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Technik

MANs ME-LGIM-Motor: Dual-Fuel-Antrieb für Methanol und herkömmlichen Kraftstoff, basierend auf der bewährten ME-Serie, bietet CO2-neutralen Schiffsbetrieb und hohe Effizienz.© MAN Energy Solutions

Methanol ist nach einem kürzlich veröffentlichten Bericht des Maritimen Clusters Norddeutschland (MCN) aufgrund der hohen Potenziale im Bereich Dekarbonisierung der Schifffahrt und Schutz der Umwelt auf einem guten Weg, sich als eine der wichtigsten Brennstoff-Optionen neben LNG und Ammoniak sowie biobasierten Kraftstoffen wie FAME zu etablieren. SeaHelp unterstützt umweltverträglichere Antriebe auf dem Wasser, indem wir regelmäßig über aktuelle Entwicklungen in...

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Motorboot mit 48V Aries-i50 Elektroantrieb von Molabo

Die kleine Firma Molabo aus Ottobrunn leitete mit dem innovativen E-Motor Aries nicht mehr und nicht weniger als einen Paradigmenwechsel bei Bootsantrieben ein: erstmals ist es nun möglich, eine sichere und zuverlässige 48-Volt-Niedervolt-Spannung mit Safe-to-Touch-Technologie anstelle einer bisher üblichen 400-V-Hochspannung zum Motorbootfahren zu nutzen. Nun ist die mehrfach ausgezeichnete 48-Volt-Technologie auch als kostengünstigere 25 kW Power-Smart-Variante erhältlich. Molabo, gegründet 2016...

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Testfahrt eBoot eD 32 c-ultra von eD-Tec in Kroatien

eD-Tec (Electric Driven Technology) lautet der Name eines jungen Startups, das elektrische Antriebe für Motorboote entwickelt. Vor einem Jahr testete das Unternehmen das erste Boot, welches mit einem entsprechenden System ausgestattet war. Nun folgt der zweite Wurf der Münchener Tüftler: ein neues, 9,5 Meter langes Hochleistungs-Festrumpf-Schlauchboot mit dem Namen eD 32 c-ultra, das mit Cruising- und Performance-Akkus erhältlich sein soll....

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Raymarine Axiom Pro2 Serie

Kartenplotter, also Schiffs-Navigationsgeräte, die auf einem Display eine elektronische Seekarte anzeigen, wurden ursprünglich hauptsächlich in der Großschifffahrt eingesetzt. Inzwischen sind sie integriert in elektronische Informationssysteme (ECDIS), die das gesamte Schiffs-Management abdecken. In der Sportschifffahrt haben Kartenplotter durch den starken Preisverfall in den 1990er-Jahren Einzug gehalten und gehören inzwischen zur Standardausrüstung auf jeder Charteryacht. Wir haben uns zwei der aktuellen Systeme...

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H2C Boat von Torqeedo mit Wasserstoff-Antrieb

H2C-Boat heißt ein neues, innovatives Rib aus den Niederlanden. Kürzlich wurde das von einem E-Motor angetriebene Boot anlässlich einer Segelregatta erstmals präsentiert. Das Besondere: an Bord befindet sich eine Wasserstoffzelle sowie ein Wasserstoff-Tank. SeaHelp engagiert sich im Bereich der E-Mobility auf dem Wasser auf und stellt in loser Folge interessante, zukunftsweisende Projekte vor. Die Zukunft auf dem Wasser ist elektrisch...

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E-Boot mit eD-QDrive 1 von eD-TEC Germany and der Ladesäule

eD-TEC (Electric Driven Technology) lautet der Name eines jungen Startups aus München, das elektrische Antriebe für Motorboote entwickelt. Im Mai testete das Unternehmen das erste Boot, welches mit einem entsprechenden System ausgestattet ist. SeaHelp sicherte die Testfahrten in Kroatien auf der Insel Krk vor der Marina Punat ab. Die Zukunft auf dem Wasser ist elektrisch – davon ist Michael Jost...

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UKW-Funk (Seefunk) auf Yachten: neues digitales Datenaustausch-System VDES kommt

UKW-Funk (Seefunk) ist seit vielen Jahren eines der wichtigsten Kommunikationsmittel auf Yachten. Das wird auch in Zukunft so bleiben, denn speziell in Seenotfällen oder beim Anmelden in Marinas ist das Funkgerät dem Mobilfunk deutlich überlegen. Bestimmte Kanäle sollen zukünftig jedoch ausschließlich für VDES genutzt werden. SeaHelp sprach über die bevorstehenden Änderungen mit Yachtelektronik-Spezialist Werner Ober. Durch die Weltfunkkonferenzen 2015 und...

