Freie Fahrt an die Adria: Deutsche und österreichische Reisebeschränkungen für Adriaregion weitgehend aufgehoben

Strand von Medulin
Sonntag, den 14. Juni am Strand von Medulin: Längst sind noch nicht alle Liegen belegt, Deutsche können ihre Handtücher getrost im Hotel bzw. Appartement lassen.

Mit dem 16. Juni 2020 haben Deutschland und Österreich bestehende Reisebeschränkungen für die EU-Mitgliedstaaten aufgehoben, ab sofort gilt wieder freie Fahrt an die Adria. Eine Ausnahme besteht allerdings für Österreicher, die in die Lombardei reisen wollen: Hier existiert weiterhin eine partielle Reisewarnung wegen der durch SARS-CoV-2 verursachten COVID-19 Pandemie. Im Klartext heißt das: Wer aus Italien (Ausnahme Lombardei), Slowenien oder Kroatien nach Österreich einreist, muss sich weder in häusliche Quarantäne begeben noch benötigt er einen Test, der ihm bestätigt, nicht an Corona erkrankt zu sein.

Infektionszahlen überprüfen

Damit dürfte ein leidiges Kapitel der COVID-19 Pandemie zu Ende gehen und ein Stück Normalität in Form von offenen Grenzen wieder nach Europa zurückkehren. Doch ganz scheint die Situation noch nicht überwunden zu sein, denn sowohl Deutschland als auch Österreich behalten sich vor, die Infektionszahlen in den einzelnen Ländern zu überprüfen und gegebenenfalls bereits getroffene Lockerungen wieder zurückzunehmen.

Eigenverantwortung gefragt

Letztendlich wird den Bürgern, besser gesagt den Reisenden, ein Stück Verantwortung für die eigene Gesundheit übergeben, denn ihr Verhalten entscheidet letztlich darüber, ob der Weg weiterhin wie bisher beschritten werden kann oder ob neuerliche Einschränkungen als Folge des allzu sorglosen Umgangs mit der neuen Freiheit ausgesprochen werden müssen.

Vorsicht bei geschlossenen Räumen

Nicht zuletzt deshalb erfolgte auch der eindringliche Appell aus Deutschland und Österreich, den gesunden Menschenverstand, oder wie es in Österreich heißt, den Hausverstand mit ins Urlaubsgepäck zu packen. Skipper haben es da deutlich leichter als „normale“ Touristen, allerdings sollten auch sie bei Landgängen möglichst Menschenansammlungen in geschlossenen Räumen wie beispielsweise in Restaurants, Markthallen oder Supermärkten meiden bzw. sich mit Masken und Hygiene- sowie Abstandsregeln schützen.

Hygiene-Konzept Kroatien

In Kroatien geht man mit der wiedergewonnenen Freiheit derzeit noch recht besonnen um: An den Stränden werden die Abstands- und Hygieneregeln streng überwacht. Mehr Platz für Liegen und die Desinfektion der Auflagen zeigen, dass man sich diesen Sommer zunächst einmal umgewöhnen muss. Auch in den Außenbereichen der Restaurants stehen die Tische weiter auseinander als sonst.

Registrierung bei Einreise Kroatien – Enter Croatia

Schon an der Grenze wird man auf die besondere Situation nochmals hingewiesen: Entweder man registriert sich vorher oder muss umständlich an der Grenzstation die Daten zu Protokoll geben, was zwangsläufig zu Wartezeiten führen kann. Hierbei handelt es sich aber nicht um bloße Schikane, denn der kroatische Staat möchte wissen, wo sich seine Gäste aufhalten, um im Falle eines neuerlichen Ausbruchs auch schnell reagieren zu können. Wer es nicht glaubt: Schon kurz nach dem Grenzübertritt bekommt der Einreisende eine SMS, in der nochmals vor den Gefahren des Corona Virus gewarnt und in dem eine Notrufnummer übersandt wird.

Reisebeschränkungen aufgehoben: SMS bei Grenzübertritt nach Kroatien
SMS bei der Einreise: Mit der Registrierung meint es Kroatien ernst.

Zahl der Kroatien-Urlauber steigt täglich

Allein in den letzten 24 Stunden bis Montag, den 15. Juni (13.00 h), sind laut der Aufzeichnungen 104.782 Personen in die Republik Kroatien eingereist, von denen 55.319 Staatsbürger der Republik Kroatien und 49.463 ausländische Staatsbürger sind, 30% mehr als noch am Vortag. Von der Gesamtzahl der ausländischen Staatsbürger zählen 16.668 slowenische Staatsbürger zu den meisten Neuankömmlingen, gefolgt von Österreich mit 9.488 Besuchern und Deutschland mit einer Gesamtzahl von 8.239 Kroatienreisenden, wie die Polizei mitteilte.

Kroatien: Langsame Öffnung der maritimen Infrastruktur

Allerdings werden Dienstleistungsbetriebe wie Wassertankstellen, Reparaturwerkstätten, Restaurants und Bars je nach dem örtlichen Touristenaufkommen erst langsam wieder geöffnet, so dass SeaHelp empfiehlt, vor dem Aufsuchen solche Betriebe, wie beispielsweise auch dringend benötigte Tankstellen am Wasser hier zunächst zum Telefon zu greifen, um nicht vor Ort eine böse Überraschung zu erleben.

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