Normalität schon fast wie in der Vor-Coronazeit: Viele kroatische Küstenregionen keine Risikogebiete

Kroatien: RKI stuft viele Küstengebiete als nicht Risikogebiete ein.
Kroatien kehrt zurück zur Normalität: Viele Regionen sind aus deutscher Sicht ganz offiziell nicht einmal mehr Risikogebiet.

Wie das Robert-Koch-Institut auf seiner Homepage in einer Mitteilung vom heutigen Tage verkündet, wurde für zahlreiche Gebiete Kroatiens, insbesondere die küstennahen Regionen Istrien, Dubrovnik-Neretva, und Split-Dalmatien die Einstufung als Coronavirus-Risikogebiet zum 6. Juni 2021 zurückgenommen, so das deutsche Reiserückkehrer aus Kroatien bei der Einreise nach Deutschland keinen Test vorweisen müssen und auch nicht verpflichtet sind, die digitale Reiseanmeldung auszufüllen bzw. in Quarantäne zu gehen. Oder, um es einfacher auszudrücken: Es ist ab dem 6. Juni 2021 alles wieder wie vor Corona!

Auch Italien und Österreich keine Risikogebiete

Auch Italien und Österreich mit Ausnahme der Bundesländer Tirol und Vorarlberg gelten nicht mehr als Risikogebiete, während Slowenien seit dem 23. Mai 2021 unverändert als Coronavirus-Risikogebiet eingestuft wird.

Übernimmt Österreich die Regelungen?

Ob diese Regelung künftig auch für österreichische Staatsbürger gilt, die von Kroatien nach Österreich einreisen, steht noch nicht gesichert fest, obwohl Österreich ja, wie erst kürzlich berichtet, die Vorgaben des deutschen RKI übernehmen will. Deshalb gilt bis auf Weiteres für österreichische Reiserückkehrer aus Kroatien die 3-G-Regel: Keine Quarantäne für Geimpfte, Genesene und Getestete.

Ab dem 6. Juni 2021 Corona kein Thema mehr

Für besonders Spitzfindige stellt sich folgende Frage: Beim RKI heißt es: „Personen, die sich in den letzten 10 Tagen vor Ihrer Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in einem der unten genannten Risikogebiete aufgehalten haben…“ – das würde formaljuristisch bedeuten, wer in den nächsten zehn Tagen aus Kroatien (bzw. den zurückgestuften Regionen) nach Deutschland einreist, wäre von dieser Erleichterung nicht betroffen, da er sich ja mindestens noch ein oder zwei Tage in einem Risikogebiet aufgehalten hat.

Die SeaHelp-Redaktion fragte für diejenigen, die es ganz genau nehmen, nochmals ausdrücklich bei der Pressestelle des Innenministeriums nach und erhielt die Auskunft, die Regelung gelte generell ab dem 6. Juni 2021, die 10-Tage-Regel sei für Reiserückkehrer aus Kroatien ab diesem Zeitpunkt nicht mehr relevant. Oder anders: Deutsche, die nach dem 6. Juni aus den oben genannten kroatischen Regionen heimkehren, müssen sich um das Thema Corona nicht mehr kümmern.

Gilt nicht für Flugreisen

Aber Achtung: Diese Regelung gilt nur bei Selbstanreise mit dem eigenen PKW, wer mit dem Flugzeug nach Kroatien reist, muss dem Beförderer, also der Fluggesellschaft, ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis vorlegen.

Kroatien hat sich positiv entwickelt

Die positive pandemische Entwicklung in Kroatien hat, wie aus der SeaHelp-Karte hervorgeht, fast ganz Kroatien grün gefärbt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 38,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. In Istrien, das schon immer besonders geringe Inzidenzwerte aufwies, liegt der Wert bei 9,6, in Dubrovnik-Neretva bei 14, und in Split bei 25,2. Da auch in den anderen Küstenregionen der Trend ganz deutlich nach unten tendiert, darf man wohl schon in der kommenden Woche mit weiteren Erleichterungen bei der Einreise aus Kroatien rechnen.
Viele Urlauber vor Ort

Bereits 125.000 Touristen vor Ort

Laut eVisitor-System verbringen derzeit rund 125.000 Touristen ihren Urlaub in Kroatien, davon sind 110.000 ausländischer Herkunft. Die meisten Touristen befinden sich derzeit in Istrien – 51.000 insgesamt, in der Kvarner Region genießen 22.000 Urlauber das sonnige Wetter an der Adria und in den Gespanschaften Split und Zadar freuen sich ungefähr 15.000 Touristen über die Lockerungen im Reisesektor. Auch in den kroatischen Marinas hat sich die Zahl der Eigner, die ihre Boote und Yachten fit für den Sommer machen, mehr als deutlich erhöht.

Deutsche und Österreicher stellen Hauptanteil

Die meisten ausländischen Gäste kamen aus Deutschland – 55.000, gefolgt von Österreich – 16.000 und Polen, Slowenien und Tschechien. Im Vergleich zu Fronleichnam im letzten Jahr, das eine Woche später fiel als in diesem Jahr, verbringen heute schon dreimal mehr Touristen ihren Urlaub in Kroatien, aber immer noch die Hälfte weniger als im Rekordjahr von 2019.

Wassersport- und Chartersaison eröffnet

Optimismus weckt auch die Tatsache, dass auf den wichtigsten europäischen Corona-Karten, wie die vom Europäischen Zentrum für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten veröffentlichte Karte, die Zusammenfassung des deutschen RKI-Instituts und natürlich auf der SeaHelp-Karte die kroatische Küste nicht mehr rot markiert ist, was Boots- und Yachteigner, aber auch Chartergäste besonders freuen dürfte.

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