Wegen des Coronavirus in Kroatien: Deutschland erweitert Reisewarnung auf Dubrovnik

Reisewarnung Kroatien für die Region Dubrovnik aus Deutschland ( Coronavirus )
Jetzt auch eine Reisewarnung aus Deutschland für Dubrovnik. Damit zählt quasi die komplette Küstenregion Südkroatiens für Deutsche zum Risikogebiet.

Wie das deutsche Auswärtige Amt in Berlin am heutigen Tag (10.9.2020) mitteilte, hat Deutschland die partielle Reisewarnung wegen des Coronavirus auf die Regionen Dubrovnik-Neretva und Požega-Slawonien erweitert. Ab sofort liest sich das auf der Homepage des Auswärtigen Amtes wie folgt:

„Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Gespanschaften Zadar, Šibenik-Knin, Split-Dalmatien, Dubrovnik-Neretva und Požega-Slawonien wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.“

Wohl unter strenger Beobachtung steht wohl auch die Gespanschaft Zagreb, der Auswärtige Amt weist ausdrücklich auf die hohen Infektionszahlen hin.

Durchschnittlich mehr als 50 Fälle in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner

Das deutsche Auswärtige Amt begründet die Erweiterung der Reisewarnung für die beiden kroatischen Regionen: „Das COVID-19-Infektionsaufkommen in Kroatien nimmt weiterhin stark zu. In den Gespanschaften Zadar, Šibenik-Knin, Split-Dalmatien, Dubrovnik-Neretva und Požega-Slawonien liegen die Inzidenzen derzeit bei mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb diese Landesteile zu Risikogebieten eingestuft wurden. Daraus resultiert bei Einreise (Rückreise, Anm. d. Red.) nach Deutschland ein verpflichtender kostenloser COVID-19-PCR-Test und ggf. eine Quarantäneverpflichtung.“
Gleichzeitig führt es aber auch aus, eine Reisewarnung sei kein Reiseverbot.

 

Ständig aktualisierte Tabelle der COVID-19-Infektionen in Kroatien

Wird alle 30 Minuten aktualisiert. Durch antippen der Legende können Werte ein- und ausgeblendet werden. Für detaillierte Werte mit der Maus über die Balken fahren. Datenquelle: Johns Hopkins University


Bleiben Sie auf dem aktuellen Stand in der Corona-Pandemie. Diese Tabelle der Johns Hopkins University soll neutral über die aktuelle epidemiologische Situation in Kroatien informieren.

 

Einreise Kroatien: Zielorte der Urlauber über enter croatia erfasst

Deshalb weist das Auswärtige Amt nochmals ausdrücklich darauf hin, dass die Einreise nach Kroatien allen Staatsangehörigen der EU-Mitgliedstaaten ohne Einschränkungen gestattet ist. Und auch weiterhin gilt: Bei der Einreise werden die Kontaktdaten der Reisenden für die Dauer ihres Aufenthalts in Kroatien auf dem Portal enter croatia registriert. Zur Vermeidung langer Wartezeiten bei einem Grenzübertritt empfiehlt das kroatische Innenministerium dringend, die Kontakt- und Aufenthaltsdaten vorab online zu hinterlegen.

Transit durch Risikogebiete folgenlos

Weiter erklärt das AA: Es besteht für Einreisen nach Kroatien aus den EU-Mitgliedstaaten und den Schengen-assoziierten Staaten derzeit keine 14-tägige häusliche Quarantänepflicht. Die Vorlage eines Gesundheitszeugnisses/einer COVID-19-Negativbescheinigung ist bei Einreise aus den vorgenannten Staaten ebenfalls nicht erforderlich.

Der Transit durch Kroatien ist erlaubt, sofern die Durchreise durch die sich anschließenden Transitländer und die Einreise in den Zielstaat gesichert sei. Bei Einreise aus Staaten außerhalb der EU oder der Schengen-assoziierten muss der Transit innerhalb von 12 Stunden abgeschlossen sein. Einige Staaten haben Kroatien als Risikogebiet eingestuft, so dass ein Transit z.B. durch Österreich nur ohne Zwischenstopp gestattet ist.

Hygieneregeln Kroatien: Strenge Maskenpflicht in Split

Hinsichtlich der Hygieneregeln in Kroatien bestehen klare Vorgaben: „Es gilt eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Krankenhäusern sowie für im Gastgewerbe tätige Personen.

In der Gespanschaft Split-Dalmatien gilt die Maskenpflicht auch für Besucher*innen von Cafés und Bars, Ausstellungen, Gottesdiensten und anderen sozialen Begegnungen; in geschlossenen Räumen, in denen sich mehr als drei Personen befinden, ist ebenfalls ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen; Fitnesszentren sind derzeit geschlossen und organisierte Sportveranstaltungen verboten.“ Wie kroatische Medien berichten, soll auch der Partytourismus in der Region endlich drastisch eingeschränkt werden.

Regionen Istrien und Kvarner weiterhin mit geringen Coronavirus Neuinfektionen

„Reisenden wird grundsätzlich empfohlen, außerhalb der Unterkunft einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, mindestens 1,5 Meter Abstand zu Dritten zu halten und sich regelmäßig die Hände zu waschen; soziale Kontakte sind auf ein Mindestmaß zu reduzieren“, gibt man seitens des Auswärtigen Amtes allen Urlaubern in der Region mit auf den Weg.

Damit allerdings keine Missverständnisse aufkommen: Die Regionen Istrien und Kvarner weisen immer noch relativ geringe Infektionszahlen auf, so dass ein Urlaub in der Nachsaison dort kein größeres Risiko darstellt. Viele behaupten gar, ein Wien-Besuch sei gefährlicher. Istrien und Kvarner sind ausdrücklich von der partiellen Reisewarnung ausgenommen, da sich derzeit die Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zur Bevölkerungszahl auf einem vertretbaren Level bewegt.

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