SAR-Statistik 2019: Wassersport in Kroatien wird sicherer

Wenn bei Wassersportlern technische oder leichte gesundheitliche Probleme auftreten oder es zu Verständigungsschwierigkeiten mit den Behörden kommt, hilft SeaHelp seinen Mitgliedern entsprechend der gebuchten Leistungen kostenlos. Auch Nichtmitglieder können sich an SeaHelp wenden, müssen dann aber für die Hilfe nach der im Internet veröffentlichten Preisliste die jeweils in Anspruch genommenen Leistungen zahlen. Immer dann, wenn es um die Rettung von Personen oder Sachen geht, liegt die originäre Zuständigkeit bei SAR. Auch Search & Rescue (SAR) veröffentlichte zu Jahresbeginn 2020 die Einsatzzahlen aus 2019.

27 Todesopfer, eine vermisste Person und 29 Verletzte – so lautet das Ergebnis der Wassersportsaison 2019. Trotz vermehrter Aktivitäten auf dem Wasser ein positives Ergebnis, denn damit ging die Zahl der Verletzten um 30,9 % und die Zahl der Todesfälle um 20,6 % zurück. Außerdem reduzierte sich die Gesamtzahl der Rettungseinsätze um 8,5 % gegenüber dem Vorjahr.

Das kroatische Marineministerium führt den Rückgang auf vorbeugende Maßnahmen und vermehrte Kontrollen zurück. Aber auch die starke Präsenz der Einsatzkräfte auf dem Wasser hat nach Meinung des Ministeriums eine gewisse abschreckende Wirkung, die die Skipper dazu angehalten hat, deutlich mehr Vorsicht walten zu lassen und die gesetzlichen Vorschriften zu befolgen.

Fahrlässigkeit, so das Ministerium weiter, sei immer noch die häufigste Ursache, wenn es auf dem Wasser zu Unfällen kommt. Insbesondere die Nichtbeachtung von Wetterprognosen, unzureichende nautische Erfahrung und mangelhafte Ausrüstung der Boote und Yachten sowie die mangelnde Kenntnis bzw. Beachtung der Seeschifffahrtskarten führe immer wieder zu vermeidbaren Zwischenfällen.

Eine Erfahrung, die SeaHelp nur bestätigen kann: Obwohl der Pannendienst mit seiner App und den Wetterwarnungen allen Skippern ein starkes Tool zur Seite stellt, finden sich immer wieder Wassersportler, die diesen Service nicht nutzen. SeaHelp-Chef Wolfgang Dauser: „Gerade unsere Wetterwarnungen haben in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, dass viele Skipper im Bereich der kroatischen Adria vor Unwettern noch einen schützenden Hafen anlaufen konnten oder zumindest in einer Bucht Schutz suchen konnten. Würden alle Skipper diese App nutzen und richtig bedienen, könnten zukünftig noch mehr Unfälle vermieden werden.“

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