Was tun, wenn der Paseo Marítimo überfüllt ist? Eine Idee der Hafenbehörde will Entlastung schaffen: wie in Venedig sollen schon bald „schwimmende Busse“ verkehren und die Strecke zwischen dem Leuchtturm von Portopí nach Portitxol bedienen. Losgehen soll es schon im nächsten Jahr.
Was in der Lagunenstadt Venedig bereits viele Jahre gang und gäbe ist, soll nun auch auf der spanischen Baleareninsel Mallorca umgesetzt werden: wie mallorcazeitung.es meldet, soll die Stadt Palma schon ab 2026 ein neues Verkehrsmittel haben – einen Wasserbus. Durch den soll, wie die Hafenbehörde bekanntgegeben habe, der Verkehr auf dem vielbefahrenen Paseo Marítimo entlastet werden.

Der neue Wasserbus, der den Hafen mit der Stadt verbinden werde, sei Teil der generellen Umgestaltung des Paseo Marítimo, heisst es in der Meldung weiter. Noch Ende dieses Jahres solle das Projekt ausgeschrieben werden; die Konzession habe eine Laufzeit von 15 Jahren, insgesamt vier Elektroboote sollen eingesetzt werden.
Die Preise für die Nutzung der Wasserbusse sollen „moderat“ ausfallen
Die Preise sollen nach Informationen der Hafenbehörde moderat ausfallen und denen der EMT-Busse ähneln. Genau wie dort soll es auch auf dem Wasser Einzelfahrscheine, Tages- und Mehrfahrten-Tickets geben. Auch eine Nutzung der Wasserbusse mit der Tarjeta Intermodal (für Mallorca-Residenten) soll dann möglich sein.

Wie mallorcazeitung.es weiter berichtet, sollen die Wasserbusse täglich im Halbstundentakt unterwegs sein, unter der Woche von 7 bis 22 Uhr, an den Wochenenden sogar bis 0 Uhr. Es werde drei verschiedene Linien geben: eine davon führe bis nach Portixol. Und: an der Hafenmole gegenüber dem Auditorium (Muelle de Golondrinas), sollen die Fahrgäste zukünftig auf umweltschonende Fortbewegungsmittel wie Elektro-Fahrräder oder -Roller umsteigen können.