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MAN Smart HYBRID Experience mit V12

Eine zukunftsorientierte Antriebslösung für Yachten wurde kürzlich vom Motoren-Hersteller MAN vorgestellt: Das sogenannte Smart Hybrid Experience soll die Vorteile eines konventionellen Antriebs bieten und diese um die modernen Möglichkeiten von Elektromotoren und Batterien erweitern. Neben der Steigerung von Effizienz und Reichweite sollen sich so Geräusch-Emissionen bis auf Null reduzieren lassen; zudem soll durch den batterie-elektrischen Betrieb der Anlagen auch der...

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UKW-Funk (Seefunk) auf Yacht & Boot - UKW-Funkgerät an Bord

UKW Funk (Seefunk) ist seit vielen Jahren eines der wichtigsten Kommunikationsmittel auf Yachten und wird auch in absehbarer Zeit nicht von Mobiltelefonen abgelöst werden. Speziell in Seenotfällen oder beim Anmelden in Marinas ist das Funkgerät deutlich überlegen, weil automatisch alle Schiffe in der Umgebung mithören und eventuell schnelle Hilfe geben können. Damit der UKW Funk am Schiff gut funktioniert und...

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\r\n\r\n \r\n\r\n \r\n\r\n\"eD-TEC<\/a>\r\n
\r\nJOST Group GmbH & Co KG<\/strong>\r\nZeppelinstra\u00dfe 71-73\r\n81669 M\u00fcnchen | Deutschland\r\nTel: +49 (0) 89 360 368 20<\/a>\r\nEmail: info@jost.de<\/a>\r\nWeb: www.jost.de<\/a>\r\n\r\neD-TEC Germany<\/strong>\r\nZeppelinstra\u00dfe 71-73\r\n81669 M\u00fcnchen | Deutschland\r\nEmail: future@ed-tec.de<\/a>\r\nWeb: www.ed-tec.de<\/a><\/div>","post_title":"Neuer Elektro-Antrieb von eD-TEC: <\/span><\/span>Die Zukunft auf dem Wasser ist elektrisch","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"e-boot-antrieb-ed-tec-ed-qdrive","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-24 09:50:09","post_modified_gmt":"2024-01-24 08:50:09","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/www.sea-help.eu\/?p=48805","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":48480,"post_author":"13","post_date":"2023-05-16 09:09:36","post_date_gmt":"2023-05-16 07:09:36","post_content":"UKW-Funk (Seefunk)<\/a> ist seit vielen Jahren eines der wichtigsten Kommunikationsmittel auf Yachten. Das wird auch in Zukunft so bleiben, denn speziell in Seenotf\u00e4llen oder beim Anmelden in Marinas ist das Funkger\u00e4t dem Mobilfunk deutlich \u00fcberlegen. Bestimmte Kan\u00e4le sollen zuk\u00fcnftig jedoch ausschlie\u00dflich f\u00fcr VDES genutzt werden. SeaHelp sprach \u00fcber die bevorstehenden \u00c4nderungen mit Yachtelektronik-Spezialist Werner Ober.\r\n\r\nDurch die Weltfunkkonferenzen 2015 und 2019 der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) wurde festgelegt, dass die Voraussetzungen geschaffen werden sollen, um ein neues digitales Datenaustausch-System auf UKW-Kan\u00e4len (VHF Data Exchange System, kurz VDES) einzuf\u00fchren.\r\n\r\n\u201eEs wurde entschieden, dass bestimmte UKW-Kan\u00e4le des Anhangs 18 der VO-Funk k\u00fcnftig ausschliesslich f\u00fcr VDES genutzt werden sollen\u201c<\/em>, sagt Yachtelektronik-Spezialist Werner Ober, der ein Unternehmen gleichen Namens in Lustenau betreibt.\r\n

