Bei der Einreise nach Kroatien: Versäumte Registrierung unter „Enter Croatia“ verursacht immer noch lange Staus

Einreise Kroatien über Slowenien Stau
Auch aktuell gibt es noch lange Wartezeiten beim Grenzübertritt nach Kroatien, weil sich zu wenige unter „entercroatia“ registrieren lassen.

Der 22. Juni 2020 am Grenzübergang Rupa (HAK: Live-Bild) bei der Einreise nach Kroatien: Genau eine Stunde und zwanzig Minuten betrug die Wartezeit, ein Stau hatte sich bis ins Landesinnere nach Slowenien gebildet, weil niemand vor der Einreise die Möglichkeit genutzt hatte, sich vorab unter „Enter Croatia“ registrieren zu lassen. „Wenn sich das so fortsetzt, gibt es zur Urlaubszeit ein wahres Chaos an den kroatischen Grenzstationen bei der Einreise“, so die einhellige Meinung vieler Wartenden, die zwischenzeitlich auch schon mal ihre Fahrzeuge verließen.

COVID-19 bekämpfen

Was war da los? Um seinen Gästen zusätzliche Sicherheit im Falle einer erneuten Zunahme von COVID-19-Erkrankungen zu bieten, hat die kroatische Regierung beschlossen, an der Grenze den Aufenthaltsort und die telefonische Erreichbarkeit schriftlich festzuhalten und in einer Datei zu speichern.

Gute Umsetzung

Dieser Vorgang bei der Einreise nach Kroatien wird derzeit umgesetzt, indem die kontrollierenden Grenzer dem Einreisenden einen Vordruck reichen, damit dort die erforderlichen Daten eingetragen werden. Diese überträgt der kroatische Grenzbeamte über seinen PC in eine zentral gespeicherte Datei, gleicht sie mit den ebenfalls auszuhändigenden Ausweisen ab und erst dann darf der Tourist nach Kroatien einreisen. Je nach Lesbarkeit des Vordrucks dauert dieser Vorgang zwischen fünf und acht Minuten, wie zahlreiche Wartende berichten.

Schlechte Nutzung

Schon an normalen Wochentagen entsteht so bei der Einreise nach Kroatien ein Grenzstau, auch wenn nur ein paar Fahrzeuge die Grenze passieren wollen. Deshalb haben die Kroaten die Möglichkeit geschaffen, unter „Enter Croatia“ die Registrierung vorzunehmen, um den Einreisevorgang deutlich zu beschleunigen. Dann nämlich scannt der Grenzbeamte lediglich die Ausweise ein. Sein Computer zeigt ihm sofort an, dass die Person, die die Grenze nach Kroatien überqueren will, sich bereits vorab registriert hat. Telefonnummer und Aufenthaltsort sind bereits vorhanden und müssen nicht mehr umständlich erfragt und eingetragen werden. Der Grenzbeamte gibt unverzüglich die Papiere zurück und wünscht eine gute Fahrt. Dauer dieses Vorgangs bei der Einreise nach Kroatien: Höchstens eine Minute.
Stau bei Einreise Kroatien vermeiden

Um es noch einmal verständlich zu machen, weil offensichtlich nur die wenigsten die Möglichkeit nutzten, Grenzstaus zu vermeiden: Der Unterschied zwischen fünf Minuten ohne Registrierung und einer Minute mit Registrierung beträgt vier Minuten, bei 100 Fahrzeugen, die die Grenze nach Kroatien überqueren wollen, also 400 Minuten, also fast sieben Stunden, die man unnötig an der Grenze mit Wartezeit im Stau verbringt. Je nach geöffneter Spur zur Einreise (in Rupa waren es zwei Spuren) reduziert sich zwar die Wartezeit bei der Einreise, doch was bleibt, ist immer noch vertane Zeit, die man in Kroatien durchaus besser verbringen kann. Leider gibt es immer noch nicht die Fast-Lane oder Express-Spur für registrierte Kroatienurlauber.

Auch per Handy registrieren

Dabei ist es mehr als einfach, sich zu registrieren: Wir machten die Probe aufs Exempel und versuchten, noch im Stau vor der Grenze bei der Einreise nach Kroatien die Eintragung via Handy auf der Internetseite von „Enter Croatia“ vorzunehmen. Selbst das funktionierte noch einwandfrei, nach einer Minute konnten wir die Grenze passieren.

Nochmalige Aufforderung zur Registrierung

Deshalb hier noch einmal die dringende Bitte im Namen aller Kroatien-Urlauber: Tragen Sie die Daten vorher über das Internet ein und ersparen Sie so den nachfolgenden Urlaubern viel Zeit im Stau bei der Einreise nach Kroatien. Übrigens: Wer noch andere Kroatien-Reisende kennt, sollte den Beitrag weiterleiten bzw. über Facebook teilen, damit möglichst viele die Chance nutzen, sich vorher zu registrieren, um Grenzstaus zu vermeiden.

Aktuelle Informationen zu Staus und Wartezeiten finden Sie hier.

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