Einreise Italien: Mit PCR/Antigen Test oder in dringenden Fällen für weniger als 5 Tage ohne Test

Einreise Italien: PCR / Antigen Test
Auch wenn an der italienisch/österreichischen Grenze auf der Autobahn nicht kontrolliert wird, können Kontrollen bei der Einreise nach Italien in den jeweiligen Bezirken lauern. Wenn man dann nicht alle Unterlagen vorweisen kann, drohen saftige Strafen.

Wer derzeit plant, nach Italien zu reisen, findet sich im Dschungel der nationalen und regionalen Vorschriften hinsichtlich der Einreise nach Italien kaum noch zurecht. Die SeaHelp-Redaktion fragte eigens bei der italienischen Botschaft nach, auch hier schien man angesichts der Komplexität der Bestimmungen kapituliert zu haben: „Nehmen Sie einen PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden mit und füllen sie die Einreiseerklärung aus“, hieß es dort.

Antigen-Test oder PCR-Test plus Einreiseerklärung Italien

Recherchiert man allerdings etwas weitergehend, stellt man fest: Auch der deutlich preiswertere Antigen-Test reicht für einen Italien-Aufenthalt. Unbedingt ausgefüllt werden sollte aber die Einreiseerklärung. Hier wird die Fassung in deutscher Sprache, die als Ausfüllhilfe für die italienische Version genutzt werden kann, publiziert: Ausfüllhilfe Deutsch.

Die formell richtige Fassung, die außerhalb Südtirols überall in Italien genutzt werden muss, geschrieben in der Landessprache, findet man hier: Italienische Fassung.

Beim Reiseziel auf entsprechende Zonen achten

Einreisen nach Italien sind für EU-Bürger unter diesen Voraussetzungen jederzeit möglich, zumindest theoretisch. Zusätzlich sollte man unbedingt noch auf das Zielgebiet achten: Es ist generell verboten, auch wenn man sich im Besitz der nötigen Papiere befindet, in „orange“ oder „roteRegionen einzureisen. Da sich die Situation allerdings ständig ändern kann, empfiehlt sich ein Blick auf die Internetseite der italienischen Botschaft in Berlin, die inhaltlich bezüglich der „verbotenen Regionen“ ständig aktualisiert wird.

Friaul-Julisch Venetien (Region Lignano) problemlos

Ist die Region weder rot noch orange gekennzeichnet, wie zum Beispiel die Region Friaul-Julisch Venetien (gelb), steht einer Reise eigentlich nichts entgegen, wenn man die entsprechenden Papiere mit sich führt und die örtlich geltenden Vorschriften beachtet.

Ohne Test nur in bestätigten dringenden Fällen

Auf den PCR- oder Antigen-Test kann unter Umständen verzichtet werden, wenn man sich weniger als fünf Tage (120 Stunden) in Italien aufhält und die Einreise aus beruflichen Gründen oder im Notfall erforderlich ist. Ob beispielsweise die Kontrolle einer Yacht nach Sturm oder Hochwasser tatsächlich einen Notfall im Sinne dieser Verordnung darstellt, liegt letztlich im Ermessen des einschreitenden Beamten vor Ort. Seitens der italienischen Botschaft erfolgte der Rat, zuvor doch mit der zuständigen Präfektur Kontakt aufzunehmen und sich den Grund als Notfall bzw. dringenden Grund schriftlich (!) bestätigen zu lassen. Dann gäbe es bei Kontrollen auch keine Schwierigkeiten.

SeaHelp fragt Behördenmeinung an

Eine SeaHelp-Anfrage bei den zuständigen Stellen im Bereich Lignano, was denn nach Behördenmeinung ein triftiger Grund sei, wurde noch nicht beantwortet. Liegt die Antwort vor, wird der Beitrag upgedatet. (Keine News von SeaHelp verpassen? Über Twitter bleiben Sie immer up to date!) Wir weisen aber darauf hin, dass sich die Einreisebestimmungen jederzeit ändern können und empfehlen, vor Reiseantritt nochmals die entsprechenden Links zu kontrollieren.

Transit durch Italien möglich

Ein Transit durch Italien ist jederzeit möglich, zum Beispiel, um nach Slowenien oder Italien zu reisen.

Testmöglichkeiten nahe Lignano

Ungefähr 20 Autominuten von Lignano entfernt besteht eine Corona-Testmöglichkeit (PCR) in einen Testzentrum in Bibione in der Bibione Terme. Hier erhält man innerhalb einer halben Stunde, wie aus unbestätigten Berichten von ersten getesteten Personen hervorgeht, bereits ein Ergebnis in Schriftform. Die Kosten sollen sich im Bereich von 40 Euro pro Test bewegen.

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