeichnete Beschleunigung vom ersten Moment an. Als Innenborder mit Wellenanlage hat der kompakte, weltweit st\u00e4rkste 48-V-Elektromotor als Systeml\u00f6sung f\u00fcr die schnelle Gleitfahrt mit Motorbooten bis zu 12 m und Verdr\u00e4ngungsfahrt mit Segelbooten bis zu 15 m oder 12 t tats\u00e4chlich das Zeug, die Branche zu revolutionieren.\r\n

Vorteil: das System soll eine lautlose, vibrationsarme Antriebsl\u00f6sung bieten, die durch die ber\u00fchrsichere 48-V-Niedervolt-Technologie leicht einzubauen ist<\/h2>\r\nVorteil des Molabo Innenborder-Systems: es soll nach Herstellerangaben \u201eeine lautlose, vibrationsarme Antriebsl\u00f6sung\u201c bieten, die durch die \u201eber\u00fchrsichere 48-V-Niedervolt-Technologie leicht einzubauen\u201c sein soll. Kern der innovativen Intelligent Stator Cage Drive (ISCAD)-Technologie ist der neuartige Stator des Elektromotors. Anstelle kompliziert zu fertigender Wicklungen werden einfache St\u00e4be verwendet, welche eine Art K\u00e4fig bilden. Eine weitere Besonderheit der Konstruktion ist die Integration des Controllers in den Motor.\r\n\r\nDie Vielzahl von St\u00e4ben erm\u00f6glicht es, die hohen Str\u00f6me auf der Wechselstromseite, welche f\u00fcr sehr hohe Leistungen bei 48 V notwendig sind, auf viele Phasen zu verteilen. Aufgrund der geringen induzierten Spannung werden beim Aries 50 Niedervolt-Halbleiter (MOSFET) verwendet, die vor allem im Teillastbetrieb deutlich effizienter arbeiten als Hochvolt-Bauteile (IGBT). Dadurch wird nicht zuletzt auch die Batterie geschont, und die Betriebskosten k\u00f6nnen niedrig gehalten werden.\r\n\r\n \r\n\r\n\"Molabo<\/a> \u00a9 MOLABO GmbH<\/span>[\/caption]\r\n\r\n \r\n

Niedervolt-Systeme haben ein geringeres Sicherheitsrisiko, sind einfacher zu installieren, sind weniger st\u00f6ranf\u00e4llig und preiswerter<\/h2>\r\nDabei sind es vor allem die im Vergleich zu Hochvoltkabeln viel geringeren Spannungen, welche das System f\u00fcr Bootsbesitzer attraktiv machen. Grund: Niedervoltkabel f\u00fchren im Vergleich zu Hochvoltkabeln viel geringere Spannungen, was das Risiko von Stromschl\u00e4gen und anderen Unf\u00e4llen deutlich verringert. Einfach gesagt: das Sicherheitsrisiko an Bord wird minimiert und ist \u00fcberschaubar.\r\n\r\nAuch die Installation gestaltete sich im Vergleich zur Hochvolt-Technologie<\/a> an Bord viel einfacher: Niedervoltkabel sind me\u00df-, klemm- sowie verdrahtungs\u00adtechnisch einfacher in der Handhabung und erfordern auch kein zertifiziertes Hochvoltspannungs-Fachpersonal.\r\n\r\nSchlie\u00dflich sind Niedervoltkabel aufgrund der geringeren Spannung auch weniger anf\u00e4llig f\u00fcr St\u00f6rungen und erfordern weniger Wartungsaufwand. Von den Kosten einmal ganz abgesehen: Niedervoltkabel sind preiswerter in der Anschaffung und ben\u00f6tigen auch keine spezielle Hochvoltme\u00dftechnik wie z.B. Isolationsw\u00e4chter.\r\n