Das neue digitale Datenaustausch-System VDES ist auf dem Vormarsch<\/h2>\r\nBetroffen seien hiervon die Kan\u00e4le 24, 84, 25, 85, 26, 86, 27 und 28; wichtig zu wissen: diese Kan\u00e4le d\u00fcrfen dann nicht mehr f\u00fcr analoge Sprach\u00fcbertragung genutzt werden k\u00f6nnen. \u201eDeutschland, Holland und Belgien haben die Richtlinie bereits \u00fcbernommen und haben den Schiffen mit der entsprechenden Flagge eine Frist bis zum 1. Januar 2024 f\u00fcr die Umstellung gesetzt. Auf europ\u00e4ischer Ebene sollten die notwendigen Umstellungen bereits zum 1. Januar 2023 abgeschlossen sein\u201c<\/em>, sagt Werner Ober.\r\n\r\nAn VDES werde \u201eschon lange\u201c gearbeitet, sagte Ernst Cerny von der \u00f6sterreichischen Fernmelde-Beh\u00f6rde, aber in \u00d6sterreich werde sich \u201ehier vermutlich noch l\u00e4nger nichts \u00e4ndern\u201c. Allerdings gelte es \u201einsbesondere in Deutschland, Holland und Belgien die Entwicklung genau zu verfolgen\u201c, denn: einige Kan\u00e4le w\u00fcrden im ATIS-Bereich auf digital umgestellt, und auch die Frequenzen von RX & TX w\u00fcrden verschoben.\r\n

Sportskipper sollten sich genau informieren, denn bestimmte Kan\u00e4le sollen bald nicht mehr f\u00fcr analoge Sprach\u00fcbertragungen genutzt werden k\u00f6nnen<\/h2>\r\nIm Ergebnis d\u00fcrften dann im ATIS-Modus die Kan\u00e4le 25, 25, 26 84 85 & 86 nicht mehr am Ger\u00e4t vorhanden sein, wenn ATIS in Betrieb sei, sagt Werner Ober. Diese Kan\u00e4le d\u00fcrften dann in den betroffenen L\u00e4ndern (die VDES bereits umgesetzt haben) auch im Normalbetrieb nicht mehr verwendet werden, so der Yachtelektronik-Profi.\r\n\r\nAu\u00dferdem d\u00fcrften die Kan\u00e4le 2019, 2020, 2078 und 2078 in allen ATIS-Modi nur noch zum Empfang verwendet werden; Senden sei dann nur noch mit einer privaten Lizenz erlaubt. Zudem m\u00fcssten die Kan\u00e4le 27 und 28 in alle ATIS-Modi komplett vom internationalen Frequenzband entfernt werden. Das gleiche gelte f\u00fcr Kanal 96 (privater Kanal in Belgien).\r\n

Der Zeitpunkt, wann die einzelnen L\u00e4nder VDES umsetzen, ist noch nicht bekannt.<\/h2>\r\nAs zus\u00e4tzliche Sprachkan\u00e4le hinzugef\u00fcgt w\u00fcrden die Kan\u00e4le 1027 und 1028, sagt Werner Ober. Kanal 31 (Holland) werde in \u201eMarina\u201c umbenannt und sei nun auch der neue Belgische Privatkanal. Auch die Verwendung als Privatkanal in Holland bleibe mit den neuen Namen unver\u00e4ndert.\r\n\r\nDer Yachtelektronik-Spezialist r\u00e4t allen Sportskippern, insbesondere wenn sie Holland, Deutschland und Belgien unterwegs sind, sich vorher genau zu informieren, wie der aktuelle Stand der Umsetzung der Vorschriften in der betreffenden Region sei.\r\n\r\nDer genaue Zeitpunkt, wann die einzelnen L\u00e4nder VDES umsetzen, sei nicht bekannt, so Werner Ober. Dar\u00fcber w\u00fcrden aktuell \u201everschiedene Informationen\u201c kursieren.\r\n

