Törn-Tipp: Montenegro mit der eigenen Yacht

Törn-Tipp Montenegro mit der Yacht: Tradition
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Montenegro entwickelt sich immer mehr zu einem angesagten Ziel für Yachtbesitzer an der Adria. Immer mehr Gäste entdecken das Land südlich von Kroatien für ihren Sommerurlaub, sei es zum Chartern, für Entdecker-Törns mit der eigenen Yacht, um einen Bade- oder Entspannungs-Urlaub zu verbringen oder um die mediterranen Städte sowie das malerische Hinterland zu erkunden.

Montenegro – als Urlaubsland immer noch ein Geheimtipp – zählt zu einem der großen Gewinner der vergangenen Saisons. Ein optimiertes Flugangebot mit Nonstop-Verbindungen von vier deutschen Airports nach Tivat oder Podgorica (in post-Corona-Zeiten) sowie das ausgebaute Hotelportfolio machen die Anreise und den Aufenthalt so komfortabel wie nie zuvor.

 

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Eine alte montenegrinische Legende erzählt: „Es waren einmal die Fee der Berge und die Fee des Meeres. Die beiden waren eigentlich Geschwister, wussten aber lange Zeit nichts voneinander. Eines Tages bekamen sie den Auftrag, einen magischen Stein zu formen, der ihre jeweilige Kunst in sich vereint. Sie sollten sich an einem ganz bestimmten Ort an der montenegrinischen Küste treffen und dort ihre Steine miteinander vereinen – auf diese Art sollte eine unvergleichlich schöne Landschaft entstehen: Luštica Bay.

Lustica Bay: Schutz hinter der zweigeteilten Steinmole

Insgesamt 176 Boote und Yachten bis maximal 35 Metern (115 ft.) Länge nimmt die Marina Lustica Bay insgesamt nach Fertigstellung auf. Eine zweite Marina ist bereits in Planung. Sie soll in den nächsten Jahren realisiert werden und bis zu 50 Yachten verschiedener Größe Platz bieten. Das The Chedi ist das erste Resort des komplett neu konzipierten Wohn- und Ferienortes Luštica Bay. Neben mehreren weiteren Hotels und den beiden Yachthäfen folgt ein 18-Loch-Golfplatz sowie eine Vielfalt an Gastronomie-, Konferenz- und Shoppingangeboten sowie Wellness- und Freizeiteinrichtungen.

 

Törn-Tipp Montenegro mit der Yacht:
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Zudem bietet die Marina neben verschiedenen Miet- Optionen, einer 24 Stunden-Assistance und einem freundlichen, mehrsprachigen Service-Team auch hervorragenden Schutz, sollte der Wind einmal stärker blasen: hinter der wuchtigen, zweigeteilten Steinmole liegen die Yachten stets sicher, wovon sich die SeaHelp-Redaktion bei unserem letzten Besuch selbst ein Bild machen konnte.

 

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In Orten wie Kotor oder Budva wird das montenegrinische Dolce Vita gelebt

Für Yachtbesitzer und -eigner sowie für Erholungssuchende hat Montenegro viel zu bieten: insgesamt 117 Strände liegen entlang der Küste. Spektakulärer Höhepunkt ist die fjordähnliche Bucht von Kotor. Abwechslung bieten pittoreske Orte wie Kotor oder Budva, wo auf den Plätzen, in Restaurants und Bars bis in die frühen Morgenstunden hinein das montenegrinische Dolce Vita gelebt wird. Und im Hinterland zeigt sich Montenegro von seiner wilden Seite: Mit der Tara-Schlucht verläuft dort der tiefste Canyon Europas.

 

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Generell gilt: wer die neue Marina Luštica Bay mit der Yacht anlaufen möchte, und aus kroatischen Gewässern kommt, sollte zuvor in Cavtat ausklarieren. Achtung: nach dem Ausklarieren sollte die kroatische Halbinsel Molunat nur noch im Notfall angelaufen werden. Einklariert wird dann im Normalfall im montenegrinischen Zelenika östlich von Herceg-Novi. Umgekehrt gilt dasselbe: nach Ausreise aus Montenegro darf Molunat nicht direkt angelaufen werden, zunächst muss in Cavtat einklariert werden.