Beh\u00f6rden und Motorbootwerften haben sich bereits f\u00fcr die Verwendung des innovativen 48 V-Systems entschieden<\/h2>\r\nDie Kieler Feuerwehr hat die Vorteile des 48 V-Systems erkannt und hat die Kewatec AluBoat Ab-Werft aus Finnland mit dem Bau eines Feuerl\u00f6sch- und Rettungsbootes<\/a> beauftragt, das mit einem fortschrittlichen, von Doen Waterjets entwickelten Hybrid-Waterjet-Antriebssystem ausgestattet ist. Dieses Antriebssystem nutzt die Aries-i50-Elektromotoren von Molabo.\r\n\r\n \r\n\r\n\"Kieler<\/a> \u00a9 MOLABO GmbH<\/span>[\/caption]\r\n\r\n \r\n\r\nDas Boot, das f\u00fcr den Nord-Ostsee-Kanal, die Kieler F\u00f6rde und einen Bereich bis zu zehn Seemeilen vor der K\u00fcste ausgelegt ist, basiert auf dem e-FiFi 1470-Design von Kewatec und ist f\u00fcr den Brandschutz, Rettungsdienste, Katastrophen- und Zivilschutz geeignet.\r\n\r\n \r\n\r\n\"Kieler<\/a> \u00a9 MOLABO GmbH<\/span>[\/caption]\r\n\r\n \r\n\r\nAuch bekannte Pleasureboat-Hersteller wie die \u00f6sterreichische Traditionswerft Frauscher (siehe schon unseren Beitrag zum neuen Frauscher-Boot mit Porsche Antrieb<\/a>) verbaut das 48-V-Innenbordsystem von Molabo in ihre beliebte 650 Alassio-Reihe. Das leistungsstarke Aries i50 50-kW-Elektromotorsystem soll dem stilvollen Freizeitboot nach Herstellerangaben ein \u201eschnelles Gleiten und eine Reichweite von 83 km bei 5,4 Knoten mit einer 48-kWh-LFP-Batteriebank\u201c erm\u00f6glichen.\r\n

Ab sofort gibt es auch den neuen Aries i25-Innebordmotor u.a. f\u00fcr Verdr\u00e4nger bis sechs Tonnen und Motorboote bis sechs Meter L\u00e4nge<\/h2>\r\nGanz aktuell stellt Molabo auf der diesj\u00e4hrigen Metstrade in Amsterdam den neuen Aries i25 Innenborder vor. Der Aries i25 soll die bestehenden 50 kW Innen- und Au\u00dfenborder, die in den letzten beiden Jahren bei den \"Electric and Hybrid Marine Awards<\/a>\" jeweils die Auszeichnung \"New Propulsion Technology of the Year<\/a>\" erhalten haben, erg\u00e4nzen.\r\n\r\n \r\n\r\n\"Molabo<\/a> \u00a9 MOLABO GmbH<\/span>[\/caption]\r\n\r\n \r\n\r\nEntwickelt worden sei dieses 25-kW-System vor allem f\u00fcr Bootsfahrer, die eine kompakte und insbesondere kosteng\u00fcnstige L\u00f6sung suchen. Laut Molabo liefert auch das kleine System \u201edie f\u00fcr Molabo charakteristische ber\u00fchrungssichere Spannung \u2013 aber zu einem erschwinglichen Preis\u201c.\r\n\r\nDas neue System soll 25 kW Leistung mit hohem Drehmoment sowie schneller Beschleunigung liefern und sich f\u00fcr Verdr\u00e4nger bis sechs Tonnen, Segelboote bis zehn Meter und Motorboote bis sechs Meter L\u00e4nge eignen. Auch Arbeitsboote sollen von den vollelektrischen oder hybriden Konfigurationen profitieren k\u00f6nnen.","post_title":"Die Zukunft auf dem Wasser ist elektrisch: <\/span><\/span>Gleitfahrt mit 48 Volt-Antrieb","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"molabo-48v-elektroantrieb-boot","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-11-14 14:45:46","post_modified_gmt":"2024-11-14 13:45:46","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/www.sea-help.eu\/?p=60848","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":60617,"post_author":"11","post_date":"2024-10-26 12:10:32","post_date_gmt":"2024-10-26 10:10:32","post_content":"Marine-Motor-Softwarespezialist Stephan Bernhart aus Kaltental-Blonhofen hat es sich seit 2008 zur Aufgabe gemacht, Motoryachten mehr Leistung und Drehmoment einzuhauchen. Sein Unternehmen Yacht-Performance ist nach eigenen Aussagen Vorreiter in der maritimen Software-Programmierung (Software-Tuning). Sea-Help traf den \u201ePerformance Konstrukteur\u201c, wie er sich selbst gern nennt, zum Gespr\u00e4ch.<\/strong>\r\n\r\nDurch das in den letzten 15 Jahren gesammelte Know-How und eine direkte Programmierung \u00fcber das originale Steuerger\u00e4t verspricht Stephan Bernhart nach eigener Aussage \u201ebis zu 30 Prozent mehr Leistung, bis zu 25 Prozent mehr Drehmoment und bis zu 20 Prozent Kraftstoffersparnis bei Motoryachten\u201c<\/em>. Wie das funktioniert, dar\u00fcber sprach SeaHelp-Redakteur Matt. M\u00fcncheberg mit dem Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Stephan Bernhart von Yacht-Performance<\/a>.\r\n\r\n \r\n\r\n\"Stephan<\/a> Stephan Bernhart\u00a9 YACHT-PERFORMANCE<\/span>[\/caption]\r\n\r\n \r\n