Information und Beratung:<\/h2>\r\nSpezialist f\u00fcr die Beratung und den Einbau von Yachtelektronik ist die Firma WERNER OBER GmbH & Co KG \u2013 Yachtelektronik.\r\n\r\n\"\"<\/a>\r\n\r\n\u00a0<\/strong>\r\n\r\nWerner Ober GmbH & Co KG<\/strong>\r\nYachtelektronik\r\nReichsstra\u00dfe 38\r\n6890 Lustenau | \u00d6sterreich\r\n\r\nTel: +43 (0)5577 824 19<\/a>\r\nEmail: werner.ober@yachtelektronik.at<\/a>\r\nWeb: www.yachtelektronik.at<\/a>","post_title":"UKW-Funk (Seefunk) auf Yachten: <\/span><\/span>Neues digitales Datenaustausch-System VDES kommt","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"ukw-funk-seefunk-vdes","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2023-05-16 09:09:36","post_modified_gmt":"2023-05-16 07:09:36","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/www.sea-help.eu\/?p=48480","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":46423,"post_author":"11","post_date":"2023-01-02 08:35:47","post_date_gmt":"2023-01-02 07:35:47","post_content":"Eine zukunftsorientierte Antriebsl\u00f6sung f\u00fcr Yachten wurde k\u00fcrzlich vom Motoren-Hersteller MAN vorgestellt: Das sogenannte Smart Hybrid Experience soll die Vorteile eines konventionellen Antriebs bieten und diese um die modernen M\u00f6glichkeiten von Elektromotoren und Batterien erweitern. Neben der Steigerung von Effizienz und Reichweite sollen sich so Ger\u00e4usch-Emissionen bis auf Null reduzieren lassen; zudem soll durch den batterie-elektrischen Betrieb der Anlagen auch der Zugang zu zuk\u00fcnftigen Wasserschutzgebieten (Marine Protected Areas) gesichert werden k\u00f6nnen.<\/strong>\r\n\r\nVor Kurzem berichteten wir an dieser Stelle dar\u00fcber, dass die balearische Landesregierung ein Gesetz verabschiedete, welches regelt, wie Mallorca und die Nachbarinseln die Ziele im Kampf gegen den Klimawandel erreichen wollen. Um auch die Wirtschaft auf Mallorca und den Schwesterinseln auf eine \u201egr\u00fcne Linie\u201c zu bringen, sollen danach bis 2030 nur noch Elektro-Yachten auf Mallorca und den Nachbarinseln vermietet werden d\u00fcrfen.\r\n\r\nSo sieht es jedenfalls aktuell ein \u201eEntwurf zur \u00c4nderung des regionalen Klimawandel-Gesetzes\u201c vor, das vom balearischen Energieministerium unter Juan Pedro Yllanes ausgearbeitet wurde, wie die Mallorca-Zeitung am 26.10.2022 berichtete. Demnach sollen die Bootsvermieter nach und nach ihre Flotte aufr\u00fcsten, bis sie in acht Jahren keine Emissionen mehr produzieren. Das habe zu einem \u201eAufschrei in der Branche\u201c gef\u00fchrt, Yacht-Vermieter seien \u201ever\u00e4rgert\u201c und w\u00fcrden gar vom \u201eEnde f\u00fcr ihre Branche\u201c sprechen, titelt die Mallorca-Zeitung<\/a> (siehe unsere Meldung \"Gesetzentwurf verbietet Verbrenner-Charterboote ab 2030<\/a>\" vom 02.11.2022).\r\n

Das Smart Hybrid Experience-Programm soll die Vorteile eines konventionellen Antriebs bieten und diese um moderne M\u00f6glichkeiten erweitern<\/h2>\r\nEine zukunftsorientierte Antriebsl\u00f6sung, die niemanden ver\u00e4rgern d\u00fcrfte und der Branche sogar einen neuen Aufschwung bescheren k\u00f6nnte, wurde k\u00fcrzlich vom Motoren-Hersteller MAN vorgestellt: Das sogenannte Smart Hybrid Experience-Programm soll die Vorteile eines konventionellen Antriebs bieten und diese um die modernen M\u00f6glichkeiten von Elektromotoren und Batterien erweitern.\r\n\r\nEffekt: Neben der Steigerung von Effizienz und Reichweite sollen sich so Ger\u00e4usch-Emissionen bis auf Null reduzieren lassen; zudem solle durch den batterie-elektrischen Betrieb der Anlagen auch der Zugang zu zuk\u00fcnftigen Wasserschutzgebieten (Marine Protected Areas) gesichert werden k\u00f6nnen.\r\n

