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Club de Mar: Streit um Bootsliegeplatz-Rechte

Palmas Club de Mar am westlichen Ende des Paseo Marítimo, nur 500 Meter vom Kreuzfahrtterminal und dem Einkaufszentrum Porto Pi entfernt, sorgt für Ärger: eine Verfügung soll es Konzessionären nicht mehr erlauben, ihre Bootsliegeplätze zu verkaufen oder zu vermieten.

Wie die Mallorcazeitung (MZ) in einem Beitrag vom 1. September berichtet, mache im Club de Mar von Palma, dem edlen Sport- und Freizeithafen in unmittelbarer Nähe von Porto Pi (der sich nach wie vor im Umbau befindet), Unmut bei langjährigen Mitgliedern breit.

Club de Mar unter Druck

Worum geht es? Viele Anleger, darunter auch einige Deutsche, fühlten sich um ihre Investition in einen Liegeplatz gebracht, so die MZ. Investoren hätten vor mehreren Jahren Konzessionen über einen Liegeplatz gekauft, die zu diesem Zeitpunkt noch zwei Jahre gelaufen seien. Vor fünf Jahren sei – so wird es in einem Beispielsfall geschildert – diese Konzession dann zum Preis von 150.000 Euro für weitere 25 Jahre erneuert worden. Der Club habe eine Haltefrist von fünf Jahren wegen des Umbaus vereinbart.

Das habe bedeutet, so mallorcazeitung.es weiter, dass im geschilderten Fall bis Mai 2025 der Liegeplatz nur selbst genutzt und nicht weiterverkauft oder -vermietet werden durfte. Dann sei jedoch „kurz vor Ablauf dieser Haltefrist ein Schreiben der Hafenbehörde Ports de Balears hereingeflattert“, in dem es geheißen habe, dass trotz des Ablaufs der Haltefrist eine Vermietung oder ein Verkauf des Liegeplatzes nicht mehr vorgesehen seien.

Die Club-Verantwortlichen hätten den Mitgliedern daraufhin drei Möglichkeiten aufgezeigt, wie sie nun verfahren könnten: die erste sei, dass man den Liegeplatz selbst nutze, die zweite Option sei abzuwarten, was die Verhandlungen zwischen dem Club de Mar und Ports de Balears zu dem Thema ergeben würden, und die dritte Variante sei es, den Liegeplatz rückabwickeln zu lassen – „allerdings zu dem Preis, den die Mitglieder vor fünf Jahren gezahlt haben“, so die MZ weiter.

Mallorcazeitung.es zitiert einen betroffenen Deutschen, der seit einiger Zeit selbst über kein Boot mehr verfüge, und den betreffenden Bootsliegeplatz als Investition angesehen habe, mit den Worten: „Das ist … keine attraktive Option, denn erstens sind die Liegeplätze in den vergangenen Jahren im Wert deutlich nach oben geschossen, und zweitens garantiert der Club de Mar die Zahlung erst innerhalb von zwei Jahren mit der Option, zwei weitere Jahre zu warten, sollten nicht genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.“

Einige Konzessionäre würden die Behandlung des Club de Mar als „sehr unfair“ bezeichnen; sie würden nun eine Sammelklage anstreben, sollte der Club de Mar hart bleiben, so die MZ, wer sich dieser Klage anschließen wolle, könne sich unter red@mallorcazeitung.es melden.

 

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