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Hilfe, unser Motor ist ausgefallen! Ein ganz normaler SeaHelp-Rettungseinsatz in den Niederlanden

Schleppen © Tim de Boer (Niederlande)
© Tim de Boer

SeaHelp, Europas größter Pannendienst auf See, unterhält auch in den Niederlanden in dem bei Deutschen und Österreichern sehr beliebten holländischen Wassersportrevier mit Ijssel- und Markermeer mehrere Einsatz-Stützpunkte. Eine Mitgliedschaft lohnt, wie folgender Einsatzbericht über die Rettung einer Motoryacht auf dem Markermeer zeigt.

Es war an einem ganz normalen Wochentag, als der Skipper einer 10,5 Meter langen Menken Newport-Bass mit V-Drive vor dem Hafen des WSV Blocq Kuffeler westlich von Lelystad am Südostufer des holländischen Markermeers den SeaHelp-Notruf wählte. Der Skipper hatte ein „seltsames Geräusch“ des Motorpropellers gehört, gefolgt von einem lauten Knall, dann drohte das Boot auf Leegerwall ans Ufer zu driften.

Das SeaHelp-Einsatzboot, ein 8,5 Meter langes Schlauchboot, ausgerüstet mit einem kräftigen 250 PS-Außenborder, machte sich von Edam auf der gegenüberliegenden, westlichen Seite des Markermeeres aus sofort auf den Wasser-Weg und traf kurze Zeit später bei dem Havaristen ein. Tim de Boer, der mit den Booten seiner Firma Reddingsdienst in den Niederlanden im Auftrag von SeaHelp die Rettungseinsätze koordiniert, fand das Boot ins Ufergebüsch abgetrieben, aber unbeschädigt vor.

 

SeaHelp Niederlande: Schaden an der Antriebswelle © Tim de Boer mit Kollegen
© Matthias Müncheberg

 

Kurze Zeit nach Eingang des Notrufes war das SeaHelp-Einsatzboot vor Ort

Was war geschehen? „Das Boot war mit einem V-Drive ausgerüstet“, sagt Tim de Boer, der bereits seit 16 Jahren Rettungseinsätze in Holland fährt. „Der V-Drive ist ein Antriebssystem, das aus zwei Wellen besteht, diese bilden ein V, daher kommt der Name dieses Antriebs“. Der Motor sei über ein Winkelgetriebe mit der Getriebewelle verbunden. Die zweite Antriebswelle kehrt zum Heck des Bootes zurück, unterhalb des Motors, zum Propeller. Die beiden Wellen sind über ein Winkelgetriebe verbunden (was eine V-Form ergibt).

 

Schaden an der Antriebswelle © Tim de Boer (Niederlande)
© Tim de Boer

 

Genau hier habe das Problem gelegen, sagt Retter de Boer, bei dem Knall, den der havarierte Skipper gehört habe, habe es sich um die Propellerwelle gehandelt, bei der sich schlagartig alle Schrauben von der Verbindung zum Winkelgetriebe gelöst hätten. Das SeaHelp-Einsatzteam handelte schnell: mittels einer Schleppleine wurde die Newport-Bass vorsichtig aus der Uferböschung gezogen und dann in einen Hafen im nahen Lelystad geschleppt.

Das havarierte Boot wurde in den Schlepp genommen, gekrant und für die Reparatur vorbereitet

„Dort haben wir das Boot gekrant und für eine Reparatur des Getriebes vorbereitet“, sagt Tim de Boer nach dem Einsatz. Dabei hat er schon wieder das Handy am Ohr. Er verabschiedet sich freundlich, startet den Außenborder seines Schlauchbootes und macht sich auf den Weg – zu einem weiteren Einsatz auf holländischen Gewässern.

SeaHelp betreibt aktuelle vier Einsatzzentralen an den wassersportlichen Hotspots der Niederlande

„Aktuell betreiben wir gemeinsam mit holländischen Partnern vor Ort vier Stützpunkte an den wassersportlichen Hotspots der Niederlande, diese befinden sich in Stavoren, Enkhuizen, Edam und Muiderzand“, sagt SeaHelp-Geschäftsführer Wolfgang Dauser.

 

 

In einem insbesondere bei deutschen Sportskippern sehr beliebten Wassersportrevier biete SeaHelp rund um die Uhr seine bewährten, professionellen Dienste an. „Eine Mitgliedschaft bei Europas größtem Pannendienst lohnt sich auf jeden Fall, wenn man mit dem Boot in Holland unterwegs ist“, sagt Wolfgang Dauser.

Das SeaHelp-Prinzip „Alle für einen, einer für alle“ biete die Sicherheit des Einzelnen im Rahmen einer großen Gemeinschaft sicherheitsbewusster Skipper, sagt Wolfgang Dauser. Kleinere und größere Pannen könnten sich schnell einstellen, wenn man etwa auf dem Ijssel-oder dem Markermeer unterwegs sei, zudem dort viele Skipper ohne Führerschein und Haftpflicht-Versicherung unterwegs seien. Dann werde es zumeist teuer und die Urlaubsfreude sei dahin.

„Vor diesem Hintergrund lohnt es sich immer, den Schutzschirm des SeaHelp-Netzwerks über sich zu wissen und einen Partner zur Seite zu haben, der in Notsituationen schnell und unkompliziert hilft“, sagt Wolfgang Dauser. Das gelte auch und insbesondere für die Niederlande.

Die Stützpunkte Stavoren, Enkhuizen, Edam und Muiderzand in den Niederlanden werden gemeinsam mit dem holländischen SeaHelp-Partner Reddingsdienst betrieben. Helpline-Telefonnummer für die Niederlande: 0043 50 43 112.

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