Das modulare System orientiert sich an den Bed\u00fcrfnissen des Kunden und kann flexibel kombiniert werden<\/h2>\r\nDas modulare System solle sich \u201eindividuell an den Bed\u00fcrfnissen des Kunden orientieren\u201c und werde \u201edahingehend spezifisch konfiguriert\u201c, hei\u00dft es bei MAN; die \u201eflexible Kombination aus konventionellen Marinemotoren sowie Elektromotoren mit Batterien und Bordaggregaten\u201c biete \u201eunz\u00e4hlige M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Hybridisierungsgrade in der Freizeitschifffahrt und im kommerziellen Bereich\u201c.\r\n\r\nAusgehend von den gew\u00fcnschten Betriebsmodi soll das MAN-Hybridsystem den Fokus der Fahrprofile auf Performance, Komfort oder Effizienz setzen k\u00f6nnen. Dabei seien viele Individualisierungen m\u00f6glich, sagt etwa Dr. Matthias Schreiber, Head of MAN Engines; der Motorenhersteller begleite \u201eals Systemlieferant seine Kunden \u00fcber die komplette Prozesskette \u2013 von der Planungs- und Konzeptphase \u00fcber die Entwicklung bis zur technischen Implementierung der komplexen Antriebskomponenten sowie Batterien und Leistungselektronik\u201c.\r\n

Es gibt verschiedene Betriebs-Modi: batterie- und dieselelektrisch, Cross-Over, Hotel und Boost<\/h2>\r\nWerften erhielten ein Gesamtsystem aus einer Hand. F\u00fcr Service und Wartung soll dar\u00fcber hinaus das gut ausgebaute Netzwerk von MAN Engines mit Servicestationen in allen wichtigen H\u00e4fen weltweit zur Verf\u00fcgung stehen.\r\n\r\nF\u00fcr die Konfiguration der Fahrprofile greift MAN Engines auf unterschiedliche Betriebsmodi zur\u00fcck, die vom batterie- und diesel-elektrischen Modus \u00fcber Cross-Over- bis hin zum Hotel- und Boost-Modus reichen. Durch diese Antriebskonfigurationen sollen sich zahlreiche Fahr- und Betriebsprofile effizient realisieren lassen.\r\n\r\n \r\n\r\n\"Zero-Emission-Modus<\/a> Zero-Emission-Modus des MAN Smart HYBRID Experience\u00a9 MAN<\/a><\/span>[\/caption]\r\n\r\n \r\n

Emissionen sollen mit dem neuen System bis auf Null reduziert werden k\u00f6nnen; beim Ankern gibt es \u201esauberen\u201c und leisen Strom<\/h2>\r\nInsbesondere soll dazu die M\u00f6glichkeit einer besonders \u00f6konomischen Fahrweise geh\u00f6ren, verbunden mit einer Steigerung der Reichweite, aber auch das Abrufen von zus\u00e4tzlicher Leistung als Power-Boost, welches dem Kunden als Option zur Verf\u00fcgung stehen k\u00f6nnen soll. Das neue Hybrid-System soll es dar\u00fcber hinaus ebenfalls erlauben, Emissionen bis auf null zu reduzieren; auch die komplett emissionsfreie Stromversorgung beim Ankern soll so gesichert werden k\u00f6nnen.\r\n\r\nEs gibt sie also schon, die vern\u00fcnftigen Alternativen, von einem \u201eEnde der Branche\u201c, wie von den Bootsvermietern auf den Balearen bef\u00fcrchtet, kann also keine Rede sein. Trotzdem: was auf der Stra\u00dfe bereits festgeschrieben ist, wird \u2013 konsequenterweise \u2013 nun in absehbarer Zeit wohl auch auf dem Wasser Realit\u00e4t werden. In ihrem neuen Klima-Plan \"Fit for 55\"<\/a> fordert die EU-Kommission f\u00fcr das Jahr 2035, die j\u00e4hrlichen CO2-Emissionen neuer Kraftfahrzeuge komplett auf null zu reduzieren.","post_title":"Statt Verbrenner-Verboten: <\/span><\/span>Neue Marine-Hybrid-Antriebssysteme sind emissionsarm, effizient und bieten Performance und Komfort","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"man-smart-hybrid-antriebssysteme-marine","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2024-01-16 10:02:09","post_modified_gmt":"2024-01-16 09:02:09","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/www.sea-help.eu\/?p=46423","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"},{"ID":41494,"post_author":"12","post_date":"2022-05-29 14:17:51","post_date_gmt":"2022-05-29 12:17:51","post_content":"UKW Funk (Seefunk) ist seit vielen Jahren eines der wichtigsten Kommunikationsmittel auf Yachten und wird auch in absehbarer Zeit nicht von Mobiltelefonen abgel\u00f6st werden. Speziell in Seenotf\u00e4llen oder beim Anmelden in Marinas ist das Funkger\u00e4t deutlich \u00fcberlegen, weil automatisch alle Schiffe in der Umgebung mith\u00f6ren und eventuell schnelle Hilfe geben k\u00f6nnen.\r\n\r\nDamit der UKW Funk am Schiff gut funktioniert und die maximale Reichweite liefern kann, sind einige Punkte sehr wichtig und m\u00fcssen beachtet werden.\r\n\r\n \r\n\r\n\"Ray73<\/a> Ray73 von Raymarine mit integriertem UKW, AIS-Empf\u00e4nger und Megafon-Funktionen.\u00a9 Raymarine<\/a><\/span>[\/caption]\r\n\r\n \r\n