Wie kamen Sie dazu, Motoryachten zu tunen?<\/h3>\r\nStephan Bernhart:<\/strong> Ich besch\u00e4ftige mich seit 2008 mit der Fahr-Performance von Yachten, ab 35 Fu\u00df aufw\u00e4rts. Dazu gekommen bin ich wie die Jungfrau zum Kind. Fr\u00fcher habe ich Autos optimiert, und einer der Kunden hatte dann ein Boot. Eigentlich bin ich gelernter B\u00fcrokaufmann, aber das Tuning war schon immer mein Hobby und meine Leidenschaft. 2004 habe ich mich dann bei einer M\u00fcnchener Chiptuning-Firma eingekauft.\r\n

Wie funktioniert die Optimierung genau?<\/h3>\r\nDas Kennfeld zu programmieren, das ist in etwa wie bei MS DOS Null Eins. Damit kann ich zum Beispiel Werte neu programmieren: mehr Leistung, mehr Ladedruck, mehr Einspritzung und so weiter.\r\n\r\n \r\n\r\n \r\n\r\n \r\n

Im Prinzip geht es also um Chiptuning?<\/h3>\r\nJa, es ist nur technisch eine ganz andere Hausnummer als beim Cartuning. Im Automobilbereich haben wir ein Sechs-, Sieben- oder Achtganggetriebe, fahren 130 km\/h, haben Stau, Stadtverkehr, und der Motor ist immer bei 20-50 Prozent des m\u00f6glichen Drehzahlbereiches.\r\n\r\nDer Bootsmotor ist ein sogenannter Dauerl\u00e4ufer, das hei\u00dft, im besten Fall f\u00e4hrt der Kunde den Motor warm, bevor er auf den See, einen Flu\u00df oder aufs Meer hinausf\u00e4hrt, und dann f\u00e4hrt er 80-100 Prozent Drehzahl, weil er die entsprechende Drehzahl einfach ben\u00f6tigt, wenn er mit dem Boot von A nach B kommen will. In Gleitfahrt f\u00e4hrt es sich einfach am sch\u00f6nsten und wirtschaftlichsten, daf\u00fcr braucht man aber Leistung und optimal abgestimmte Propeller. Ich habe Kunden, die haben Ihre Yacht noch nie vollgetankt, weil Sie dann nicht mehr ins Gleiten gekommen sind\u2026\r\n\r\nIns Gleiten kommen die Yachten so zwischen 30 und 40 km\/h, dann ist auch ein \u00f6konomisches Fahren m\u00f6glich, also ein Fahren mit relativ hoher Geschwindigkeit und relativ geringem Verbrauch.\r\n

Wir sprechen hier nur von der Optimierung von Turbodieseln?<\/h3>\r\nJa, denn der Turbolader<\/a> ist das effektivste Bauteil, um einem Dieselmotor zu h\u00f6heren Leistungen (verglichen mit einem Saugdiesel) zu verhelfen. Im Endeffekt besteht die Kunst darin, den Turbolader auf das Motorenkennfeld perfekt abzustimmen \u2013 ob unter Last oder hohen Ansaugtemperaturen \u2013 mein Anspruch ist, dass genau das immer tadellos funktioniert.\r\n\r\nUnd: ich versuche stets mit so wenig Leistung wie m\u00f6glich das bestm\u00f6gliche Ergebnis zu erzielen. Beispiel: ich habe einen Rennfahrer unter meinen Kunden, der wollte das Maximum an Leistungs-Ausbeute haben. Ich sollte \u201ealles draufpacken, was geht\u201c.\r\n\r\nDer Kunde hatte einen D4-300-Motor (Volvo Penta, 300 PS, 3,7 l Hubraum, Vierzylinder; Anm. d. Red.), verbaut auf einer 38 Fu\u00df-Yacht. Normalerweise optimiere ich den D4-300-Motor so auf 350 PS, in diesem Fall brachte ich ihn auf rund 400 PS Leistung, also richtig sportlich. Es gibt auch eine \u201eSport Plus\u201c-Optimierung, aber der Unterschied von einer \u201enormalen\u201c Optimierung zu einer \u201eSport Plus\u201c-Optimierung ist so marginal, das ist das Risiko oft nicht wert.\r\n

