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C.A.R.E Diesel
Neu an Schlögener Schlinge: C.A.R.E.-Diesel für Skipper

Adria, Deutschland

Das Problem ist bekannt: Seit EU-weit bis zu 7 % Biodiesel (FAME) dem herkömmlichen, fossilen Diesel beigemischt wird, klagen viele Skipper, die ihre Dieselmotoren nur saisonal in Betrieb nehmen, über die sogenannte „Dieselpest“. Sie entsteht zwangsläufig durch die natürlichen Mikroorganismen im Biodiesel, die sich in Verbindung mit dem Kondenswasser an den Tankwänden stark ausbreiten und deren Ausbildungen in der Lage sind, die Kraftstofffilter zu verstopfen. Das hat, wie auch Sea-Help, in seinen Einsatzstatistiken immer wieder feststellen musste, zu folgenschweren Havarien, teilweise sogar mit Schwerverletzten geführt. Da auch Additive nur bedingten Schutz in Abhängigkeit von der Schwere des vorliegenden Befalls bieten, weist Sea-Help darauf hin, dass mit C.A.R.E.-Diesel ein bereits in Österreich hinreichend erprobtes Produkt am Markt ist, das zwar aus nachwachsenden Rohstoffen und Abfallstoffen hergestellt wird, aber nicht über die üblichen Nachteile herkömmlichen Biodiesels verfügt. Kurzum: C.A.R.E.-Diesel ist bio, aber kein Biodiesel.

Als erste Diesel-Bootstankstelle führt die Freizeitanlage an der Schlögener Schlinge den Diesel ein, und zwar aus gutem Grund: Ausfälle von Motoren aufgrund der durch Dieselpest verstopften Kraftstofffilter können insbesondere auf der schnell fließenden Donau schlimme Folgen für Schiff und Besatzung nach sich ziehen. Mit C.A.R.E.-Diesel gehört diese Problematik ein für allemal der Vergangenheit an, denn schon aufgrund der chemischen Struktur, die der des guten, alten fossilen Diesels exakt gleicht, ist ein Wachstum von Mikroorganismen im Kraftstoff nicht möglich.

Doch C.A.R.E.-Diesel verfügt noch über weitere, ganz handfeste Vorteile: Er ist nahezu geruchsneutral, entwickelt dank fehlender, hochgiftiger Aromate im Vergleich zu herkömmlichem Diesel deutlich weniger Ruß, hält die Einspritzdüsen, Ventile und Brennräume sauber und ist eingestuft in die Wassergefährdungsklasse 1, während der bisher an den Tankstellen verkaufte Diesel in der Wassergefährdungsklasse 2 geführt wird. In vielen Fällen wurde auch ein deutlich reduziertes Motorengeräusch registriert, dessen Ursache im verbesserten Brennverlauf dank der höheren Cetanzahl liegen dürfte. Außerdem haben Messungen in zertifizierten Abgaslaboren ergeben, dass die Verwendung von C.A.R.E.-Diesel das Emissionsverhalten des Motors erheblich verbessert. So reduzierten sich die Stickoxide (NOx) nachweislich um 9 %, Kohlenmonoxid (CO) um 24 %, Kohlendioxid (CO²) um 28 %, Kohlenwasserstoffe (HC) um 30 % und die von der Weltgesundheitsorganisation als hochgradig Krebs erregend eingestuften Feinstäube (PM) um 33 %. Die gesamte Produktionskette bis hin zur Nutzung im Schiffsmotor weist eine Treibhausgasreduktion von bis zu 90 % auf.

Der Kraftstoff, der nach einem neuartigen Raffinerieverfahren vom Weltmarktführer für Dieselkraftstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen und Abfallprodukten, Neste Oil, hergestellt wird, ist auch unter dem Namen HVO (Hydrotreated Vegetable Oil) bekannt und wird von vielen Mineralölgesellschaften bereits den an Tankstellen erhältlichen Premium-Dieselmarken beigemischt. Wobei das „V“ für „Vegetable“ eigentlich den Kraftstoff nicht richtig beschreibt, denn je nach Verfügbarkeit können dank einer Weiterentwicklung des Verfahrens neben pflanzlichen Ölen sowie Reststoffen aus der Pflanzenölverarbeitung auch überschüssige tierische Fette aus der Nahrungsmittelherstellung und Abfallfette aus der Fischverarbeitung eingesetzt werden. Bei den im Herstellungsprozess verwendeten Grundsubstanzen erfüllt C.A.R.E.-Diesel die in der EU-Biokraftstoffgesetzgebung festgelegten strikten Nachhaltigkeitskriterien. Außerdem sind diese Grundsubstanzen als nachhaltige, klimafreundliche Biomasse/Bioenergie ISCC-zertifiziert. Das ISCC-Zertifikat wurde 2010 durch die deutsche Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft (BLE) zugelassen.

Für Motoren ist C.A.R.E.-Diesel aufgrund der identischen chemischen Eigenschaften im Vergleich zu fossilem Diesel generell gut verträglich. Insbesondere die beim Einsatz von Biodiesel (FAME) auftretenden Probleme sind gänzlich unbekannt. Tests bei führenden Nutzfahrzeugherstellern haben diese Ergebnisse bestätigt. Selbst die Lufthansa setzte bereits die Grundsubstanz, HVO, in einem Test auf der Strecke Hamburg-Frankfurt in einer Passagiermaschine des Typs Airbus A321 erfolgreich über fast ein halbes Jahr auf acht Flügen täglich ein.

Mit dem Mehrfachnutzen für Umwelt, Skipper und den Wassersport an sich trifft C.A.R.E.-Diesel den Zeitgeist, zumal es auch seitens der Europäischen Union Anstrengungen gibt, CO2-Emissionen im Wassersport zu reduzieren. Doch alle Theorie ist grau, auf der Hanseboot (25.10. bis 2.11.) in Hamburg auf dem Sea-Help Stand, Halle B 3 (EG), Stand B 102 können sich Skipper und Tankstellenbetreiber entsprechend informieren und den neuartigen Dieselkraftstoff einmal selbst in Augenschein nehmen. Oder ihn bereits an der Freizeitanlage Schlögen tanken. Mehr dazu im Internet unter www.sea-help.eu oder unter www.toolfuel.eu .



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