Antenne und Kabel<\/h2>\r\nEin UKW Funkger\u00e4t braucht eine gute Antenne und ein ebenso passendes Antennenkabel. Oft wird ein RG58U Kabel verwendet, das bis zu einer Kabell\u00e4nge von 6m gut funktioniert aber bei gr\u00f6\u00dferen L\u00e4ngen einen starken Verlust an Sendeleistung mit sich bringt. Es muss also schon vor der Montage gepr\u00fcft werden, welche Kabell\u00e4nge das Antennenkabel braucht, um ein passendes Kabel zu w\u00e4hlen.\r\n\r\n \r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n
Kabelbezeichnung<\/th>\r\nDurchmesser<\/th>\r\nMax. L\u00e4nge mit geringem Leistungsverlust<\/th>\r\n<\/tr>\r\n<\/thead>\r\n
RG58U 50 Ohm<\/td>\r\n5 mm<\/td>\r\n6 m<\/td>\r\n<\/tr>\r\n
CO100 50 Ohm<\/td>\r\n6 mm<\/td>\r\n30 m<\/td>\r\n<\/tr>\r\n
Aircell 7 50 Ohm<\/td>\r\n7 mm<\/td>\r\n30 m<\/td>\r\n<\/tr>\r\n
RG213U 50 Ohm<\/td>\r\n13 mm<\/td>\r\n40 m<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n \r\n\r\nDie Antennen sind in verschiedenen L\u00e4ngen verf\u00fcgbar. Je l\u00e4nger die Antenne, desto besser ist die Sendeleistung, wenn die Antenne senkrecht steht. Auf Segelyachten werden oft k\u00fcrzere Antennen verwendet, weil damit auch bei Schr\u00e4glage die Ausstrahlung zielgerichtet parallel zum Horizont erfolgt. Daher ist es auch bei langen Antennen wichtig, dass diese senkrecht und nicht nach hinten geneigt montiert werden, wenn maximale Reichweite gew\u00fcnscht wird.\r\n\r\n\"Kurze<\/a> Die Aussendung bei einer kurzen Antenne erfolgt kreisf\u00f6rmig, daher spielt hier die Kr\u00e4ngung keine Rolle.
Nat\u00fcrlich erfolgt die Aussendung weiter als im gelb eingezeichneten Bereich. Dieser ist nur zur Verdeutlichung der Funktion so gew\u00e4hlt!<\/small>\u00a9 Werner Ober GmbH & Co KG Stock<\/span>[\/caption]\r\n\r\n
\"Lange<\/a> Die Aussendung bei einer langen Antenne erfolgt elyptisch, daher wirkt hier die Kr\u00e4ngung negativ. Das Signal geht ins Wasser oder den Himmel.
Nat\u00fcrlich erfolgt die Aussendung weiter als im gelb eingezeichneten Bereich. Dieser ist nur zur Verdeutlichung der Funktion so gew\u00e4hlt!<\/small>\u00a9 Werner Ober GmbH & Co KG Stock<\/span>[\/caption]\r\n\r\n \r\n\r\nEin ebenso wichtiger Punkt ist die korrekte Montage der Antennenstecker. Der PL259 Stecker ist der g\u00e4ngigste Stecker f\u00fcr Funkverkabelung. Hier ist besonders wichtig, dass ein guter Kontakt zum Kabel-Schirm gegeben ist und dass der Hei\u00dfleiter (innere Leitung des Koaxialkabel) am Stecker verl\u00f6tet (siehe blauer Pfeil) wird.\r\n\r\n
\"UKW-Funk<\/a>\r\n\r\n \r\n\r\nWenn auf dem Schiff auch ein AIS mit einer Antennenweiche montiert wird, muss<\/strong> eine Breitband-UKW-Antenne (20MHz) verwendet werden, damit sowohl der Funk als auch das AIS gut arbeiten k\u00f6nnen. Bei einer Standard UKW Antenne kann am AIS ein Stehwellen Fehler angezeigt werden und die AIS-Aussendung kann nicht erfolgen.\r\n