Was kostet die Eigner der Spa\u00df?<\/h3>\r\nZwischen 6.000 und 12.000 Euro geht es los, jeweils f\u00fcr das Motoren-Paar. Dazu kommen meine Reisekosten, ich bin in Frankreich, Kroatien, Polen, Italien unterwegs, an Nord- und Ostsee, bin in ganz Europa vor Ort. Im November 2023 durfte ich auch f\u00fcr deutsche Kunden in den USA t\u00e4tig sein.\r\n\r\n \r\n\r\n\"Galeon<\/a> Galeon 510 Sky mit D11-670 Shaft am Pier in Fort Myers\u00a9 YACHT-PERFORMANCE<\/span>[\/caption]\r\n\r\n \r\n\r\nMittlerweile arbeite ich mit festen Kooperationspartnern zusammen. Bestimmte Yachth\u00e4ndler geh\u00f6ren dazu, die die Boote ihrer Kunden betreuen. Die H\u00e4ndler sind froh \u00fcber meine Arbeit, denn sie sehen, dass die Verbr\u00e4uche runter gehen, und der Kunde spritziger fahren kann, wenn er m\u00f6chte. Auch Werften geh\u00f6ren mittlerweile zu meinen Partnern.\r\n

Kann man sagen, dass Sie durch Ihre Arbeit den Bootsbesitzern helfen, ihre Boote sparsamer und trotzdem schneller zu machen?<\/h3>\r\nGenau, sparsamer, wenn wir von Cruise Speed ausgehen. Wenn der Kunde nat\u00fcrlich den Hebel auf den Tisch legen will, dann kann man ihm in puncto Verbrauch nicht helfen, der liegt dann oft um bis zu zehn Prozent h\u00f6her.\r\n\r\nEs geht aber beim Spritsparen vor Allem um die Reisegeschwindigkeit. Ganz aktuell habe ich einen Fjord48-Kunden mit dreimal IPS 600, der spart bei Cruise Speed nach der Optimierung jetzt 30 Liter die Stunde. Bei Vollspeed ben\u00f6tigt er allerdings statt 255 nun 285 Liter pro Stunde.\r\n\r\nWenn der Kunde viel f\u00e4hrt (und das tut er, das Boot liegt auf R\u00fcgen, und er f\u00e4hrt oft r\u00fcber nach Polen) mit Reisegeschwindigkeit, dann kann er richtig sparen. M\u00f6glich w\u00e4re zudem noch die Montage gr\u00f6\u00dferer Propeller gewesen \u2013 f\u00fcr noch mehr Speed, bei reduzierten Drehzahlen.\r\n\r\nEin \u00e4lterer Kunde mit einer Fairline 54 mit dem Volvo D9-575-Motor mit Wellenantrieb<\/a>, der sein Boot in Lignano zu liegen hat und es oft in Kroatien f\u00e4hrt, hat die Propeller seines Bootes bei mir anpassen lassen, f\u00fcr 12.000 Euro.\r\n\r\nIn Kombination mit meinem angepasstem Motormanagement kann er trotz gr\u00f6\u00dferer Propeller die Motoren voll ausdrehen, das bedeutet plus zehn km\/h Topspeed und eine sp\u00fcrbar kr\u00e4ftigere Beschleunigung, da der gr\u00f6\u00dfere Propeller mehr Drehmoment im Wasser umsetzten kann.\r\n\r\nDessen Cruise Speed lag \u2013 mit den originalen Propellern \u2013 immer so bei 22 Knoten, bei 9,4 l\/sm Verbrauch. Bei derselben Drehzahl liegen jetzt 24,4 Knoten an \u2013 bei nur noch 8,2 l\/sm Verbrauch.\r\n\r\nWenn man das hochrechnet auf 5.000 Seemeilen, dann ergibt das eine Einsparung von 6.000 Litern, das macht unterm Strich 10.200 Euro aus, die man weniger f\u00fcr Dieselkraftsoff ausgeben muss. Der Kunde berichtete mir auch, dass sein Spiegel<\/a> nun nicht mehr schwarz gef\u00e4rbt sei.\r\n