Von der Marina Lustica Bay kommend, umrunden wir die Halbinsel Lustica im Uhrzeigersinn

Wer seinen Montenegro-Törn in der neuen Lustica Bay im Südosten der gleichnamigen Halbinsel beginnt, kann diese danach im Uhrzeigersinn, die Boka Kotorska passierend, umrunden. Die maximale Geschwindigkeit beträgt hier 12 Knoten.

Liegemöglichkeiten gibt es etwa gleich in der Hercegnovski Bucht nördlich im Stadthafen von Herceg-Novi oder auf der gegenüberliegenden, südlichen Seite der Bucht in Rose, wo es blaue Festmacher-Bojen für größere Yachten und rote Bojen für kleinere Boote gibt. Achtung: an den Molen sollte man nicht längsseits gehen, hier droht Wellenschlag durch vorbeifahrende Boote.

Wer weiter in östlicher Richtung fährt, gelangt, den Einklarierungshafen Zelenika an Backbord liegenlassend, in die Bucht von Tivat. Gleich am Eingang zur Bucht findet sich linksseitig die ebenfalls neue Marina Portonovi, die für Boote bis zu 120 Metern Länge alle wichtigen Dienstleistungen für Yachtbesitzer bietet. Für die Enge bei Kumbor gilt: hier sollte man mit maximal 8 Knoten Speed unterwegs sein.

 

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Porto Montenegro lockt mit Exklusivität und Liegemöglichkeiten bis 150 Meter Länge

Am Ostufer der Bucht, gleich neben Tivat mit seiner hübschen Hafenkante, seinen Cafés und Restaurants direkt am Wasser, liegt in südlicher Richtung der ebenfalls neue Porto Montenegro, eine kleine Stadt für sich, und gleichzeitig eine Luxusmarina für Yachten bis 150 Meter Länge. Wem es hier zu exklusiv ist, fährt noch ein kleines Stück weiter Richtung Süden und gelangt zur Marina Kaliman mit zehn Stegen und einer Mole.

 

 

Von hier aus Richtung Norden fahrend und dabei die Prolaz Verige, eine sich verengende Stelle zwischen Bergmassiven passierend, gelangt die Crew zur pittoresken Gospa od ´Skrpjela, der Insel „Maria vom Felsen“ mit seiner hübschen Kirche in der Morinjski Bucht; wer will, legt hier einen kurzen Stopp am Anleger im Süden der Insel ein. Auch für die Passage von Prolaz Verige gibt es ein Geschwindigkeits-Limit von 8 Knoten.

 

 

 

Nördlich von hier, in der Risanski Bucht, lädt der kleine Hafen Risan zu einem Stopp ein, allerdings ohne Service. Auf der anderen, der östlichen Seite der großen M-förmigen Bucht gelangt man, mit der Yacht Richtung Südosten fahrend, in der Kotorski Bucht zur Marina Prcani, die sich rechtsseitig befindet, und zu der ein kleines Hotel gehört. Eine Alternative ist der im Nordosten gelegene Anleger in Ljuta, wo sich auch das exklusive Restaurant Stari Mini befindet.

Highlight des Törns ist ein Abstecher zur mittelalterlichen Stadt von Kotor

Von hier sind es nur wenige Minuten bis zur mittelalterlichen Altstadt von Kotor im äußersten Südosten der Bucht in der Nähe des Gebirgsmassivs Lovćen und seiner Kalksteinklippen. Kotor lädt mit seinen verwinkelten Straßen und Plätzen zu einem ausgedehnten Spaziergang am Tage und zu einem Restaurant-Besuch am Abend ein.

Mehrere romanische Kirchen, wie etwa die Sankt-Tryphon-Kathedrale laden zu einem Besuch ein, ebenso wie das sehenswerte Schifffahrts-Museum, das von der reichen Seefahrts-Geschichte der Stadt erzählt, und eine verwinkelte, in den Stein gehauene Treppe führt weit nach oben auf den Berg, von dem man eine tolle Aussicht auf Altstadt und Bucht hat. Wer erwägt, direkt vor den Stadtmauern am Kai längsseits zu gehen, sollte unbedingt vorher das Hafenamt konsultieren und sich unter portofkotor.co.me einen Platz reservieren lassen.

 

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