Reichweite von UKW Funkger\u00e4ten<\/h2>\r\nDie theoretische Reichweite eines UKW Funkger\u00e4ts kann sehr leicht errechnet werden. Dazu gilt die nachfolgende Formel:\r\n

Distanz (nm)<\/strong> = \u221a(1.42 x Antennenh\u00f6he in Fu\u00df)\r\nz.B. wenn eine Antenne auf einem 30 Fu\u00df Mast (ca. 9m) ist:<\/em><\/p>\r\n\r\n

\u221a(1.42 x 30) = 6.5 Seemeilen (ungef\u00e4hr)<\/strong><\/h3>\r\n

Zulassung<\/h2>\r\nJedes Funkger\u00e4t (wie alle Sendeanlagen wie auch Radar, AIS, SART\u2026) m\u00fcssen in jenem Land zugelassen werden, unter dessen Flagge das Schiff angemeldet ist. Dazu ist neben der Declaration-of-Conformity auch die Notifizierung (diese macht der Hersteller\/Importeur) im entsprechenden Zulassungsland erforderlich. Bei der Zulassung wird die MMSI (M<\/strong>obil M<\/strong>aritime S<\/strong>hip I<\/strong>dentity) zugeteilt, die im Funkger\u00e4t einprogrammiert sein muss. F\u00fcr Ger\u00e4te, die auch auf den Binnen-Wasserstra\u00dfen verwendet werden, erteilt die Fernmeldebeh\u00f6rde auch die ATIS-Nummer.\r\n\r\nSeit November 2018 d\u00fcrfen von den Herstellern nur noch Marine-Funkger\u00e4te mit der Anschlussm\u00f6glichkeit einer externen GPS-Antenne verkauft werden. Auch wenn das Funkger\u00e4t ein eingebautes GPS hat, muss dieser Anschluss vorhanden sein. Ger\u00e4te ohne DSC (Digital-Selectiv-Calling = das ist die neue Notruf-Einrichtung, bei der immer die GPS-Position und die MMSI-Nummer des Schiffes mitgesendet wird), werden nicht mehr zugelassen.\r\n\r\nBeachten Sie auch, dass f\u00fcr die Anmeldung die Declaration-of-Conformity erforderlich ist und diese nicht \u00e4lter als 5 Jahre sein darf. Wenn Sie ein gebrauchtes Boot kaufen und dort bereits ein Funkger\u00e4t mit MMSI-Nummer verbaut ist, muss<\/strong> diese Nummer gel\u00f6scht werden. Das k\u00f6nnen Sie nicht selbst und kann nur von einer entsprechend Servicestation des Funkger\u00e4te Herstellers gemacht werden kann. (f\u00fcr Raymarine z.B. Firma Werner Ober GmbH & Co KG \u2013 Yachtelektronik, Kontakt siehe unten)\r\n\r\nUKW Handfunkger\u00e4te k\u00f6nnen auf unter \u00f6sterreichischer Flagge zugelassenen Schiffen nur zus\u00e4tzlich zu einer fix installieren Funkanlage zugelassen und m\u00fcssen nat\u00fcrlich ebenfalls angemeldet werden.\r\n