Warum werden die Optimierungen nicht von den H\u00e4ndlern bzw. von den Werften selbst angeboten?<\/h3>\r\nDas, was ich tue, ist mit viel Zeiteinsatz verbunden, und Zeit hat weder der Hersteller noch die Werft. Au\u00dferdem \u2013 nehmen wir z.B. drei identische Motoryachten \u2013 so ist jede doch anders, aufgrund des unterschiedlichen Gewichts (durch mehr oder weniger Ausstattung und Zubeh\u00f6r) und durch unterschiedliche Motorisierungen.\r\n\r\nEin Kunde bevorzugt etwa 2 x 400 PS Leistung, der n\u00e4chste 2 x 500 PS, einer schw\u00f6rt auf IPS- Antriebe, ein anderer nutzt lieber einen Wellenantrieb und so weiter.\r\n\r\nUnd es gibt das Thema Garantie:<\/strong> nat\u00fcrlich erlischt bei Neumotoren die Werksgarantie. Da will niemand ein Zugest\u00e4ndnis machen. Daher muss jeder potenzielle Kunde vor dem Eingriff f\u00fcr sich selbst entscheiden, ob er die Zeit abwartet, bis die Garantiezeit abgelaufen ist \u2013 oder eben nicht. Ich darf aber sagen, bis heute hatte keiner meiner Kunden irgendwelche Sch\u00e4den durch die Optimierung. Im Gegenteil. Ich tue dem Motor \u2013 und auch dem Kunden \u2013 etwas Gutes.\r\n\r\nBeispiel:<\/strong> ein Kunde cruist mit seiner 54 Fu\u00df-Yacht mit 22,5 kt und 82-85 Prozent engine load \u2013 nach meiner Arbeit sind es bei sonst identischen Voraussetzungen nur noch 70 - 72 Prozent engine load.\r\n\r\nWenn ich eine Yacht habe, die ein negatives Gewichts- \/ Leistungsverh\u00e4ltnis hat, dann sind diese Motoren schon sehr am K\u00e4mpfen, haben eine h\u00f6here Abgastemperatur, verschlei\u00dfen schneller und verbrauchen mehr Kraftstoff. Da komme ich dann ins Spiel.\r\n

Bieten Sie Ihren Kunden eine Erfolgsgarantie an?<\/h3>\r\nJa, das kann man so sagen. Ich lebe von meinen durchweg positiven Referenzen. Darunter sind auch einige Gro\u00dfyachten wie eine Princess 72 mit 2 x Caterpillar C32 V12 mit jeweils 1.600 PS, eine Van der Valk Continental 2 mit 74 Fu\u00df L\u00e4nge mit drei IPS 800-Motoren. Das gr\u00f6\u00dfte Schiff, welches ich bisher optimiert habe, war eine Pershing 8X mit 2 x MTU \u00e1 2.450 PS. Am Ende waren alle Kunden top zufrieden.\r\n\r\nDas sogenannte Chiptuning ist aus der Autoszene bekannt \u2013 und besitzt nicht den besten Ruf. Grund f\u00fcr den negativen Beigeschmack des Begriffes sind Autotuner, welche in der Vergangenheit Motoren im Zweifel auch \u00fcber die Grenze der Leistungsf\u00e4higkeit der Motoren hinausgebracht haben \u2013 mit der Folge des raschen Verschlei\u00dfes oder gar der kompletten Zerst\u00f6rung der Maschinen...<\/strong> Der Unterschied bei Yachtmotoren-Tuning liegt in meiner individuellen Programmierung \u2013 das b\u00fcrgt f\u00fcr meine Qualit\u00e4t - Eigentlich funktioniert das Tuning bei Autos aber genauso wie bei Yachten: die Leistungsf\u00e4higkeit der Motoren wird nachtr\u00e4glich durch eine gezielte \u00c4nderung der werkseitig festgelegten Steuerparameter gesteigert.\r\n\r\nDer Unterschied beim Yacht-Tuning durch Yacht-Performance besteht jedoch darin, dass ich schaue, was Sinn macht, ohne die Technik \u00fcber zu beanspruchen. Das gelingt mir dadurch, dass ich den Motoren mehr Kraft verleihe, indem die thermodynamischen und mechanische Reserven des Motors durch eine sogenannte \u201eKennfeldoptimierung\u201c ein wenig mehr ausgereizt werden. Hier kommt mein Erfahrungsschatz und Know-How der letzten 15 Jahre zum Einsatz.\r\n\r\nWeitere Infos:<\/strong> yacht-performance.de<\/a>","post_title":"Motor-Tuning bei Yachten: <\/span><\/span>Mehr Leistung, mehr Drehmoment und bis zu 20 Prozent Kraftstoffersparnis","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"motor-tuning-yacht-leistung","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-10-26 12:10:32","post_modified_gmt":"2024-10-26 10:10:32","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/www.sea-help.eu\/?p=60617","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_25"};

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