SeaHelp Revierführer: Restaurant Masarine, Insel Premuda

Restaurant Masarine, Premuda
Restaurant Masarine eine tolle Location in Premuda
Genussmenschen können die kleine, weniger als zehn Quadratkilometer große Insel Premuda kaum an backbord oder steuerbord liegen lassen, denn mit dem Restaurant Masarine, einem Geheimtipp in Skipperkreisen, wartet auf die hungrigen Seefahrer ein kulinarisches Schmankerl im wahrsten Sinne des Wortes: Selbstverständlich wird hier fangfrischer Fisch serviert, aber auch Schwein, Rind, Schaf und Ziege sowie allerlei Schalentiere.

Zubereitet werden die köstlichen Leckereien auf dem Grill oder unter der Pekara, einer Art Haube aus Guss oder Eisen, die das Kochgeschirr hermetisch abdeckt. In der Glut des meist offenen Kamins hat der Inhalt dann genügend Zeit, zusammen mit den Kräutern und Gewürzen seinen unnachahmlichen Geschmack zu entfalten. Als untere Schicht, auf die Fleisch oder Fisch gebettet werden, dienen Kartoffeln, denen man geschmacklich nachsagt, sie seien köstlicher als das Fleisch selbst. Wer es schafft, sollte beim Öffnen der Pekara am offenen Kamin stehen, der einzigartige Duft macht fast noch mehr Appetit als der Anblick dieses langsam gegarten „Slow-Food“ der kroatischen Konobas. Aber auch das, was auf dem Grillrost liegt und die köstlichen Beilagen sowie die Pasta, die das familiengeführte, traditionelle Restaurant seinen Gästen bietet, können sich sehen bzw. schmecken lassen.

Wem nach all der Völlerei noch nach einem Inselrundgang ist, fühlt sich versetzt in vergangene Zeiten. Die meisten Bewohner der kargen Insel zog es in die Fremde, nur etwas mehr als eine Handvoll Rentner und ein paar jüngere Bewohner, die sich mit Fischfang, Schafzucht oder dem Tourismus beschäftigen, sind hier Zuhause. In den Sommermonaten steigt die Zahl der gut 50 Einwohner auf ca. 400 an, wenn die Verwandtschaft und ein paar Touristen zu Besuch sind.

Angelegt wird im Hafen Krijal, zu dem zumindest in den Sommermonaten eine feste tägliche Fährverbindung besteht. Skipper schätzen die zahlreichen kleinen Buchten. Bei (guten) Tauchern beliebt ist auch Katedrala, ein nur unter Wasser zugängliches Höhlensystem und das östereichisch-ungarische Schlachtschiff Szent Istvan. Es liegt in einer Tiefe von 40 bis 65 Metern und bleibt damit wohl eher den Profitauchern vorbehalten.

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