Funktionen und Optionen<\/h2>\r\nJedes aktuelle UKW Funkger\u00e4t muss die oben beschriebene DSC-Funktion haben. Im Seenotfall wird die entsprechende Taste (diese ist rot und hinter einer Klappe gesichert) gedr\u00fcckt. Dann werden vordefinierte Notmeldungen am Display angezeigt und die zutreffende wird gew\u00e4hlt, und der Notruf best\u00e4tigt.\u00a0Das Ger\u00e4t sendet dann so lange die Notmeldung mit der aktuellen Position, Datum und Uhrzeit, bis eine K\u00fcstenfunkstation reagiert. Dann wird auf einen Arbeitskanal umgeschaltet, um die Hilfe zu koordinieren. W\u00e4hrend dieser Zeit muss nicht laufend Mayday-Mayday gefunkt werden, sondern kann weiter an der Problembehebung gearbeitet werden.\r\n\r\nEs sind auch Funkger\u00e4te mit Mehrplatz-Funktion oder in einer Blackbox-L\u00f6sung (der Transceiver wird versteckt eingebaut und es sind \u201enur\u201c die Handger\u00e4te mit Display sichtbar) verf\u00fcgbar.\r\n\r\nBei diesen Ger\u00e4ten k\u00f6nnen mehrere Funkpl\u00e4tze an ein Ger\u00e4t angeschossen werden, um z.B. von der Flybridge ebenso kommunizieren zu k\u00f6nnen wie vom Hauptsteuerstand.\r\n\r\nDiese Zweitstationen k\u00f6nnen mit Kabel oder auch kabellos gel\u00f6st werden. Bei vielen Ger\u00e4ten besteht auch eine Intercom-Funktion (Gegensprechanlage) zwischen den Stationen.\r\n\r\n \r\n\r\n\"Ray90<\/a> Ray90 von Raymarine im Black-Box-Design und der M\u00f6glichkeit kabelgebundene und kabellose RayMic Handger\u00e4t anzuschlie\u00dfen.\u00a9 Raymarine<\/a><\/span>[\/caption]\r\n\r\n \r\n\r\nBei hochwertigsten Funkanlagen kann auch ein Druckkammer-Horn (Loudhailer) mit Gegensprech-Funktion angeschlossen werden. Damit kann vom Funkger\u00e4t problemlos mit dem Crew-Mitglied am Vorschiff oder dem Marina-Arbeiter gesprochen werden. Diese Ger\u00e4te haben auch die M\u00f6glichkeit, das Druckkammerhorn als Nebelhorn oder Sirene zu verwenden.\r\n\r\nAuch kombinierte Funkanlagen mit eingebautem AIS-Empf\u00e4nger<\/a> sind erh\u00e4ltlich. Funk-Anlagen mit eingebautem AIS-Transponder sind kaum verf\u00fcgbar und sehr anf\u00e4llig, weil dabei laufend die Sendeleistung zwischen AIS-Aussendung und UKW-Aussendung umgeschaltet werden muss. Das macht den Endstufen SEHR zu schaffen und reduziert die Lebensdauer.\r\n\r\nDie fr\u00fcher verwendete Funktion sich von einer K\u00fcstenfunkstation ins \u00f6ffentliche Telefonnetz verbinden zu lassen, wird heute kaum mehr genutzt und ist von Mobiltelefonen weitgehend abgel\u00f6st worden. Nur in Gebieten mit schlechter GSM-Netz-Abdeckung wird diese Funktion gelegentlich noch verwendet.\r\n\r\nAbschlie\u00dfend kann gesagt werden, dass UKW Seefunk international und in K\u00fcstenn\u00e4he noch lange als Kommunikationsmittel im Einsatz bleiben wird und auch in fast allen Ausr\u00fcstungslisten vorgeschrieben ist.\r\n\r\n \r\n

Information und Beratung<\/h2>\r\nSpezialist f\u00fcr die Beratung und den Einbau von Yachtelektronik ist die Firma WERNER OBER GmbH & Co KG \u2013 Yachtelektronik.\r\n\r\n\"\"<\/a>\r\n\r\n\u00a0<\/strong>\r\n\r\nWerner Ober GmbH & Co KG<\/strong>\r\nYachtelektronik\r\nReichsstra\u00dfe 38\r\n6890 Lustenau | \u00d6sterreich\r\n\r\nTel: +43 (0)5577 824 19<\/a>\r\nEmail: werner.ober@yachtelektronik.at<\/a>\r\nWeb: www.yachtelektronik.at<\/a>","post_title":"Kommunikationsmittel an Bord: <\/span><\/span>UKW-Funk (Seefunk) auf Yachten","post_excerpt":"","post_status":"publish","comment_status":"open","ping_status":"closed","post_password":"","post_name":"ukw-funk-seefunk-an-bord-yacht-boot","to_ping":"","pinged":"","post_modified":"2022-05-29 14:17:51","post_modified_gmt":"2022-05-29 12:17:51","post_content_filtered":"","post_parent":0,"guid":"https:\/\/www.sea-help.eu\/?p=41494","menu_order":0,"post_type":"post","post_mime_type":"","comment_count":"0","filter":"raw"}],"next":false,"prev":false,"total_page":1},"paged":1,"column_class":"jeg_col_2o3","class":"epic_block_25"};
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