SeaHelp-Einsatzkräfte schleppen weiter: Kaum Schiffsverkehr auf dem Weg zur Marina Novigrad

Alltag in Corona-Zeiten: SeaHelp Marina - Marina Schlepp für Eigner
Kein Schiffsverkehr im Bereich der kroatischen Adria in der Region Istrien, SeaHelp hilft Yachteignern, ihre Schiffe auf dem Seeweg zu überstellen.
An die Zeiten in denen SeaHelp noch Staus vor den Marina-Einfahrten meldete und Transit-Liegeplätze in den kroatischen Marinas und Stadthäfen zur Mangelware zählten, erinnern sich wohl alle Freunde dieses einmaligen Reviers mit Wehmut zurück. Doch die Aussagen der politisch Verantwortlichen zur Corona-Lage machen Hoffnung, dass die Einreisebeschränkungen wegen des Coronavirus SARS-CoV-2 zeitnah aufgehoben werden dürften. Und seien wir mal ehrlich: Die Wassersportsaison beginnt für die meisten Skipper sowieso erst so richtig ab Anfang Juni, wenn die Adria wieder entsprechend angenehme Badetemperaturen bereithält. Bis es so weit ist, haben die SeaHelp-Einsatzkräfte trotzdem schon einiges zu tun, denn viele Skipper wollen ihre Yachten in andere Marinas verlegt haben, können das aber wegen der Einreisebeschränkungen nicht persönlich vornehmen. Hier unterstützende das SeaHelp-Team und bietet den Eignern im Bereich der Adria Hilfe an, um auf dem Weg über See die Schiffe kompetent und sicher in die neue Marina zu überführen.

Hilfe für Eigner

Ein SeaHelp-Sprecher: „Oftmals haben die Yachteigner in der neuen Marina bereits Serviceleistungen gebucht, die sie gern noch vor dem kommenden Start in die Wassersport-Saison in Anspruch nehmen wollen. Wir bieten Hilfe an, sie im Bereich der kroatischen Adria auf dem Seeweg in die neue Marina zu schleppen, quasi als verlängerter Arm des Eigners vor Ort in Zeiten von COVID-19.“

Ruhige See – auch, was Schiffsverkehr angeht

Dabei sind die SeaHelp-Einsatzkräfte auf See in der Adria in der beneidenswerten Situation, fast allein unterwegs zu sein. Lediglich ein paar Schiffe staatlicher Behörden kreuzen dann und wann ihren Weg. In den Marinas, die sie auf dem Weg von Pula nach Novigrad passieren, werden zwar die ersten Yachten startklar gemacht für die bevorstehende Saison, aber ansonsten ist eher noch Ruhe angesagt.

Marina Novigrad – alles sicher

Das gilt auch für die Marina Novigrad. Bei der Ankunft des SeaHelp-Schleppverbandes sind zwar Marineros vor Ort, die die neue Yacht übernehmen und anständig vertäuen. Aber sonst ist eher Ruhe das Gebot der Stunde, Die Marina Novigrad liegt eher ruhig und beschaulich in der Frühjahrssonne. Hier bereitet man sich ebenfalls auf die bevorstehenden Grenzöffnungen vor und rechnet mit einem Ansturm an Eignern, die es kaum abwarten können, ihre Yacht wieder in Betrieb zu nehmen.

Corona-Zeiten: Marina Novigrad ist ungewohnt leer
Ungewohnt leer ist es auch beim Anlegen in Novigrad – nur die Arbeiter in der Marina, die den SeaHelp-Schlepp in Empfang nehmen, sorgen für Sicherheit.

Adria Marinas: Umsätze fehlen

Eine SeaHelp-Umfrage unter den kroatischen Marinas ergab, dass auch sie natürlich unter der derzeitigen Situation leiden: Stark rückläufige Umsätze in den Service-Betrieben, geschlossene Café-Bars und Restaurants, teilweise fehlende Übernachtungsgäste, sofern solche Möglichkeiten angeboten werden und natürlich der Ausfall bei den Transit-Liegeplätzen machen sich schon jetzt deutlich in der Kasse bemerkbar. Gleichzeitig verlangen die Yachten in den Marinas und auf den Trockenliegeplätzen deutlich mehr Aufmerksamkeit, als wenn die Eigner vor Ort wären.

Schlepp-Service wird fortgesetzt

„Im April und Mai ist immer wieder mit Starkregen oder Bora zu rechnen, da müssen wir besonders gut auf die uns anvertrauten Yachten achtgeben“, so ein Marina-Mitarbeiter. Mitglieder, die über einen Marinawechsel nachdenken, können sich auch weiterhin mit Europas führendem Pannendienst auf See in Verbindung setzen, der Schlepp-Service wird weitergehen.

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